Tag 6. – Museum Correr

Der 6. Tag in Venedig, ein Montag, war ein ganz besonderer Tag. Alle öffentlichen Verkehrsmittel, also auch alle Vaporettos, streikten, und wir konnten uns nur zu Fuß durch Venedig bewegen. Das hat unseren Bewegungsradius sehr wohl eingeschränkt, da uns dieser Umstand jedoch von Anfang an bekannt war, war es kein großes Drama. Wir gingen zunächst ins Museum Correr am Markusplatz, das auch am Montag geöffnet hat. Unterwegs sahen wir diese entzückenden Türknäufe! Am letzten Bild ist allerdings schon ein Museumsexponat zu sehen, die Katze des Dogen Morosini aus dem 17. Jahrhundert.

Auf zu neuen Abenteuern – Tag 5. in Venedig

Am 5. Tag, einem Sonntag, machten wir uns auf zum Lido. Zunächst aber sahen wir uns die berühmteste Buchhandlung Venedigs an – Libreria Acqua Alta, wo morgens noch die dort ansäßigen Katzen anzutreffen sind. Danach besuchten wir die Basilica dei Santi Giovanni e Paolo, eine der größten Kirchen Venedigs, und anschließend das Museo di Palazzo Grimani, das in einem ehemaligen Palast der Familie Grimani untergebracht ist.

Endlich wieder eine Ausstellung!

Ihr Lieben, welche Freude! Endlich kann ich wieder ein paar Bilder ausstellen, ab heute in einer Galerie in Wien. Vernissage ist ja derzeit nicht möglich, daher haben alle 14 Ausstellenden eine Daylissage. Meine ist am 11.6.21 von 15:00 bis 19:00.

Donaukanal am 11. Mai 21.

Vor 2 Tagen, bei schönstem Sommerwetter mit fast 30°, sind wir am Donaukanal spazieren gegangen. Wo sonst junge Menschen dicht an dicht sitzen und das Leben pulsiert, war seltsame Stille und Ruhe. Hier wurde sogar vor kurzem noch die Maskenpflicht im Freien verhängt, wegen dem dichten Gedränge. Und jetzt diese Leere…

Albertina – die Prunkräume

Die Albertina Prunkräume sind im Jänner 2008, nach der Restaurierung, neu präsentiert worden. Und sie sind wirklich wunderschön! Ich konnte auch diese Prachträume „Dank Corona“ ganz alleine bewundern…

Albertina – die Ausstellung

Meine Lieben, gerade jetzt, wo die Museen schon wieder geschlossen sind, und wo mein Garten schon wieder mit Schnee bedeckt ist, zeige ich euch die klassische, alte „Albertina“. Zunächst sehen wir uns die aktuelle Ausstellung an, und im nächsten Beitrag dann die Prunkräume.

Albertina Modern 2 – das Künstlerhaus

Neben der Albertina Modern beherbergt das Künstlerhaus noch den Verein Künstlerhaus und das Künstlerhaus-Kino. Der Verein Bildender KünstlerInnen hat hier eigene Ausstellungsräume, die ich nicht aufgesucht habe. Aber das wunderschöne Stiegenhaus konnte ich fotografieren. Die Foto-Ausstellung im Untergeschoß gehört zu Albertina Modern.

Albertina Modern

Wir setzen unsere Museumstour im Künstlerhaus fort, das nach der Renovierung als „Albertina Modern“ im Herbst 2020 neu eröffnet wurde. Mit der U1 fahren wir in die Stadt und schauen uns die aktuelle Ausstellung an. Die Skulptur „Die Päpste“ von Virgilius Moldovan hat mich ganz besonders beeindruckt. Sie zeigt Papst Ratzinger unter der Last seines Vorgängers Papst Wojtyla stehend, beide fast nackt und ungeschönt alt. Die Sammlung Essl gehört seit Februar 2017 als Dauerleihgabe offiziell der ALBERTINA Wien.

KHM – die Ägyptische Sammlung

Die Ägyptische Sammlung gehört bei mir zu JEDEM Besuch im Kunsthistorischen Museum. Es gibt hier Werke von solcher Schönheit und menschheitsgeschichtlicher Bedeutung, dass es mir den Atem verschlägt. Das kleine Nilpferd z.B., ca. 20cm x 11cm groß, diente 2000 v. Ch. als Grabbeigabe, „da das Nilpferd als Symbol für die Regeneration im Jenseits galt. Die Zeichnungen auf der Figur bilden den Lebensraum des Tieres ab, aufgeblühte Lotosblumen und Lotosknospen, ein auffliegender Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Das Nilpferd befindet sich gleichsam mitten im sumpfigen Papyrusdickicht“. Es gehört zu meinen absoluten Favoriten des KHM!

Heeresgeschichtliches Museum HGM

Heute zeige ich euch etwas für mich recht Ungewöhnliches, ein ehemaliges Kriegsmuseum, das heutige Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Seit einiger Zeit ist eine Debatte entbrannt, ob die Darstellungsweise des 2. Weltkrieges in diesem Museum noch zeitgemäß ist. Die Kritik, bei einer Tagung am 24.1.2020 (im Objekt 1 im Arsenal) wissenschaftlich äußerst fundiert vorgebracht, lautete kurz zusammengefasst: die an sich guten Objekte der Ausstellung werden ohne Kontextualisierung und ohne kritischer Distanzierung zur Rolle Österreichs im 2. Weltkrieg gezeigt. Z.B. hängt ein Bild des Nazi-Malers Otto Jahn völlig unkommentiert in der Dauerausstellung. Diese Tagung hat mich dazu motiviert, das HGM aufzusuchen. Der dort vorgebrachten Kritik kann ich mich nur anschließen. Mich persönlich hat am meisten schockiert, dass dem Holocaust nur ca. 1m² der riesigen Ausstellungsfläche gewidmet ist, und auch diese Objekte völlig unkommentiert bleiben. Ihr seht zunächst den Ort der Tagung, Objekt 1 im Arsenal, und danach das HGM.