Egon Schiele Museum in Krumau

Wir kehren kurz nach Krumau zurück, zum versprochenen kleinen Beitrag über das Egon Schiele Museum. In diesem Museum gibt es die permanente Ausstellung über Leben und Werk Egon Schieles (1890-1918) und dessen Mutter Marie Soukupová, die hier geboren wurde. Weiters sind Zeichnungen, eigene Möbel, persönliche Briefe, Fotografien sowie eine Dokumentation über Schieles Krumau Aufenthalte und die Motive auf seinen Gemälden und Zeichnungen zu sehen. Parallel dazu laufen Wechselausstellungen klassischer und zeitgenössischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sehr beeindruckt haben mich die kleinen Schiele-Figuren der japanischen Künstlerin Ikuko Miyazaki!

Die Kaiservilla in Bad Ischl

Bevor wir nach Wien heimgefahren sind, haben wir uns in Bad Ischl den Kaiserpark mit der Kaiservilla und dem Photo Museum, sowie die St. Nikolaus Kirche angesehen. Mich als Fotografin hat das Photo Museum am meisten beeindruckt – das Gebäude selbst und die kleine, aber feine Sammlung!

Schloss Hof in Niederösterreich

Schloss Hof – das dritte und letzte auf unserer Schlössertour – ist das größte von sechs so genannten Marchfeldschlössern, alle im niederösterreichischen Marchfeld gelegen. In der barocken Schlossanlage gibt es drei große Bereiche zu bewundern:  das Schloss selbst mit seinen prachtvollen Räumen, den neu rekonstruierten Barockgarten und den großen Gutshof mit vielen Tieren. Diesmal haben wir auch das Schlossinnere besichtigt, und ich kann euch den Speisesaal, den Festsaal und die Kapelle zeigen. Auch die „Jagdkammer“ hat uns sehr beeindruckt!

Fès – Die Medina

Die Medina (Altstadt) von Fès ist seit 1981 UNESCO Weltkulturerbe, und sie ist auch die größte mittelalterliche Altstadt weltweit. Es gibt dort eigene Vierteln für diverses Handwerk – Schuhe, Leder, Gewürze, Metall,…. Ihr seht zuerst den Sonnenaufgang über Fès, und dann gehen wir beim Königspalast vorbei und durch die Mellah (Jüdisches Viertel) in die Souks.

Moulay Idriss und Volubilis

Moulay Idriss ist das „Mariazell“ Marokkos – die heiligste Wallfahrtsstätte des Landes. Muslime, die 7 x hierher pilgern, müssen nicht zur Großen Hadsch nach Mekka, welche für viele finanziell unerschwinglich ist. Bis heute dürfen Nichtmuslime in Moulay Idriss nicht übernachten und auch nicht das heilige Grabmal betreten. Auf der Strecke nach Fès liegt auch die bedeutendste archäologische Stätte Marokkos – Volubilis. 1997 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Hier sind die besterhaltenen Monumente aus der römischen Antike Nordafrikas.

Rabat – Die unvollendete Große Moschee und der Hassan Turm

Die unvollendete Große Moschee mit dem Hassan Turm ist heute das Wahrzeichen von Rabat. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel der Marokkaner und ausländischer Touristen. Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Moschee begonnen, die mit ihrer Größe von 180 x 139 Meter alle nordafrikanischen Moscheen übertroffen hätte. Nach dem Tod des Herrschers und Auftraggebers Yaʿqūb al-Mansūr 1199 wurde der Bau für immer eingestellt. Auf dem Gelände befindet sich auch das Mausoleum von Mohammed V.

Rabat – Der Königspalast

Rabat ist nach Casablanca die zweitgrößte Stadt Marokkos. Sie ist die Hauptstadt und eine der 4 Königsstädte. Der Königspalast (Dâr-al-Makhzen) ist der Haupt- und Amtssitz des Königs von Marokko, und wurde im 19. Jahrhundert im islamischen Stil erbaut. Wenn der König in eine andere Stadt reist, was er regelmäßig tut, wird er von sehr viel Polizei und Militär begleitet, und die „Normalsterblichen“ werden von der Autobahn abgedrängt – ist uns tatsächlich passiert. Der Vogel, den ich euch zeige, ist ein Kuhreiher.