Albertina – die Ausstellung

Meine Lieben, gerade jetzt, wo die Museen schon wieder geschlossen sind, und wo mein Garten schon wieder mit Schnee bedeckt ist, zeige ich euch die klassische, alte „Albertina“. Zunächst sehen wir uns die aktuelle Ausstellung an, und im nächsten Beitrag dann die Prunkräume.

Schloss Schönbrunn

Habt ihr euch schon mal als Prinzessin oder Prinz gefühlt, im Erwachsenenalter? Ich hatte unlängst das Vergnügen. Da ich noch NIE im Schloss Schönbrunn war, dem absoluten Highlight Österreichs, wo sich die Touristenmassen durch die Gänge schieben, beschloss ich, es mit einer lieben Freundin im Lockdown aufzusuchen. Die Museen haben bei uns ja seit kurzem offen. Und was soll ich euch sagen, wir waren die EINZIGEN Gäste im ganzen Schloss! Es war herrlich, die ganze Pracht der 40 Prunkräume für sich alleine zu haben. Das Personal (Museumsangestellte) hielt sich diskret zurück und hat weiter nicht gestört. Nur fotografieren durfte man nicht, außer in einem einzigen Prunksaal.

Albertina Modern 2 – das Künstlerhaus

Neben der Albertina Modern beherbergt das Künstlerhaus noch den Verein Künstlerhaus und das Künstlerhaus-Kino. Der Verein Bildender KünstlerInnen hat hier eigene Ausstellungsräume, die ich nicht aufgesucht habe. Aber das wunderschöne Stiegenhaus konnte ich fotografieren. Die Foto-Ausstellung im Untergeschoß gehört zu Albertina Modern.

Albertina Modern

Wir setzen unsere Museumstour im Künstlerhaus fort, das nach der Renovierung als „Albertina Modern“ im Herbst 2020 neu eröffnet wurde. Mit der U1 fahren wir in die Stadt und schauen uns die aktuelle Ausstellung an. Die Skulptur „Die Päpste“ von Virgilius Moldovan hat mich ganz besonders beeindruckt. Sie zeigt Papst Ratzinger unter der Last seines Vorgängers Papst Wojtyla stehend, beide fast nackt und ungeschönt alt. Die Sammlung Essl gehört seit Februar 2017 als Dauerleihgabe offiziell der ALBERTINA Wien.

KHM – die Ägyptische Sammlung

Die Ägyptische Sammlung gehört bei mir zu JEDEM Besuch im Kunsthistorischen Museum. Es gibt hier Werke von solcher Schönheit und menschheitsgeschichtlicher Bedeutung, dass es mir den Atem verschlägt. Das kleine Nilpferd z.B., ca. 20cm x 11cm groß, diente 2000 v. Ch. als Grabbeigabe, „da das Nilpferd als Symbol für die Regeneration im Jenseits galt. Die Zeichnungen auf der Figur bilden den Lebensraum des Tieres ab, aufgeblühte Lotosblumen und Lotosknospen, ein auffliegender Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Das Nilpferd befindet sich gleichsam mitten im sumpfigen Papyrusdickicht“. Es gehört zu meinen absoluten Favoriten des KHM!

KHM – Alte Meister

Nun ist es so weit – wir gehen ins KHM hinein und schauen uns die alten Meister an. Natürlich sind Corona-Zeichen auch hier nicht zu übersehen, abgesehen von den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Alles mit Maske. Abstand halten war nicht schwer, noch sind kaum Kunstinteressierte da. Für mich ist das der wahre Luxus, Kunst fast allein und völlig ungestört genießen zu können!

KHM – Kunsthistorisches Museum Wien

Endlich haben die Museen wieder offen, und schon mache ich mich auf den Weg ins KHM. Mit dem Blick einer Touristin (haben wir ja derzeit nicht) gehe ich durch den Burggarten zum Museumsplatz mit dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum. Und hinein ins KHM führe ich euch im nächsten Beitrag!

Wiener Staatsoper – Eugen Onegin Matinee

Ich bin nicht direkt ein Opernfan, aber unlängst war ich in einer Opernmatinee, die mich voll begeistert hat. „Eugen Onegin“ von Tschaikowski wurde vom neuen Operndirektor Bogdan Roscic vorgestellt. Die HauptsängerInnen und der Regisseur waren dabei, es wurden Arien gesungen und das Regiekonzept erläutert. Ich war hingerissen! Der Standart vom 26.10.2020 schreibt über die Premiere: „Andrè Schuen ist ein souveräner Onegin, fulminant Bogdan Volkov als Lenski: Der Tenor, dessen Kraft immer dosiert den passenden Ausdruck findet (auch den Gebrochen-Zierlichen), verfügt über ein exquisites Timbre. Anna Goryachova wiederum ist eine lebenslustige, vokal durchdringende Olga, Nicole Car (Tatjana) jedoch der wahre Mittelpunkt der Inszenierung. Sie klingt in jeder Ausdruckslage ausbalanciert und präsent.“ Da wegen Corona die Sitzplätze personalisiert waren und wir schon 30 Min. vor Beginn der Matinee im Haus waren, hatte ich genügend Zeit, die wunderschöne Staatsoper auch im Inneren zu fotografieren!

Buddhistischer Stupa am Wagram

In NÖ, in der Gemeinde Grafenwörth, steht der buddhistische „Stupa am Wagram“. Es ist ein Friedensdenkmal und ein Meditationshaus, das am Wochenende für alle Interessierten geöffnet hat. Das Gebäude ist hell und freundlich, und lädt zum Verweilen ein. Und auch die nähere Umgebung, der Wagram, ist einen Besuch wert!

Schloss Ort am Traunsee

Das Seeschloss Ort liegt auf einer Insel im Traunsee und zählt zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes. 909 wurde es erstmals (als Wasserburg) urkundlich erwähnt. Zu großer Bekanntheit gelangte es durch die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ – die Außenszenen wurden hier gedreht. Das Schloss Ort ist jedoch kein Hotel. Es beherbergt ein Restaurant und einen Souvenirladen, und es finden oft Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen) sowie bis zu 362 Hochzeiten im Jahr hier statt.