Insekten – wer suchet, der findet …

Wir wissen alle, dass es ein großes Insektensterben gibt, schon seit Jahren. Und bei mir ist es nicht anders, trotz insektenfreundlicher Pflanzen muss ich sie schon „mit der Lupe“ suchen. Aber wie heißt es so schön? Wer suchet, der findet …

 

Klein, aber fein – meine Insekten

Die Insekten sterben aus, das ist leider wahr, immer weniger sind zu finden, und die fehlen den Vögeln als Nahrung. Obwohl ich alles für einen naturnahen Garten tue, sind auch bei mir immer weniger vorhanden. Ihr seht kleine Käfer; einen einzigen Schmetterling!; Wildbienen und Hummeln; kleine Grashüpfer; den Wollschweber; die tote Hülle einer geschlüpften Libelle; die veränderliche Krabbenspinne; eine Mini-Zikade; eine Fliege und eine Schwebfliege.

Letzter Gruß vom April

Noch nie waren wir im Frühling durchgehend 6 Wochen am Heuberg – und dafür bin ich Corona fast dankbar. Ich lerne meinen Garten jetzt viel intensiver kennen, mit all seinen BewohnerInnen und BesucherInnen. Meine Buntspechte kennt ihr schon, den kleinen Wollschweber aber wohl noch nicht. Die Feuerwanzen und die Wespen sind allgemein bekannt, die winzige Zikade wird aber gerne übersehen!

Sigma Macro 150/2,8

Vor ein paar Tagen ist endlich das sehnlichst erwartete Sigma Macro 150/2,8 bei mir angekommen. Natürlich mußte ich es sofort testen, und der erste Eindruck war ein Schock! Das Ding fokussiert ja gar nicht, ist es kaputt? Allmählich habe ich verstanden, dass ein Macro mit dieser Tele-Weite nicht von 38 cm auf unendlich fokussieren kann, sondern dass es mit „Markierungen“ von 0,38 – 0,52 cm; von 0,52 cm bis unendlich oder eben über alle Bereiche funktioniert. Aber dann braucht es sehr lange, außer man hilft manuell nach, wenn man von sehr nah auf sehr weit umschwenkt. Ist es annähernd am Motiv dran, fokussiert es blitzschnell und genau. Und nun seht selbst, das sind die allerersten – gelungenen – Fotos mit diesem Objektiv.