Retz

Nicht zum ersten mal (und sicher nicht zum letzten) haben wir unlängst Retz besucht. Die kleine Wanderung zur Windmühle – sie kann auch im Inneren besichtigt werden – ist immer wunderschön, und auch der Kalvarienberg mit seinen Skulpturen ist sehenswert. Das Wetter war wieder nicht optimal, aber auch ein Wolkenhimmel kann eine schöne Lichtstimmung zaubern!

Schmetterlinge

Heuer habe ich sehr wenige Schmetterlinge, trotz Wildblumenwiese. Vor allem kommt mir vor, dass sowohl die Artenvielfalt schwindet, als auch die Gesamtanzahl der Individuen. Extrem selten habe ich den Segelfalter gesehen, ganz viele Arten aber gar nicht. Das ist doch traurig!

Buntspecht und Mittelspecht

Ich dachte immer, bei mir sind die Buntspechte zu Gast, aber – es sind Buntspechte und Mittelspechte. Nur auf den letzten 3 Fotos ist der Buntspecht zu sehen, alle anderen zeigen Mittelspechte. Der Mittelspecht ist etwas kleiner, und sein Unterschwanz-Gefieder ist weniger rot als beim Buntspecht. Und alle männlichen Spechte sind Raufer – sie verteidigen die Futterstellen, bis die Federn fliegen!

Ballett der Tiere

Heute fahre ich ins wunderschöne Mühlviertel zu einer kleinen, aber feinen Ausstellung mit dem Titel „Ballett der Tiere“, organisiert von Anita Prammer, einer ganz lieben Freundin. Ich bin dort mit 15 Bildern von meinen tierischen Models vertreten, und freue mich sehr auf den Austausch mit den 3 anderen KünstlerInnen und auf zahlreiche Gäste. Hier könnt ihr eine tolle Radiosendung zu dieser Ausstellung hören!

ICM-Foto

Ich liebe das Experimentieren mit meiner Kamera, und eine hervorragende Methode für ungewöhnliche Fotos ist die ICM-Technik, das Bewegen der Kamera während der Belichtung. Das ist natürlich auch eine Frage des Geschmacks, nicht alle lieben diese gewisse Unschärfe, Verwischung – ich aber liebe sie sehr!

Spatzen – Feldsperlinge

Meine Spatzen sind Feldsperlinge, erkennbar an der einheitlich braunen Kopfplatte, weißen Wangen mit einem schwarzen Fleck, und einem weißen Nackenband. Ich liebe diese fröhliche Spatzengang, die immer in Scharen bei mir einfällt und die Futter- und Wasserstellen aufsucht!

Villa Tugendhat in Brünn

Die Villa Tugendhat wurde 1929 – 1930 in Brünn nach Plänen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe errichtet. Auftraggeber des Wohnhauses war das Unternehmer-Ehepaar Fritz und Grete Tugendhat. Das damals teuerste Einfamilienhaus weltweit ist für seine einmalige Architektur, die sehr speziellen Materialien (u.a. Onyxmarmor aus Marokko und Palisanderholz aus Südostasien) und seine zukunftsweisende technische Ausstattung berühmt. Nur bis 1938 wurde die Villa von der Familie Tugendhat bewohnt (Flucht ins Exil), danach beschädigt, zweckentfremdet und devastiert. Nach dem Zerfall der Sowjetunion ging die Villa in den Besitz der Stadt Brünn über, 2001 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und schließlich ab 2010 zwei Jahre lang saniert. Heute kann sie im Rahmen einer Führung besichtigt werden, was ich nur empfehlen kann – sie ist wirklich einzigartig, ein Gesamtkunstwerk!

Brünn

Letzten Mittwoch sind wir per Bahn nach Brünn gefahren und haben uns die einzigartige Villa Tugendhat angesehen. Zunächst seht ihr aber Fotos von der Kathedrale St. Peter und Paul, und anschließend Pläne, das Modell und Außenansichten der Villa Tugendhat. Im nächsten Beitrag kommen dann Fotos vom Inneren der Villa!