Schmetterlinge

Heuer habe ich sehr wenige Schmetterlinge, trotz Wildblumenwiese. Vor allem kommt mir vor, dass sowohl die Artenvielfalt schwindet, als auch die Gesamtanzahl der Individuen. Extrem selten habe ich den Segelfalter gesehen, ganz viele Arten aber gar nicht. Das ist doch traurig!

Buntspecht und Mittelspecht

Ich dachte immer, bei mir sind die Buntspechte zu Gast, aber – es sind Buntspechte und Mittelspechte. Nur auf den letzten 3 Fotos ist der Buntspecht zu sehen, alle anderen zeigen Mittelspechte. Der Mittelspecht ist etwas kleiner, und sein Unterschwanz-Gefieder ist weniger rot als beim Buntspecht. Und alle männlichen Spechte sind Raufer – sie verteidigen die Futterstellen, bis die Federn fliegen!

Spatzen – Feldsperlinge

Meine Spatzen sind Feldsperlinge, erkennbar an der einheitlich braunen Kopfplatte, weißen Wangen mit einem schwarzen Fleck, und einem weißen Nackenband. Ich liebe diese fröhliche Spatzengang, die immer in Scharen bei mir einfällt und die Futter- und Wasserstellen aufsucht!

Insekten-Parade

Die seltsamsten Geschöpfe bewohnen meinen Garten! Angefangen von gemeiner Goldwespe (erste 3 Fotos) bis zur Mordwanze am Ende dieses Beitrages. Manche finde ich hübsch und sympathisch, andere äußerst seltsam bis häßlich – aber alle haben ihre Daseinsberechtigung und ihren Platz im Öko-System!

Kohlmeisen

Die Kohlmeisen sind häufige Gäste in meinem Garten. Und unlängst war der ganze Nachwuchs da. Die Jungvögel sind entzückend, und ihnen bei ihren neugierigen Erkundungen zuzusehen macht große Freude!

Ein einsames Ferkel

Mein ganzes Leben lang sehne ich mich danach, dass mir ein Tier zugelaufen kommt. Und gestern Abend passiert es tatsächlich! Wir machen unsere Heubergrunde, diesmal etwas größer, da keine Hitze, und von Weitem sehe ich ein kleines Hündchen auf mich zulaufen! Es wedelt mit einem dünnen Schwänzchen und kommt direkt auf mich zu. Da erkenne ich, es ist ein Ferkel!!! Ob es ein Frischling ist, also ein Wildschwein, kann ich nicht eindeutig sagen, es hat keine Streifen. Sieht also nicht unbedingt wie ein Wildschweinchen aus, und benimmt sich wie ein Hund. Ich hätte es streicheln können!!! Habe ich natürlich nicht, für den Fall, dass es doch ein Frischling ist. Auch hatte es etwas Schaum am Maul, sodass ich an Tollwut denken mußte, da verlieren kranke Wildtiere auch die Scheu vor den Menschen. Dieses sah mir aber nicht krank aus, nicht mager, nicht verletzt … Nur zutraulich, als ob es bei Menschen gelebt hätte. Ein ausgebüchstes oder ausgesetztes Zuchtschwein? Ich rief die Wildtier-Hotline an und schilderte alles sehr genau. Die Dame meinte, wahrscheinlich doch ein Wildschwein, hat sich von seiner Rotte entfernt und wird von der Mutter gefunden. Wir sollen es vertreiben. Es lief uns nach wie ein Hündchen, und schweren Herzens habe ich es mit einer Handbewegung verscheucht. Da lief es dann weg. 5 Minuten später, es lies mir keine Ruhe, habe ich im TierQuartier Wien angerufen. Wir können das Schweinchen gerne bringen, aber holen können sie es nicht. Das schien mir unmöglich: wie sollten wir ein Schweinchen einfangen und transportieren? Der letzte Tipp war noch, die Tierrettung anzurufen, die würde ein sicher gestelltes Tier auch abholen. Dort hat dann niemand abgehoben, und ich habe aufgegeben. Es war warm, eine große Wasserlacke und auch Futter im Wald vorhanden, also sehr gute Überlebenschancen. Nur dass es so alleine war und offensichtlich Kontakt suchte, sogar zu uns Menschen, beschäftigt mich bis heute. Hätte ich doch später nochmal suchen sollen, mit irgendeiner Transportmöglichkeit? Ich weiß mir keine Antwort auf diese Frage. Nachtrag: meine Google Recherche hat soeben ergeben, dass es wahrscheinlich doch ein Frischling war, ab 3 Monaten, wenn sie nicht mehr gesäugt werden, verlieren sie die Streifen.

Agapanthus – Schmucklilie

Agapanthus, auch Schmucklilie genannt, ist eine nicht winterharte Pflanze mit entzückenden, großen Blüten. Diese können weiß oder blau sein, und meine sind blau. Sie ist nicht nur wunderschön, auch Insekten lieben sie!

Schwanzmeise

Die Schwanzmeisen kommen heuer sehr selten in meinen Garten, genau genommen waren sie bisher nur ein einziges mal da. Und ich sehe das so, dass sie derzeit genügend Futter woanders finden, ob in anderen Gärten oder in der Natur. Aber für den Fall, dass es mal einen Engpass in der Versorgung gibt, haben die Erwachsenen den Kleinen gezeigt: schaut, hier gibt es auch etwas. Ihr sehr viele süße Schwanzmeisenkinder!