Südsteiermark ade!

Jeder Urlaub geht zu Ende, so auch dieser in meiner geliebten Südsteiermark. Je älter wir werden, desto kürzer werden die Wanderungen, und feines Essen nimmt einen größeren Raum ein – ist auch ok, das Leben ist einfach wunderschön und bietet zu jeder Phase etwas Passendes!

Tag 1 in der Südsteiermark

Bei schönstem Wetter sind wir in unserem kleinen Paradies in der Südsteiermark angekommen. Eine kleine Wanderung in der Umgebung führte uns zu Schiegen – Mischwesen aus Schaf und Ziege. Sie waren sehr zutraulich, und eines von ihnen ließ sich ausgiebig und genüßlich von mir streicheln!

Marillenblüte in der Wachau

Noch vor dem kurzen Wintereinbruch waren wir bei der Marillenblüte in der Wachau. Mit der Bahn ging es nach Krems, und von dort mit dem Bus nach Schwallenbach. Und da begann unsere Wanderung durch die blühenden Marillengärten. Zuerst nach Willendorf zur Venuns von Willendorf; von dort hinauf nach Köfering; und – am schönsten Abschnitt – wieder hinunter zur Donau. Der Sahara-Sand hat die Sicht etwas getrübt, dennoch war es eine sehr feine Runde!

Krems an der Donau

Mit dem Klimaticket lernen wir ganz Österreich kennen – nun die Wachau. Nach Krems kommt man gut öffentlich, auch wenn es ein wenig dauert. Unsere Wanderung führte uns vom Bahnhof in die wunderschöne Altstadt, und von dort hinauf zur Schwarzalm, einem sehr netten Gasthof. In einer Runde sind wir dann hinunter nach Krems gegangen. Die Smaragdeidechsen wuselten schon herum, und viele Bäume standen in voller Blüte! Zuletzt seht ihr die Kellergassen am Wagram, aufgenommen vom Zug.

Wanderung an der Donau

Von Obermühl an der Donau (im Mühlviertel) geht ein schöner Wanderweg nach Nieder-Kappl. Wir sind bei schönstem Wetter zunächst unten am Fluss entlang spaziert, und später ordentlich bergauf gewandert. Hier und da gibt es einen Blick auf den Strom. Hinunter zur Donau ging es dann bequem auf einer kleinen Straße. Die frisch erblühten Leberblümchen haben immer wieder mein Auge erfreut!

Mühlviertel im März

Dank dem Klimaticket und der Gastfreundschaft unseren lieben Freunde können wir das schöne Mühlviertel heuer zu jeder Jahreszeit erleben. Auch im März gibt es hier sehr viel zu bewundern!

Hainburg – die Burgruine

Etwas außerhalb von Hainburg, auf einem Hügel, steht die Burgruine. Mit Fotoausrüstung samt Glaskugel (schwer!) sind wir hinaufgestiegen, um unsere Fotos zu machen. Der Blick von oben auf Hainburg und Umgebung war großartig, und das Wetter – stürmisch, kalt und bewölkt – passte durchaus zum Motiv, der Burgruine.

Steinhofgründe

Die Steinhofgründe sind ein Naherholungsgebiet der Wiener hinter dem ehemaligen Otto Wagner Spital. Normalerweise geht man zwischen den einzelnen Pavillons bei der Otto Wagner Kirche vorbei, durch die Steinhofgründe hinauf zur Feuerwache. Corona bedingt muss man derzeit aber um das Krankenhausgelände herumgehen, bis zu einem kleinen Tor. Und leider ist auch die wunderschöne Otto Wagner Kirche derzeit geschlossen und von Absperrungen beengt, sodass ich sie nur sehr verzerrt fotografieren konnte. Dennoch war die kleine Wanderung in der Sonne ein großes Vergnügen!

Bisamberg im Winter

Auch der Bisamberg läßt sich mit der Bahn von Langenzersdorf aus gut erreichen (ihr erinnert euch vielleicht, wir haben das neue Klimaticket!), und natürlich waren wir auch schon dort. Am Langenzersdorfer Museum vorbei und durch den Rehgraben geht es angenehm hinauf. Die kleine tote Maus lag mitten am Weg und sah noch so frisch und lebendig aus – sie tat mir leid. Angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine freilich eine Bagatelle. Beim Abstieg haben wir dem Turmfalken bei seiner Jagd zugesehen. Hätte der eine Maus geschlagen, hätte diese zumindest für das Überleben des Vogels ihr Leben gelassen, das kann ich besser akzeptieren. Aber den Tod kann sich niemand aussuchen. Am letzten Foto seht ihr das prächtige Stift Klosterneuburg.

Wolfsthal

Wolfsthal ist die Endstation einer Bahnlinie entlang der Donau. Man fährt beim Heidentor (einem Siegesdenkmal aus dem 4. Jahrhundert nach Christus in Petronell-Carnuntum) und Hainburg vorbei. Unsere Rundwanderung führte uns vom Bahnhof aus zur Donau, in die Donauauen. Durch das Augebiet und auf dem Treppelweg marschierten wir ca. 2 Stunden lang. Zu meiner besonderen Freude haben schon viele Frühlingsblumen geblüht – die Schneeglöckchen und die Winterlinge!