Lettland: Schloss Rundale

Lettland hat uns mit einem prächtigen Barockschloss empfangen – dem Schloss Rundāle. Es zählt zu den schönsten und bedeutendsten Baudenkmälern des Barock im Lande, und wurde nach dem Vorbild des französischen Schlosses Versailles errichtet. Schloss Rundāle wird auch oft als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Auf ca. 7000 m² sind hier 138 Zimmer und Säle vorhanden, die natürlich nicht alle besichtigt werden können. Auch der Schlosspark im französischen Stil ist wunderschön anzusehen!

Landau in der Pfalz

Landau ist eine charmante Stadt mit etlichen Sehenswürdigkeiten (Stiftskirche mit Martin Luther Denkmal; rekonstruierter Kreuzgang der Augustinerkirche; Katharinenkapelle; Frank Loebsche Haus – hier lebten die Großeltern von Anne Frank); und herrlich modern umgestalteten historischen Gebäuden. Z.B. wurde aus dem ehemaligen Gefängnis ein Studentenheim, und aus dem Hafenmagazin modernes Wohnen.

Die Zitadelle von Bitche

Die Zitadelle von Bitche ist eine Festung über der kleinen Stadt Bitche in der französischen Region Lothringen. Sie wurde von 1683 bis 1697 errichtet, und ist 366 Meter lang und 20 bis 60 Meter breit. Die Mauern der Festung sind ca. 40 Meter hoch und bieten eine tolle Aussicht auf das Städtchen und die Umgebung. Besonders hat mir, wieder mal, der dort überall wachsende wilder Mohn gefallen! 

Seestadt Aspern experimentell

Wie ihr wißt, beschäftige ich mich immer wieder mit experimenteller Fotografie. Diesmal sind Doppelbelichtungen in der Kamera mein Thema gewesen – angewandt in der Seestadt Aspern.

Seestadt Aspern

Alle paar Jahre fahre ich in die Seestadt Aspern und schaue mir den Baufortschritt an. Dieses Stadtentwicklungsgebiet wächst und wächst, ein Ende ist nicht abzusehen. Allerdings verliert die Region dadurch Grünflächen, und die autofreie Zone kommt mir recht klein vor.

Wiener Staatsoper – Eugen Onegin Matinee

Ich bin nicht direkt ein Opernfan, aber unlängst war ich in einer Opernmatinee, die mich voll begeistert hat. „Eugen Onegin“ von Tschaikowski wurde vom neuen Operndirektor Bogdan Roscic vorgestellt. Die HauptsängerInnen und der Regisseur waren dabei, es wurden Arien gesungen und das Regiekonzept erläutert. Ich war hingerissen! Der Standart vom 26.10.2020 schreibt über die Premiere: „Andrè Schuen ist ein souveräner Onegin, fulminant Bogdan Volkov als Lenski: Der Tenor, dessen Kraft immer dosiert den passenden Ausdruck findet (auch den Gebrochen-Zierlichen), verfügt über ein exquisites Timbre. Anna Goryachova wiederum ist eine lebenslustige, vokal durchdringende Olga, Nicole Car (Tatjana) jedoch der wahre Mittelpunkt der Inszenierung. Sie klingt in jeder Ausdruckslage ausbalanciert und präsent.“ Da wegen Corona die Sitzplätze personalisiert waren und wir schon 30 Min. vor Beginn der Matinee im Haus waren, hatte ich genügend Zeit, die wunderschöne Staatsoper auch im Inneren zu fotografieren!

Schloss Trautenfels

Der Bau des Schlosses Trautenfels geht ins 13. Jahrhundert zurück, es wurde jedoch bereits ca. 25 Jahre nach seiner Errichtung weitgehend zerstört. Langsam wurde es wieder errichtet und erlebte zahlreiche Besitzerwechsel. Seit 1983 gehört das Schloss der Gemeinde Pürgg-Trautenfels und ab 1998 dient es als Landschaftsmuseum. Wir konnten es leider nur von Außen besichtigen, sahen aber das Wichtigste: die großartige Lage am Fuße des Grimming. Bei einer Wanderung zur Grimminghütte am nächsten Tag sind wir nochmal beim Schloss Trautenfels vorbeigekommen. Auf dem letzten Foto seht ihr Kühe, die den ganzen Tag eng beieinander gegrast haben – das habe ich noch nie gesehen!

Hotel Regina

Das Hotel Regina gibt es seit über 120 Jahren, und es befindet sich gleich neben der Votivkirche in der Nähe der Haupt-Uni Wien. Über einen Foto-Klub habe ich die Möglichkeit erhalten, das schöne Gebäude von Innen zu fotografieren. In Zeiten von Corona, mit all den Reisebeschränkungen, eine willkommene Abwechslung zum Fotografieren in meinem Garten. Das Hotel Regina verbindet Tradition und Charme mit modernem Wohnkomfort. Es machte mir große Freude, die schönen Zimmer mit den Ausblicken auf die Votivkirche und das Schottentor, sowie den Spiegelsaal und das Restaurant Roth zu fotografieren.

Die Wiener Votivkirche

Die Wiener Votivkirche ist eine römisch-katholische Kirche in der Nähe des Hauptgebäudes der Universität Wien. Mit einer Höhe von 99 Metern ist sie die zweithöchste Kirche Wiens. Die Votivkirche ist eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Der sogenannte Ringstraßendom wurde nach den Plänen des damals erst 26 jährigen  Architekten Heinrich von Ferstel errichtet, und nach 23 Jahren Bauzeit am 24. April 1879 feierlich eingeweiht. Ich zeige euch die Votivkirche von Außen, die seit einiger Zeit eingerüstet ist und renoviert wird, vom Fenster eines Gästezimmers im Hotel Regina aus. Die wunderschönen Glasfenster wurden im 2 Weltkrieg zerstört und sind größtenteils neu errichtet – eines davon ist Franz Jägerstätter, einem selig gesprochenen Kriegsdienstverweigerer, gewidmet.

Heeresgeschichtliches Museum HGM

Heute zeige ich euch etwas für mich recht Ungewöhnliches, ein ehemaliges Kriegsmuseum, das heutige Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Seit einiger Zeit ist eine Debatte entbrannt, ob die Darstellungsweise des 2. Weltkrieges in diesem Museum noch zeitgemäß ist. Die Kritik, bei einer Tagung am 24.1.2020 (im Objekt 1 im Arsenal) wissenschaftlich äußerst fundiert vorgebracht, lautete kurz zusammengefasst: die an sich guten Objekte der Ausstellung werden ohne Kontextualisierung und ohne kritischer Distanzierung zur Rolle Österreichs im 2. Weltkrieg gezeigt. Z.B. hängt ein Bild des Nazi-Malers Otto Jahn völlig unkommentiert in der Dauerausstellung. Diese Tagung hat mich dazu motiviert, das HGM aufzusuchen. Der dort vorgebrachten Kritik kann ich mich nur anschließen. Mich persönlich hat am meisten schockiert, dass dem Holocaust nur ca. 1m² der riesigen Ausstellungsfläche gewidmet ist, und auch diese Objekte völlig unkommentiert bleiben. Ihr seht zunächst den Ort der Tagung, Objekt 1 im Arsenal, und danach das HGM.