Schneeberg im Spätherbst

Am 26. Oktober, dem Österreichischen Nationalfeiertag, sind wir von Wien mit der Bahn zum und auf den Schneeberg gefahren. Es ging zunächst nach Puchberg am Schneeberg, und von dort mit dem „Salamander“, der Zahnradbahn, auf den mit 1.800 m Seehöhe höchstgelegenen Bahnhof Österreichs. Schon diese Fahrt hat großes Vergnügen gemacht, und erst dann der Ausblick und die Wanderung zur Fischerhütte! Das Wetter war fast sommerlich schön, nur das fehlende Grün der Wiesen hat die Jahreszeit korrekt angezeigt.

Herbst im Botanischen Garten

Vor ein paar Tagen, noch bei schönstem Wetter, war ich im Botanischen Garten, um den Herbst ein wenig einzufangen. Es gab noch reichlich Blüten, und vor allem herrliche Herbstfarben. Das Gelb und Rot leuchteten um die Wette, und der blaue Himmel erstrahlte!

Experimentelle Fotografie

Ich habe den Menü-Punkt „Handy-Fotografie“ in „Experimentelle Fotografie“ umgewandelt, weil mich derzeit das Experimentieren mit für mich neuen Methoden mehr interessiert. Zum Beispiel mache ich gerne Doppelbelichtungen direkt in der Kamera. Da muss man genau überlegen – und viel üben! -, wo die Fotos übereinander liegen sollen. Ein paar Beispiele zeige ich euch jetzt:

Abschied von Armenien

Den Abschied von Armenien nahmen wir in Jerewan, seiner Hauptstadt. Wir hatten einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Auf unserem Programm war nochmals „die Kaskade“ mit ihren Kunstwerken; ein unterirdisches Einkaufszentrum, wo historische Musikinstrumente ausgestellt sind; die Fußgängerzone; das Sergei Parajanov Museum; eine Moschee und die U-Bahn. Jerewan hat genau eine U-Linie, und die sind wir abgefahren. Der Heimflug nach Wien fand leider noch vor dem Sonnenaufgang statt, sodass die Fotos (bei wenig Licht gemacht) technisch suboptimal sind, mir gefallen sie aber trotzdem. Diese Reise wird mir mit Sicherheit als eine meiner schönsten in Erinnerung bleiben!

Kloster Norawank

Kloster Norawank heißt auf Armenisch „Neues Kloster“ und befindet sich in der Schlucht des Flusses Amaghu. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den berühmtesten touristischen Zielen Armeniens. Der Klosterkomplex selbst besteht aus zwei Kirchen, einem Gavit (Vorhalle), einer Kapelle und vielen Chachkars (Kreuzsteine). Die Lage des Klosters ist einzigartig, und der Ausblick über die Schlucht wunderschön! Ein kleines Stück sind wir in der Schlucht gewandert – sehr angenehm und mal nicht anstrengend.

Tempel von Garni

Unsere nächste größere Wanderung führte uns entlang des Flusses Azat zum Tempel von Garni. Der Aufstieg vom Flusstal zum Hochplateau, auf dem der Tempel steht, war sehr anstrengend, aber durchaus lohnend. Unterwegs gab es großartige Felsformationen zu sehen, bizarre Basaltfelsen, die wie Orgelpfeifen aussehen. Auf den 3 letzten Fotos seht ihr das Flusstal und die Felsformationen. Der Tempel selbst stammt aus römischer Zeit, allerdings gibt es mehrere Versionen über das genauere Entstehungsdatum. Das Original wurde jedenfalls zerstört und erst Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Der Wiederaufbau des Tempels fand von 1969 bis 1975 statt. Bei der Ankunft oben im Dorf konnten wir uns am frischen armenischen Brot und sonstigen armenischen Spezialitäten laben.

Kloster Geghard

Der Blick in der Früh aus unserem Hotelzimmer in Jerewan war schon viel versprechend – der Berg Ararat lag deutlich sichtbar in der klaren Morgenluft! Zum Kloster Geghard fuhren wir nach Osten, in das Azat-Tal. Das Kloster selbst liegt in einer Schlucht am Oberlauf des Azat, und wurde vermutlich im 4. Jahrhundert gegründet. Es ist ein Höhlenkloster, in dem Räume auch in die Felsen gehauen wurden. Der vollständige Name des Klosters Geghard lautet Geghardavank, was „Kloster zur heiligen Lanze“ bedeutet. Der Name soll auf eine Legende zurückgehen, der zufolge eine Lanze des Apostel Thaddäus im Kloster versteckt worden ist. Die Lanze gibt es tatsächlich, und sie ist im Museum von Etschmiadsin ausgestellt. In einer Felsenkirche des Klosters, im oberen Gawit (Vorhalle), werden kleine Konzerte für die Touristen gegeben. Wir hörten mehrere sakrale Volkslieder von einem ausgezeichneten Vokal-Ensemle. Das war ein großartiges Erlebnis für mich, die 5 Stimmen in dieser herrlichen Kirche!