25. Oktober 2021

Der 25. Oktober dieses Jahres war ein wunderschöner Herbsttag. Noch vor Sonnenaufgang war ich auf dem Flachdach unseres Hauses und habe auf die Sonne gewartet. Wien lag noch im Dunst des Morgengrauens, aber die Krähen waren schon aktiv. Und dann kam die Sonne …

Herbstlicher Wald mit ICM-Technik

Der Herbst war heuer am Heuberg extrem schön, warm und sonnig. Der Wald erstrahlte Ende Oktober in herrlichsten Farben. Ich habe mich, wieder mal, in der ICM-Technik geübt, also die Kamera während des Belichtens gezielt geschwenkt. Mit den Ergebnissen bin ich recht zufrieden!

Von Gumpoldskirchen nach Pfaffstätten

Wir sind stolze Besitzer des ganz neuen Klima-Tickets und können nun 1 Jahr ALLE öffentlichen Verkehrsmittel Österreichs benutzen. Die erste Fahrt ging nach Gumpoldskirchen. Von dort wanderten wir bei einem Traumwetter nach Pfaffstätten (ca. 2,5 Stunden mit Picknickpause), und fuhren anschließend mit der Bahn wieder heim nach Wien. Wir haben diese spätherbstliche Stimmung mit all der Farbenpracht sehr genossen!

Abschied von Venedig

Am letzten Tag sind wir noch einmal nach Murano gefahren, um dort etwas hübsches Lokales zu kaufen – am liebsten Kunst aus Murano Glas. Tatsächlich habe ich 2 kleine Glasvögel günstig erstanden. Günstig wahrscheinlich deshalb, weil sie nicht vollkommen perfekt waren, die Schnäbel dieser 2 Kleinen könnten perfekter sein. Aber was ist schon perfekt im Leben! Ich habe die beiden mitgenommen und erfreue mich täglich an ihnen.

Zu Fuß vom Markusplatz zum Ghetto

Nach dem Museum Correr gönnten wir uns einen Kaffee im schönsten Lokal am Markusplatz (danke liebe Astrid für deine Einladung :-)). Ein Künstler, der dort ebenfalls die herrliche Aussicht genoss, erlaubte mir, seine soeben entstandene Zeichnung zu fotografieren – ich fand sie sehr gelungen. Zu Fuß ging es dann durch die kleinen Gässchen zum ehemaligen Jüdischen Ghetto. Die dort Fußball spielenden Buben haben mich begeistert! Das Stadtviertel lebt, mit und trotz seiner schwierigen Vergangenheit. Davor seht ihr noch das Teatro Italia, in dem heute ein Supermarkt unterbracht ist – so schön kann einkaufen sein. Und was mir die Möwe dermaßen heftig zugeschrien hat, kann ich beim besten Willen nicht sagen …

Tag 6. – Museum Correr

Der 6. Tag in Venedig, ein Montag, war ein ganz besonderer Tag. Alle öffentlichen Verkehrsmittel, also auch alle Vaporettos, streikten, und wir konnten uns nur zu Fuß durch Venedig bewegen. Das hat unseren Bewegungsradius sehr wohl eingeschränkt, da uns dieser Umstand jedoch von Anfang an bekannt war, war es kein großes Drama. Wir gingen zunächst ins Museum Correr am Markusplatz, das auch am Montag geöffnet hat. Unterwegs sahen wir diese entzückenden Türknäufe! Am letzten Bild ist allerdings schon ein Museumsexponat zu sehen, die Katze des Dogen Morosini aus dem 17. Jahrhundert.

Canal Grande in der Dämmerung

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns eine Vaporetto-Tour auf dem Canal Grande. Die Dämmerung ging allmählich in Dunkelheit über, und die Lichter wurden immer stärker. Am Markusplatz, in fast völliger Finsternis, war die nächtliche Tour dann zu Ende.

Vom Lido nach Venedig und 2. Sonnenuntergang

Diesmal ging die Sonne im wolkenlosen Bereich des Himmels und bilderbuchmäßig unter, sogar Sonnensterne sind mir gelungen. Es war ein wunderbares Naturschauspiel, das sich etliche Menschen nicht entgehen ließen.

Lido di Venezia

Der Lido di Venezia ist eine schmale, 11km lange Insel. Sie ist der mittlere, Venedig vorgelagerte Teil einer Nehrung, welche die Lagune von der offenen Adria trennt. Im 19. Jahrhundert wurde der Lido ein mondänes Seebad mit luxuriösen Villen und Hotels. Die langen Sandstrände sind bis heute die wichtigsten Badeplätze für Venezianer und Touristen. Wir haben unsere Tour in Alberoni im Süden gestartet, wo sich ein Naturschutzgebiet befindet, und sind an der Adriaküste entlang spaziert. Besonders schön sind die Sandstrände bei der Bluemoon Bar und beim Grand Hotel Excelsior. Im Hauptort Lido steht der Filmpalast der Filmfestspiele von Venedig.