Vögel im Wasserpark

Im Wasserpark in Floridsdorf können viele Vogelarten beobachtet werden. Je nach Jahreszeit sind es unterschiedliche Arten – Fischreiher, Eisvögel und Möwen sind immer da, die Kormorane nur über den Winter. Ich habe auch den Eisvogel vorbeifliegen gesehen, aber keine Chance gehabt, ihn zu fotografieren. Warum die Stockenten im November Frühlingsgefühle entwickeln, ist mir ein Rätsel …

Haus des Meeres

Im Haus des Meeres gibt es keineswegs nur Meeresbewohner! Exotische Vögel, Äffchen und Reptilien jeder Art sind hier zu bestaunen und zu bewundern. Das Fotografieren ist hier extrem schwierig, meist bei wenig Licht und durch dicke Glasscheiben. Aber Einiges ist mir doch gelungen!

Tag 8 – Klöster und Bergdörfer

Das erste Kloster dieses Tages war das Nonnenkloster Moní Savathianón. Es liegt in der Nähe des Bergdorfes Rodiá, in einer fruchtbaren und wassereichen Schlucht. Um das Klosterleben zu finanzieren, verkaufen die Nonnen ihre Handarbeiten – sie nähen, sticken und weben. Ich habe mir eine Schürze und einen entzückenden kleinen Stoffbeutel für die FFP 2 Maske gekauft. In Rodiá waren wir mittag essen, danach sind wir durch das Bergdorf geschlendert und haben ein unglaublich schönes venezianisches Haus bewundert. Es steht leer, und sofort sind bei mir Phantasien entstanden, ob man es kaufen könnte…. Das zweite, etwas kleinere Kloster, Moni Agios Pandeleimonas, dient gleichzeitig als „Gnadenhof“ für verschiedenste Tiere, auch Rehe.

Tag 4 – Traumstrand gefunden!

Dieser Sandstrand war der schönste in der nordöstlichen Region, und hier habe ich erste interessante Vogelbeobachtungen machen können. 2 weibliche Kampfläufer (Kampfläuferinnen?), Ruff Philomachus pugnax, suchten an einer Flussmündung nach Futter und ließen sich von mir und meiner Kamera nicht stören. Später kam noch ein Fischreiher dazu, welche Freude! Anschließend haben wir wieder 2 Klöster besucht, aber nur eines war offen. Verschlossene Klöster und Kirchen sind uns öfters begegnet, manche aufgrund größerer Schäden von dem Erdbeben 2021.

Nachmittag im Hinterland

Nach dem Mittagessen haben wir das Hinterland dieser Region erkundet, inklusive 2 Klöstern und ein paar wunderschönen alten Windmühlen. Das zweite Kloster war ein „Katzenkloster“ – so viele Katzen auf einem Fleck haben wir nie wieder gesehen!

Erster Ausflug auf Kreta

Am 2. Tag haben wir gleich einen Ausflug in Richtung Osten unternommen. Vormittags waren wir am Meer, um eventuell einen einsamen Sandstrand zu finden. Das ist zwar nicht gelungen (nur ein einsamer Steinstrand), aber dafür seht ihr den entzückenden Hund, der mich richtig umarmt hat. Er ist der zweite Hund in meinem Leben, der mir seine Vorderpfoten um den Hals geschlungen hat, als ob er sein ganzes Leben auf mich gewartet hätte. Ich bin heute noch tief berührt! Und in einem wunderschönen kretischen Dorf haben wir zu Mittag gegessen, in Begleitung etlicher Katzen.

Ankunft auf Kreta

Nach der Landung in Heraklion haben wir unser Mietauto abgeholt und sind nach Malia, zu unserem Hotel gefahren. 2 Wochen Sommer mit meist knapp unter oder knapp über 30° standen uns bevor. Der Nord-Osten Kretas war uns noch unbekannt, alle anderen Regionen haben wir bereits gesehen. Ich muss sagen, ohne Mietauto hätten mir 14 Tage hier nicht wirklich gefallen. Die Hotelanlage und der Strand waren zwar sehr schön, aber auch sehr touristisch, auch Anfang Oktober. Aber unsere Ausflüge haben uns wunderschöne Erlebnisse beschert!

Dohlen über Innsbruck

Seeboden ist der ideale Platz, um Dohlen zu beobachten und zu fotografieren. Das sind kluge Vögel, die es sehr gut verstehen, die Menschen dazu zu bringen, sie zu füttern. Dafür legen sie ihre Scheu vor dem Menschen ab und kommen ihm sehr nahe.

Naturpark Geras

In der Nähe des Stifts Geras befindet sich der Naturpark Geras, wo ein Luchs, Mufflons, Rotwild, Damhirsche, Tarpane und weitere heimische Wildtiere beobachtet werden können. So groß war dann die Auswahl doch nicht, nicht alle genannten Tiere ließen sich auch blicken. Für kleine und große Kinder ist der Streichelzoo sehr zu empfehlen – ich war von den zutraulichen Tieren begeistert! Nicht so schön waren allerdings die toten Fische im Teich …

Ein einsames Ferkel

Mein ganzes Leben lang sehne ich mich danach, dass mir ein Tier zugelaufen kommt. Und gestern Abend passiert es tatsächlich! Wir machen unsere Heubergrunde, diesmal etwas größer, da keine Hitze, und von Weitem sehe ich ein kleines Hündchen auf mich zulaufen! Es wedelt mit einem dünnen Schwänzchen und kommt direkt auf mich zu. Da erkenne ich, es ist ein Ferkel!!! Ob es ein Frischling ist, also ein Wildschwein, kann ich nicht eindeutig sagen, es hat keine Streifen. Sieht also nicht unbedingt wie ein Wildschweinchen aus, und benimmt sich wie ein Hund. Ich hätte es streicheln können!!! Habe ich natürlich nicht, für den Fall, dass es doch ein Frischling ist. Auch hatte es etwas Schaum am Maul, sodass ich an Tollwut denken mußte, da verlieren kranke Wildtiere auch die Scheu vor den Menschen. Dieses sah mir aber nicht krank aus, nicht mager, nicht verletzt … Nur zutraulich, als ob es bei Menschen gelebt hätte. Ein ausgebüchstes oder ausgesetztes Zuchtschwein? Ich rief die Wildtier-Hotline an und schilderte alles sehr genau. Die Dame meinte, wahrscheinlich doch ein Wildschwein, hat sich von seiner Rotte entfernt und wird von der Mutter gefunden. Wir sollen es vertreiben. Es lief uns nach wie ein Hündchen, und schweren Herzens habe ich es mit einer Handbewegung verscheucht. Da lief es dann weg. 5 Minuten später, es lies mir keine Ruhe, habe ich im TierQuartier Wien angerufen. Wir können das Schweinchen gerne bringen, aber holen können sie es nicht. Das schien mir unmöglich: wie sollten wir ein Schweinchen einfangen und transportieren? Der letzte Tipp war noch, die Tierrettung anzurufen, die würde ein sicher gestelltes Tier auch abholen. Dort hat dann niemand abgehoben, und ich habe aufgegeben. Es war warm, eine große Wasserlacke und auch Futter im Wald vorhanden, also sehr gute Überlebenschancen. Nur dass es so alleine war und offensichtlich Kontakt suchte, sogar zu uns Menschen, beschäftigt mich bis heute. Hätte ich doch später nochmal suchen sollen, mit irgendeiner Transportmöglichkeit? Ich weiß mir keine Antwort auf diese Frage. Nachtrag: meine Google Recherche hat soeben ergeben, dass es wahrscheinlich doch ein Frischling war, ab 3 Monaten, wenn sie nicht mehr gesäugt werden, verlieren sie die Streifen.