Mühlviertler Impressionen

Herrlich ist doch der Sommer mit seinen vielen Einladungen! Diesmal haben wir liebe Freunde im Mühlviertel besucht. Sie leben auf einem wunderschönen Vierkanthof, einem typischen mühlviertler Bauernhof. Und mit ihnen haben wir den Webermarkt in Haslach aufgesucht, wo ich mir den süßen kleinen Filz-Hund gekauft habe. Auf der Rückreise waren wir in Freistadt, da sind derzeit im MÜK (Mühlviertler Kreativ-Haus) 3 Blaudrucke von mir in einer Gemeinschaftsausstellung zu sehen. Meine Cyanotypien passen wunderbar zum Thema: MÜK macht blau!

„Wildern“ im fremden Garten…

Letzten Freitag waren wir zu Besuch bei einer lieben Freundin in ihrem Garten. Dieses grüne Paradies liegt unweit des Neufelder Sees, den wir dann auch gemeinsam aufgesucht haben. Es war ein herrlicher Sommertag im Grünen und am Wasser!

Die Wiese lebt!

Unlängst im Waldviertel, da habe ich nicht nur Mohnfelder, sondern auch Wiesen und Felder fotografiert. Und dabei konnte ich feststellen – die Wiese lebt! Eine kleine Auswahl der Fotos zeige ich euch heute.

Die Veränderliche Krabbenspinne

Die Veränderliche Krabbenspinne hat diesen Namen, weil ihre Körperform an eine Krabbe erinnert, und weil die Weibchen ihre Farbe der Umgebung anpassen können. Erwachsene Weibchen lauern, für ihre Opfer kaum sichtbar, auf Blüten und fangen diese mit ihren langen Vorderbeinen. Bienen, Hummeln, Schwebefliegen werden mit einem Giftbiss getötet und anschließend ausgesaugt. Die viel kleineren Männchen können das alles nicht… Auf den letzten beiden Fotos – heute morgen am Heuberg entstanden – seht ihr die Spinne beim Frühstück!

 

 

Mohnblüte im Waldviertel

Vor 3 Tagen waren wir im Waldviertel, in der Nähe von Ottenschlag, und haben die jetzt blühenden Mohnfelder fotografiert. Es war unglaublich schön und faszinierend, diese zarten Gebilde in allen Variationen und Farbschattierungen zu fotografieren. Mal frisch aufgeblüht, noch ganz zerknittert, dann in Vollblüte, und schließlich „im Abgang“.

Die Langhornbiene

Die Langhornbiene ist ein einzelgängerische Wildbiene, also eine Solitärbiene. Sie ist sehr klein, aber durch ihre langen „Hörner“ gut zu erkennen. Und sie ist sehr wichtig! Es gibt Orchideenarten, welche nur durch diese Biene bestäubt werden und somit überleben können. Als Nahrung braucht sie Schmetterlingsblütler, die vor allem auf Trockenwiesen gedeihen. Leider geht der Lebensraum für Wildbienen (und andere Insekten) zunehmend verloren, und ALLE sind aufgerufen, in ihren Gärten insektenfreundliche Pflanzen anzubauen. Ich gestalte meinen Garten auch um – statt Rasen kommt jetzt eine Blumenwiese, mit einheimischen Wildblumen!

 

 

Die Holzbiene

Die Holzbiene ist eine echte Biene, wenn auch viel größer. Diesen Namen hat sie, weil sie ihr Nest ins Holz baut, meist ins Totholz. Dabei „frißt“ einen Gang hinein und legt die einzelnen Brutzellen an. Wie alle Bienen sammelt sie Nektar und Pollen. Was ihr bei meinen Fotos sehr gut sehen könnt ist, dass die Holzbiene, die ja wegen ihrer Größe nicht in jede Blüte hineinpasst, den Naktar am Blütenboden von außen „absaugt“ – daher wird sie auch als Nektarräuber bezeichnet.