Horti Leonini in San Quirico d’Orcia

Horti Leonini in San Quirico d’Orcia ist ein italienischer Barockgarten, angelegt im 16. Jahrhundert von Diomede Lioni. Wir betrachten ihn zunächst von oben, von der Terrasse aus, und danach gehen wir natürlich auch hinein!

Geschichtspark Ayutthaya

Wikipedia: „Ayutthaya war von 1351 bis 1767 Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die wichtigste Metropole des südostasiatischen Festlands. Die Ruinen der 1767 nach einem Siamesisch-Birmanischen Krieg zerstörten und aufgegebenen Altstadt sind heute als Geschichtspark Ayutthaya geschützt, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt.“ Es war einfach herrlich, inmitten dieser geschichtsträchtigen Ruinen herumzugehen! Was mir nicht gefallen hat, war das Angebot, auf Elefanten zu reiten. Hier ein kleiner Auszug aus einem Artikel, der diesen „Geschäftszweig“ heftig kritisiert: „Der Tourismus kann auch zur Gefahr für wild lebende Rüsseltiere werden, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert. Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. So sei es bekannt, dass in Myanmar Schmuggler Jahr für Jahr illegal bis zu 100 Elefantenkinder ins Nachbarland Thailand liefern, die dann in den Strandressorts als Streichelobjekte herhalten müssten oder als Reittiere gefügig gemacht würden. 4000 Elefanten würden allein in Thailand für touristische Zwecke gehalten.“ Also bitte nicht auf gequälten Wildtieren reiten!

Sukhotai – Teil 2

Am nächsten Tag sind wir, bald nach dem Sonnenaufgang, wieder in die Ruinenstadt gefahren. Außer der herrlichen Ruinen haben mich hier die wundervolle Natur und der etwas seltsame Rasenmäher begeistert!

Die Ruinenstadt – Sukhothai Historical Park

Die Ruinenstadt Sukhothai (Sukhothai Historical Park) gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Gegründet wurde sie 1238 aus einer alten Khmer-Siedlung, und wenig später wurde sie für 120 Jahre Hauptstadt des gleichnamigen unabhängigen Königreiches Sukhothai. Wir haben in der Ruinenstadt 2 halbe Tage verbracht, und ich kann euch hier nur die für mich allerschönsten Tempel und Stupas zeigen.

Ein vergessener Tempel bei den Hot Springs

Bevor wir die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai erreicht haben, ist uns an einem Touristen- Ort, den so genannten Hot Springs, ein wunderschöner, vergessener Tempel untergekommen. Die durchaus zahlreichen Touristen sitzen hier an den heißen Quellen und kochen Eier in kleinen Körbchen. Niemand, keine Seele, interessiert sich für diesen Tempel! Es ist ein alter Tempel, dessen Restaurierung irgendwann begonnen und vor langer Zeit wieder aufgegeben wurde. Heute wird er vom Gras überwuchert, hat aber von seiner Schönheit und Würde nichts eingebüßt.

Chinesischer Tempel in der Provinz Chiang Mai

Vom nördlichsten Punkt Thailands ging unsere Reise durch die Provinz Chiang Mai wieder zurück in Richtung Bangsaen, in der Nähe Bangkoks. Schon von Weitem sahen wir eine riesige Buddha-Figur über der Landschaft thronen. Ein chinesischer Tempel mit dem Buddha, einem ebenfalls riesigen Stupa und vielen Drachen erwartete uns. Im Inneren des Stupa gelangten wir über unzählige Stufen ganz hinauf zum „Gipfel“ und genossen den grandiosen Ausblick. Ein junger Schüler-Mönch, ein Kind noch, ging mit seinem Essgeschirr an uns vorbei.

Prasat Hin Khao Phnom Rung

Der zweite historische Tempel unserer Thailand-Reise war Prasat Hin Khao Phnom Rung. Es ist das größte und besterhaltene  Khmer-Monument in Thailand. Wikipedia: „Die in 381 Metern Höhe liegende Tempelanlage symbolisierte einst die Wohnstätte Shivas auf dem heiligen Berg Krailasa (Kailash) und wurde zwischen dem frühen 10. Jahrhundert und dem späten 12. Jahrhundert von den damals dort herrschenden Khmer errichtet.“ Man erreicht das zentrale Heiligtum nur sehr mühsam, über unzählige steile Stufen, und ist am Ende wirklich glücklich, dieses wundervolle Bauwerk betreten zu dürfen.