Noch eine Wanderung auf Kreta

Das Wetter hier im Nordosten Kretas wurde nun schlechter, stürmischer und etwas regnerisch. Heiß blieb es aber trotzdem. Das Gehen durch die Olivenhaine machte uns große Freude. Außer Ziegen und Schafen begegneten wir niemandem. Nach dem Mittagessen in einem Bergdorf fuhren wir wieder nach Malia, in unser Hotel in der Grammatikaki Strasse. Der Name hat mich derart begeistert, dass ich das Strassenschild fotografieren mußte!

Erster Ausflug auf Kreta

Am 2. Tag haben wir gleich einen Ausflug in Richtung Osten unternommen. Vormittags waren wir am Meer, um eventuell einen einsamen Sandstrand zu finden. Das ist zwar nicht gelungen (nur ein einsamer Steinstrand), aber dafür seht ihr den entzückenden Hund, der mich richtig umarmt hat. Er ist der zweite Hund in meinem Leben, der mir seine Vorderpfoten um den Hals geschlungen hat, als ob er sein ganzes Leben auf mich gewartet hätte. Ich bin heute noch tief berührt! Und in einem wunderschönen kretischen Dorf haben wir zu Mittag gegessen, in Begleitung etlicher Katzen.

Ankunft auf Kreta

Nach der Landung in Heraklion haben wir unser Mietauto abgeholt und sind nach Malia, zu unserem Hotel gefahren. 2 Wochen Sommer mit meist knapp unter oder knapp über 30° standen uns bevor. Der Nord-Osten Kretas war uns noch unbekannt, alle anderen Regionen haben wir bereits gesehen. Ich muss sagen, ohne Mietauto hätten mir 14 Tage hier nicht wirklich gefallen. Die Hotelanlage und der Strand waren zwar sehr schön, aber auch sehr touristisch, auch Anfang Oktober. Aber unsere Ausflüge haben uns wunderschöne Erlebnisse beschert!

Die Kellergasse von Retz

Es gibt in Retz eine Gasse mit ganz kleinen Kellern – ich nenne sie Kellergasse. Sie sind größtenteils nicht restauriert und dem Verfall preisgegeben. Ich vermute, weil sie zu klein sind? Da läßt sich kein Geschäft machen? Aber ich finde sie sehr charmant! Und auf der Zugfahrt nach Hause gab es auch sehr schöne Ausblicke …

Vögelbeobachtung in Retz

Mit Birdlife war ich in Retz Vögel beobachten. Das war heuer mein 3. Besuch in Retz, wieder mit der Bahn, und wieder bei stark bewölktem Himmel. Langsam glaube ich, dort scheint nie die Sonne … Aber nichts desto trotz war die Wanderung rund um Retz wirklich wunderschön! Wir konnten viele Zugvögel beobachten – fotografieren konnte ich nur eine Grasmücke, Stieglitze und einen Eichelhäher, alle anderen waren zu weit weg. Besonders schön fand ich die Heide mit blühender Erika.

Der ausgetrocknete Zicksee

Zum Abschied, bevor ich nach Kreta abfliege, zeige ich euch verstörende Fotos vom komplett ausgetrockneten Zicksee im Seewinkel, Burgenland. Hier haben wir vor einigen Jahren noch gebadet; hier ist ein riesiger Campingplatz für Badegäste – nur der See ist nicht mehr da. Die Fische wurden größtenteils in andere Teiche der Umgebung umgesiedelt, alle konnten aber nicht gerettet werden. Und der große Neusiedlersee ist auch gerade auf dem Weg der Austrocknung. Was das alles für die Vogelwelt bedeutet, kann und will ich mir gar nicht ausmalen! Für den Moment entfliege ich dieser Katastrophe für 2 Wochen nach Kreta. Ich weiß, es ist nur eine kleine Pause, aber ich freue mich riesig darauf.

Innsbruck – Hungerburg – Seegrube

Unser Klimaticket hat uns unlängst nach Innsbruck geführt, zu ganz lieben Freunden. Nach der Altstadterkundung sind wir – mitten aus dem Zentrum! – mit der Nordkettenbahn in nur wenigen Minuten auf die Hungerburg, zur Talstation der Seegrubenbahn gefahren. Der nächste Abschnitt brachte uns zur Seegrube, wo wir eine herrliche, kleine Wanderung unternommen haben, mit großartigem Ausblick auf Innsbruck und Umgebung.

Hardegg an der Thaya

Hardegg an der Thaya ist die kleinste Stadt Österreichs. 1290 wird Hardegg erstmals im Kirchenregister als Stadt genannt, wobei aber das Stadtrecht wahrscheinlich schon älter ist. Die imposante Burganlage stammt aus dem Mittelalter, ist über die Jahrhunderte auf- und umgebaut worden und schließlich verfallen. Erst 1878 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, der aber nicht vollendet wurde. Wir haben eine schöne, kleine Wanderung auf das Maxplateau unternommen, von wo es einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Burg gibt.

Retz

Nicht zum ersten mal (und sicher nicht zum letzten) haben wir unlängst Retz besucht. Die kleine Wanderung zur Windmühle – sie kann auch im Inneren besichtigt werden – ist immer wunderschön, und auch der Kalvarienberg mit seinen Skulpturen ist sehenswert. Das Wetter war wieder nicht optimal, aber auch ein Wolkenhimmel kann eine schöne Lichtstimmung zaubern!

Bled

Mit Bled geht mein Slowenien-Urlaubsbericht zu Ende. Bled ist ein sehr berühmter Luftkurort mit dem gleichnamigen See – Bleder See, und einer Burg aus dem 11. Jahrhundert. Auf einer Insel im See liegt die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die über eine steile Treppe erreicht wird. Wir sind mit einer Pletna auf die Insel gekommen, und haben sie zu Fuß umrundet. Nicht zu übersehen war der Pavillon Belvedere, der auf 30 Meter Säulen aufliegt, bekannt als Titos Teehaus. Die dazugehörige Villa Bled ist die historisch bedeutendste im Ort. An ihrer Stelle stand einst ein Schloss, die Sommerresidenz der jugoslawischen Königsfamilie Karađorđević. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss abgerissen und die Villa Bled errichtet, die als Residenz Titos diente. Wir haben vom Pavillon Belvedere den Blick auf den See und die Insel genossen, bis uns ein heftiges Gewitter vertrieb.