Bei den Alpakas im Waldviertel

Noch vor unserer Wanderwoche im Ennstal haben wir einen Ausflug zu den Alpakas ins Waldviertel gemacht. Ich war skeptisch, wahrscheinlich sind diese „Wanderungen mit Alpakas“ eher Tierleid und mir unangenehm. Aber es war anders! Die Tiere selbst sind ruhig und niedlich, und der Umgang mit ihnen war sehr entspannt und langsam. Kein Tier wurde gehetzt oder gewaltsam zu etwas gedrängt. Und die „Wanderung“ war eine kleine Runde rund um den Bauernhof, wobei die Alpakas an Leinen geführt wurden und fast ununterbrochen gegrast haben. Das ist auch der Grund dafür, dass sie nicht ungern ausgeführt werden – die vielen Futterplätze!

Schloss Trautenfels

Der Bau des Schlosses Trautenfels geht ins 13. Jahrhundert zurück, es wurde jedoch bereits ca. 25 Jahre nach seiner Errichtung weitgehend zerstört. Langsam wurde es wieder errichtet und erlebte zahlreiche Besitzerwechsel. Seit 1983 gehört das Schloss der Gemeinde Pürgg-Trautenfels und ab 1998 dient es als Landschaftsmuseum. Wir konnten es leider nur von Außen besichtigen, sahen aber das Wichtigste: die großartige Lage am Fuße des Grimming. Bei einer Wanderung zur Grimminghütte am nächsten Tag sind wir nochmal beim Schloss Trautenfels vorbeigekommen. Auf dem letzten Foto seht ihr Kühe, die den ganzen Tag eng beieinander gegrast haben – das habe ich noch nie gesehen!

Das Kleine Sölktal

Bei sehr gutem Wetter haben wir den Schwarzensee im Kleinen Sölktal aufgesucht. Dieses wunderschöne Tal zieht viele Wanderlustige an – zu Beginn war eine kleine Karawane unterwegs, die sich aber allmählich auflöste. In 2 Hütten sind wir eingekehrt und haben auch den Steirerkäse (Steirerkas) probiert, eine regionale Spezialität, die uns aber nicht begeistert hat. Ja, über Geschmack läßt sich trefflich streiten …

Pürgg am Grimming

Der Ort Pürgg am Grimming wird wegen seiner herrlichen Lage als „Kripperl der Steiermark“ bezeichnet. Es gehört zu meinen absoluten Hightlights, dieses kleine Gebirgsdorf mit seiner wunderbaren Kirche und der Johannes-Kapelle aufzusuchen. Und dazu hatten wir Glück mit dem Wetter und kaum Touristen!

Ödensee und Kainisch-Moor im Steirischen Salzkammergut

Der Ödensee ist ein naturbelassener Badesee, den man sehr schön umwandern kann. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Kainisch-Moor – ein Hochmoor, in dem bis 1975 Torf abgebaut wurde. Seit 1991 ist das Moor Naturschutzgebiet. Wir haben in dieser Region einen wunderschönen Wandertag verbracht!

Aigen im Ennstal – erste Eindrücke

Ich bin aus den Bergen zurück und freue mich, euch hier wieder zu begrüßen. Wie ich beim Abschied schon befürchtet habe, war das Wetter sehr durchwachsen, mit Sonne, Wolken, Regen und Gewitter – und das alles täglich! Also haben wir Wanderungen unternommen, soweit es möglich war, und sonst die Gegend erkundet. Zunächst zeige ich euch meine Handy-Fotos, alle anderen harren noch der Bearbeitung. Ihr seht unser Quartier samt einem Gänse-Paradies (allerdings nur bis November); den Putterersee und Pürgg am Grimming. Die restlichen 6 Fotos sind auf der Tauplitz aufgenommen, bei unserer 6 Seen Wanderung. Im Hintergrund thront wieder der mächtige Grimming!

Die Mohnblüte im Waldviertel beginnt

Die Mohnblüte im Waldviertel hat bereits begonnen, und ich habe letzten Sonntag ein paar Fotos machen können. Und mit diesen verabschiede ich mich für die nächsten Tage, denn heute geht es ab in die Berge, nach Aigen im Ennstal. Ob wir mit dem Wetter ein Glück haben werden weiß Gott allein, ich hoffe aber doch auf einige schöne Wanderungen!

Die wunderliche Welt der Insekten

Ich zeige euch heute – neben schon bekannten Insekten – ein ganz spezielles Exemplar, den Stahlblauen Grillenjäger, eine sehr seltene Wespenart. Sie ernährt sich von kleinen Grillen und Heuschrecken, aber das Besondere an ihr ist die Art und Weise, wie sie ihre Brutröhren anlegt: sie legt die Eier in einzelnen Kammern ab, die sie mit welken Grashalmen abtrennt. Anschließend stopft sie welke Grashalme als Verschluss in die Röhre. Ich konnte tatsächlich fotografieren, wie sie einen Grashalm abbeißt und zum „Nest“ transportiert. Am letzten Foto der kleinen Fotoserie (6 Fotos) könnt ihr genau sehen, dass der Halm bereits abgebissen ist. Die Fotos vom Abflug waren leider zu unscharf und wurden gelöscht. Eine andere Wildbienen-Art stopft für ihren Nachwuchs Heuschrecken als Lebensmittelvorrat in die Brutröhre – auch das könnt ihr deutlich sehen. Faszinierend, dieses Mini-Universum! Und das schwarze Insekt mit roten Flecken ist das Kleine Fünffleck-Widderchen.

Feldhamster-Kolonie in Wien

Auf einem Wiener Friedhof leben wilde Feldhamster, und vorige Woche konnte ich sie fotografieren. Die Kolonie soll in den letzten Jahren geschrumpft sein, wie die Feldhamster überhaupt am Verschwinden sind. Sie zählen bereits zu geschützten Tierarten und sind vom Aussterben bedroht. Übrigens auch die Feldhasen, die man früher bei jeder Autofahrt übers Land beobachten konnte. Ich denke, ich werde das Ende all dieser Arten nicht mehr erleben, worüber ich sehr froh bin, denn in einer Welt ohne Vögel, Igel, Hamster, Hasen usw. möchte ich nicht leben. Vielleicht werden künftige Generationen, die all diese Tiere in freier Natur nie erlebt haben, sie dann auch nicht vermissen.

Mein kleines Universum …

Mein kleines Universum versetzt mich immer wieder in Staunen – alleine wie viele unterschiedliche Käfer ich schon auf meiner ca. 40 m² „großen“ Wildblumenwiese fotografiert habe ist unglaublich! Schaut und staunt mit mir …