Die Wiese

Heute möchte ich euch Fotos von meiner Wiese zeigen, angelegt als Wildblumenwiese. Derzeit blüht noch nicht so viel, dennoch habe ich große Freude an ihr und beobachte täglich ihre tierischen Besucher. Die spektakulärsten Insekten kommen im nächsten Beitrag!

Der Segelfalter

Der Segelfalter ist mein Lieblings-Schmetterling. Seine Größe und Farbenpracht, dazu sein charakteristischer Flug – er segelt eben ohne mit den Flügeln zu schlagen über weite Strecken! – machen mich ganz glücklich, wenn ich ihn erblicke. Und ich kann euch gar nicht sagen, welches Glück es für mich bedeutet, ihn fotografieren zu können, das gelingt mir nur äußerst selten. Vor 3 Tagen war es so weit. Und wer genau hinschaut sieht, wie sich seine Bauch-Unterseite vom Blütenstaub rosa färbt!

Komm, lieber Mai, und mache …

Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün … Der Mai ist heuer dem Motto dieses Kinderliedes mehr als gerecht geworden – trotz Regenmangel grünt, blüht und gedeiht alles prächtig!

Alles was singt, zwitschert und trällert!

Alles was singt, zwitschert und trällert – das sind natürlich meine vielen Vögel. Und täglich kommen neue hinzu! Seit 2 Tagen besucht uns eine Türkentaube. Wir haben hier am Heuberg seit über 25 Jahren keine Tauben gesehen, keine Ahnung, warum. Jedenfalls ist sie mir deutlich lieber als die Nebelkrähen, da sie sich rein vegetarisch ernährt. Die Krähen hingegen rauben Nestgelege aus und töten auch mal ausgewachsene Vögel. Sie gehören aber zur Natur, die auch sehr grausam sein kann. Viel Freude macht mir der Anblick des Grünfinken, der auch heuer zum ersten mal bei mir erschienen ist. Die Stare, Spechte, Spatzen und  Meisen kennt ihr ja schon!

Klein, aber fein – meine Insekten

Die Insekten sterben aus, das ist leider wahr, immer weniger sind zu finden, und die fehlen den Vögeln als Nahrung. Obwohl ich alles für einen naturnahen Garten tue, sind auch bei mir immer weniger vorhanden. Ihr seht kleine Käfer; einen einzigen Schmetterling!; Wildbienen und Hummeln; kleine Grashüpfer; den Wollschweber; die tote Hülle einer geschlüpften Libelle; die veränderliche Krabbenspinne; eine Mini-Zikade; eine Fliege und eine Schwebfliege.

Clematis, Holzbiene und co.

Auf meiner Pergola wächst eine Clematis, neben weiteren Kletterpflanzen. Und auf der Glyzinie (Blauregen) tummeln sich die Holzbienen – die größte Art der bei uns heimischen Wildbienen. Ihr lautes Brummen, wenn sie manchmal zu 8 über die Blüten herfallen, ist nicht zu überhören. Vergissmeinnicht, Borretsch und Akelei waren auch meine Models, und zuletzt eine Ameise und eine Biene.

Letzter Gruß vom April

Noch nie waren wir im Frühling durchgehend 6 Wochen am Heuberg – und dafür bin ich Corona fast dankbar. Ich lerne meinen Garten jetzt viel intensiver kennen, mit all seinen BewohnerInnen und BesucherInnen. Meine Buntspechte kennt ihr schon, den kleinen Wollschweber aber wohl noch nicht. Die Feuerwanzen und die Wespen sind allgemein bekannt, die winzige Zikade wird aber gerne übersehen!