Was vom Sommer übrig blieb …

Die Tage werden kürzer, die Nächte richtig kalt, aber noch ist der Sommer nicht ganz weg. Noch gibt es Blüten und Insekten, noch gibt es Farben in Hülle und Fülle. Und doch, der Herbst nähert sich mit leisen Schritten, Gelb und Rot werden mehr. Und alle meine Sinne erfreuen sich daran. Mit diesen Fotos verabschiede ich mich für ein paar Tage – es geht in die Südsteiermark!

Mühlviertel am frühen Morgen

Wie versprochen kommen jetzt die Fotos vom nächsten Tag, vom frühen Morgen. Ich liebe diese flach einfallende Sonne, wo man im Gegenlicht herrlich fotografieren kann. Und die Schwalbenversammlung hat mich ganz besonders fasziniert!

Neues aus dem Garten

Lange kam jetzt nichts aus meinem Garten – höchste Zeit für neue Makros! Zuerst seht ihr einen Gewöhnlichen Bienenkäfer und eine Wespe auf Wilder Karotte. Dann kommt eine Fliege dazu. Auf der Herbstanemone sitzt eine Spinne aus der Familie der Haubennetz- oder Kugelspinnen – die Enoplognatha ovata, eine häufige Spinnen-Art. Hummeln auf Echinacea sind leicht zu erkennen, und zum Größenvergleich gibt es Wildbienen und eine Hummel auf Flockenblume. Auf dem Schmetterlingsstrauch sind eine Hummel und eine Holzwespe, und in die Gelenkblume fliegen Bienen rein. Weitere Bienen tummeln sich auf der Schmucklilie; eine Schwebfliege auf der Schafgarbe, und Wildbienen auf gelber Schafgarbe. Ihr seht, es ist was los in meinem Garten!

Was ich euch auch noch sagen möchte: heute ist mein 5. Jahrestag auf WordPress. Ich danke euch für die Treue 🙏!

Zu Besuch an einem kleinen Badesee

Rund um Wien gibt es zahlreiche Badeteiche – meist ehemalige Schottergruben, die rundherum mit kleinen Sommerhäuschen bebaut sind. Auf so einem Badegrundstück waren wir unlängst zu Besuch. Nach der herrlichen Erfrischung im kühlen grünen Wasser bin ich auf Foto-Jagd gegangen, und habe tatsächlich interessante Motive gefunden: Bienen auf blühendem Natternkopf, einen kleinen Fisch und ein Libellen-Paar beim Liebesspiel.

Die Mohnblüte im Waldviertel beginnt

Die Mohnblüte im Waldviertel hat bereits begonnen, und ich habe letzten Sonntag ein paar Fotos machen können. Und mit diesen verabschiede ich mich für die nächsten Tage, denn heute geht es ab in die Berge, nach Aigen im Ennstal. Ob wir mit dem Wetter ein Glück haben werden weiß Gott allein, ich hoffe aber doch auf einige schöne Wanderungen!

Die wunderliche Welt der Insekten

Ich zeige euch heute – neben schon bekannten Insekten – ein ganz spezielles Exemplar, den Stahlblauen Grillenjäger, eine sehr seltene Wespenart. Sie ernährt sich von kleinen Grillen und Heuschrecken, aber das Besondere an ihr ist die Art und Weise, wie sie ihre Brutröhren anlegt: sie legt die Eier in einzelnen Kammern ab, die sie mit welken Grashalmen abtrennt. Anschließend stopft sie welke Grashalme als Verschluss in die Röhre. Ich konnte tatsächlich fotografieren, wie sie einen Grashalm abbeißt und zum „Nest“ transportiert. Am letzten Foto der kleinen Fotoserie (6 Fotos) könnt ihr genau sehen, dass der Halm bereits abgebissen ist. Die Fotos vom Abflug waren leider zu unscharf und wurden gelöscht. Eine andere Wildbienen-Art stopft für ihren Nachwuchs Heuschrecken als Lebensmittelvorrat in die Brutröhre – auch das könnt ihr deutlich sehen. Faszinierend, dieses Mini-Universum! Und das schwarze Insekt mit roten Flecken ist das Kleine Fünffleck-Widderchen.

Mein kleines Universum …

Mein kleines Universum versetzt mich immer wieder in Staunen – alleine wie viele unterschiedliche Käfer ich schon auf meiner ca. 40 m² „großen“ Wildblumenwiese fotografiert habe ist unglaublich! Schaut und staunt mit mir …

Baby-Ringelnatter zu Besuch bei mir

Die letzten Tage hatte ich Besuch von einer Baby-Ringelnatter, ca. 30 cm lang. Sie schwamm in meinem Granit-Wassergrand, sonnte sich auf den Seerosen-Blättern und, leider, frass auch meine Kaulquappen. Aber nicht alle! Ein paar Mini-Fröschlein habe ich schon. Ich kann nur hoffen, dass alle meine Schützlinge überleben und einen guten Lebensraum finden.

Marienkäfer und co

Es wird Zeit, euch wieder die Schätze aus meinem Garten zu zeigen – heute den wunderschönen und überaus nützlichen Marienkäfer. Er und seine Larven fressen bekanntlich die Blattläuse, und von denen habe ich mehr als genug. Neben „unserem“ Glückskäfer gibt es schon verschiedene asiatische Arten auch bei mir am Heuberg (gelbe, schwarze, rote mit ganz vielen Punkten) – aber mir ist es eigentlich egal, wer die Blattläuse frisst. Wobei, am schönsten finde ich doch unseren …

Die Kleinen – ganz groß

Wildbienen, einen winzigen Schmetterling und viele kleine Käfer – dieses Mini-Universum kann ich mit einem Makroobjektiv sichtbar machen. Die Details faszinieren mich: seltsame Rüsseln, rosa Pollenhöschen und schreiende Warnfarben der unterschiedlichen Panzer. Die Vielfalt der Natur selbst im Kleinen finde ich großartig!