Rückreise von Shumen

In Shumen haben wir in einem heruntergekommenen Hotel aus der kommunistischen Ära übernachtet, ohne Heizung, sogar das Frühstück mussten wir in dicken Mänteln einnehmen… Aber auch das zähle ich zu den wichtigen Erlebnissen dieser Bulgarien-Reise, das Land kämpft noch mit diesen „Hinterlassenschaften“. Nun ging es zurück zum Ausgangspunkt bei unseren Freunden, etwa in der Mitte Bulgariens. Noch in Shumen haben wir die größte Moschee Bulgariens, die Tombul-Moschee besichtigt, die gerade restauriert wird, und danach Weliki Preslaw, die ehemalige Hauptstadt des ersten Bulgarischen Reiches im Frühmittelalter. Auf der Weiterfahrt kam uns ein alter (osmanischer?) Friedhof unter, der mich mit seinen seltsamen Grabsteinen sehr fasziniert hat. Und ein wunderschönes, etwas touristisches Museumsdorf, bildete den Abschluss dieser „Binnenreise“.

Wintermärchen am Höllenstein

Ihr Lieben, gestern haben wir ein echtes Wintermärchen erlebt, bei unserer Wanderung vom Gießhübl zum Höllenstein und zurück. Daher unterbreche ich kurz meine Bulgarien-Berichte, um euch an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen. Es war so wunderschön, den glitzernden Schnee und die Eiskristalle zu sehen!

Unterwegs nach Shumen – Steinskulpturen und der Reiter von Madara

Nach der Flußfahrt zum Schwarzen Meer und dem Besuch im Felsenkloster ging es weiter in Richtung Shumen. Unterwegs sahen wir typische Plattenbauten, aber auch wieder großartige Steinformationen, von denen man bis heute nicht weiß, ob sie durch den Menschen oder durch die Natur entstanden sind. In den allerletzten Sonnenstrahlen kamen wir beim Reiter von Madara an, einem wichtigen Monument des Ersten Bulgarischen Reiches, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses frühmittelalterliche Monumentalrelief, absolut einzigartig in Europa, stammt aus dem 8. Jahrhundert.

Nessebar am Schwarzen Meer

Unsere zweite „Binnenreise“ in Bulgarien führte uns zum Schwarzen Meer, das ich unbedingt sehen wollte. Im wunderschönen Küstenort Nessebar – die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe – haben wir den Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem Rundgang durch die Altstadt und der Besichtigung der Sweti Stefan Kirche (erbaut im 14. Jahrhundert, großartige Fresken!) konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Am nächsten Morgen bin ich ganz allein vor Sonnenaufgang losgezogen und habe die Schönheit Nessebars erforscht…

Bulgarische Landschaften…

Meine lieben Besucherinnen und Besucher, zwischen all den großartigen Sehenswürdigkeiten Bulgariens, die ich euch hier zeige, liegen wunderschöne Landschaften, die ich keinesfalls auslassen möchte. Von endlosen bulgarischen Wäldern über grasbewachsene Weiden und traumhaft schöne Seen, bis zu schneebedeckten Bergen haben wir alles gesehen!

Dyavolski Most und Perperikon – 2 weitere Highlights Bulgariens

Im Süden Bulgariens befinden sich 2 weitere touristische Highlights – Dyavolski Most (Teufelsbrücke) und die Felsenstadt Perperikon. Der Tag begann mit malerischem Morgennebel, auf den später jedoch Regen folgte. Die Teufelsbrücke stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, und ihre Vorgängerin war Teil der römischen Straße von der Thrakischen Ebene durch die Rhodopen zur Ägäis. Die Felsenstadt Perperikon haben wir spät abends bei Starkregen erreicht, und ich habe da nur mit meinem Handy fotografiert. Ich hoffe, dass sich die Besonderheit dieser antiken Stadt mit dem Palast und dem Thrakischen Heiligtum – hier soll sich das berühmte, von Herodot beschriebene Orakel von Dionysos in den Rhodopen befunden haben – dennoch vermittelt. Wir konnten, auch weil wir diese Kultstätten ganz allein für uns hatten, den Geist der Jahrhunderte förmlich spüren…

Zwei großartige Felsen-Monumente Bulgariens

Nach dem Klosterbesuch ging es  – es wurde spät, das Licht schwand langsam – zu einem großartigen Felsen-Denkmal bei Oresec. Es dürfte sich um prähistorische Kultstätten handeln, mit kreisrunden Löchern und seltsamen „Schienen“ im Fels. Und am nächsten Tag, dem einzigen Regentag dieser Reise – schauten wir uns „Tatul“ an, ein thrakisches Felsen-Monument. Auch hier gibt es keine definitive Erklärung für diese „Felsengräber“ , wie ich sie nenne. Beide Kultstätten haben uns sehr beeindruckt!