Mühlviertel am späten Nachmittag

Unlängst haben wir ganz liebe Freunde im Mühlviertel besucht, und ich habe diese wunderschöne Gegend sofort fotografisch erkundet. Ich werde euch jetzt Fotos vom ersten späten Nachmittag zeigen, und im nächsten Beitrag Fotos vom frühen Morgen.

Bei den Alpakas im Waldviertel

Noch vor unserer Wanderwoche im Ennstal haben wir einen Ausflug zu den Alpakas ins Waldviertel gemacht. Ich war skeptisch, wahrscheinlich sind diese „Wanderungen mit Alpakas“ eher Tierleid und mir unangenehm. Aber es war anders! Die Tiere selbst sind ruhig und niedlich, und der Umgang mit ihnen war sehr entspannt und langsam. Kein Tier wurde gehetzt oder gewaltsam zu etwas gedrängt. Und die „Wanderung“ war eine kleine Runde rund um den Bauernhof, wobei die Alpakas an Leinen geführt wurden und fast ununterbrochen gegrast haben. Das ist auch der Grund dafür, dass sie nicht ungern ausgeführt werden – die vielen Futterplätze!

Die wunderliche Welt der Insekten

Ich zeige euch heute – neben schon bekannten Insekten – ein ganz spezielles Exemplar, den Stahlblauen Grillenjäger, eine sehr seltene Wespenart. Sie ernährt sich von kleinen Grillen und Heuschrecken, aber das Besondere an ihr ist die Art und Weise, wie sie ihre Brutröhren anlegt: sie legt die Eier in einzelnen Kammern ab, die sie mit welken Grashalmen abtrennt. Anschließend stopft sie welke Grashalme als Verschluss in die Röhre. Ich konnte tatsächlich fotografieren, wie sie einen Grashalm abbeißt und zum „Nest“ transportiert. Am letzten Foto der kleinen Fotoserie (6 Fotos) könnt ihr genau sehen, dass der Halm bereits abgebissen ist. Die Fotos vom Abflug waren leider zu unscharf und wurden gelöscht. Eine andere Wildbienen-Art stopft für ihren Nachwuchs Heuschrecken als Lebensmittelvorrat in die Brutröhre – auch das könnt ihr deutlich sehen. Faszinierend, dieses Mini-Universum! Und das schwarze Insekt mit roten Flecken ist das Kleine Fünffleck-Widderchen.

Feldhamster-Kolonie in Wien

Auf einem Wiener Friedhof leben wilde Feldhamster, und vorige Woche konnte ich sie fotografieren. Die Kolonie soll in den letzten Jahren geschrumpft sein, wie die Feldhamster überhaupt am Verschwinden sind. Sie zählen bereits zu geschützten Tierarten und sind vom Aussterben bedroht. Übrigens auch die Feldhasen, die man früher bei jeder Autofahrt übers Land beobachten konnte. Ich denke, ich werde das Ende all dieser Arten nicht mehr erleben, worüber ich sehr froh bin, denn in einer Welt ohne Vögel, Igel, Hamster, Hasen usw. möchte ich nicht leben. Vielleicht werden künftige Generationen, die all diese Tiere in freier Natur nie erlebt haben, sie dann auch nicht vermissen.

Mein kleines Universum …

Mein kleines Universum versetzt mich immer wieder in Staunen – alleine wie viele unterschiedliche Käfer ich schon auf meiner ca. 40 m² „großen“ Wildblumenwiese fotografiert habe ist unglaublich! Schaut und staunt mit mir …

Baby-Ringelnatter zu Besuch bei mir

Die letzten Tage hatte ich Besuch von einer Baby-Ringelnatter, ca. 30 cm lang. Sie schwamm in meinem Granit-Wassergrand, sonnte sich auf den Seerosen-Blättern und, leider, frass auch meine Kaulquappen. Aber nicht alle! Ein paar Mini-Fröschlein habe ich schon. Ich kann nur hoffen, dass alle meine Schützlinge überleben und einen guten Lebensraum finden.

Marienkäfer und co

Es wird Zeit, euch wieder die Schätze aus meinem Garten zu zeigen – heute den wunderschönen und überaus nützlichen Marienkäfer. Er und seine Larven fressen bekanntlich die Blattläuse, und von denen habe ich mehr als genug. Neben „unserem“ Glückskäfer gibt es schon verschiedene asiatische Arten auch bei mir am Heuberg (gelbe, schwarze, rote mit ganz vielen Punkten) – aber mir ist es eigentlich egal, wer die Blattläuse frisst. Wobei, am schönsten finde ich doch unseren …

Die Kleinen – ganz groß

Wildbienen, einen winzigen Schmetterling und viele kleine Käfer – dieses Mini-Universum kann ich mit einem Makroobjektiv sichtbar machen. Die Details faszinieren mich: seltsame Rüsseln, rosa Pollenhöschen und schreiende Warnfarben der unterschiedlichen Panzer. Die Vielfalt der Natur selbst im Kleinen finde ich großartig!

Wer sitzt denn da im Vogelfutterhaus?

Nicht immer sind es Vögel, die im Vogelfutterhaus sitzen – ziemlich oft ist es ein Eichhörnchen. Ich füttere auch die Eichkatzerln ganzjährig, mit speziellen, gekauften Erdnüssen im Sommer, und mit geschenkten Walnüssen im Winter (die reichen nicht für das ganze Jahr). Aber die halten sich nicht an meine Fütterungsvorgaben und sind immer wieder im Vogelfutterhaus anzutreffen, wo sie die kleinen Samen fressen. Ich gönne es ihnen und erfreue mich an ihrem Anblick! Was ihr noch seht, ist ein Buchfink und eine kleine Libelle in meiner Wiese.

Farbenpracht in meinem Garten

Derzeit blühen in meinem Garten – unter anderem –  die wilden Glockenblumen und der Frauenmantel, und beide sind bei den Insekten sehr beliebt. Und auf der Kornblume vergnügen sich 2 Rüsselkäfer …