Mazzorbo

Kurz nach dem Sonnenaufgang begann unsere Überfahrt nach Mazzorbo. Unzählige Möwen begleiteten uns, ich habe keine Ahnung warum. Saßen wir doch in einem Vaporetto, und nicht in einem Fischkutter. Wir durchquerten die kleine Insel Mazzorbo und schauten uns ihre Schätze an – Reste der Chiesa San Michele Arcangelo und die Chiesa Santa Caterina, in deren Campanile die älteste Glocke der Lagune (1318) hängt.

Giudecca

Von der Insel San Giorgio Maggiore ist es mit dem Vaporetto nur ein Katzensprung zur Insel Giudecca. Bei stürmischem Wetter und acqua-alta sind wir dort angekommen. Zum ersten und letzten mal haben wir uns nasse Füße geholt, wir mußten tatsächlich gleich bei der Aussteigstelle durchs ca. 4cm hohes Wasser waten. Zum Glück war es warm, und es hat uns nicht weiter gestört!

Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung war mein persönliches Highlight dieser Reise ins Baltikum. Die Sanddünen, die Strände und die Ostsee haben mich begeistert! Ihr seht die Überfahrt übers Haff auf die Halbinsel (52 km liegen in Litauen, diesen Teil haben wir gesehen, und 46 km in der russischen Provinz Kaliningrad); die Sandstrände und Möwen; das malerische Örtchen Nida (deutsch Nidden); eine Bachstelze und Kormorane; und zuletzt das Haus, das Thomas Mann 3 Sommer lang bewohnte.

Zicksee im Seewinkel

Der St. Andräer Zicksee im Seewinkel ist nach der Langen Lacke die zweitgrößte Salzlacke der Region. Es ist ein wunderschöner See, der vielen Vögeln Nahrung und Rastplätze bietet. Leider ist der Wasserspiegel seit Jahren zu niedrig, was im Sommer – jetzt gerade! – zum Vogelsterben durch Botulismus führt (Wasservogel-Botulismus ist eine Vergiftung durch das Toxin eines in Gewässerböden vorkommenden Bakterium. Das Nervengift wird von den Vögeln mit der Nahrung aufgenommen, verursacht Lähmungen und führt in den meisten Fällen zum Tod.). Auf einem Foto seht ihr eine Großmöwe, der leider nicht mehr zu helfen war. Es war entsetzlich, diesem schönen Vogel, der uns direkt in die Augen und in die Seele hinein geschaut hat, beim Sterben zuzusehen. Abgesehen von dieser Tragödie war der Besuch des Seewinkels aber eine einzige große Freude!

Schloss Belvedere im Sonnenschein

Das Schloss Belvedere gehört zu unseren Lieblingsorten, wenn wir in der Stadt sind. Im vergangenen Jahr war das nicht so häufig, daher freut es mich ganz besonders, hier bei schönstem Wetter gewesen zu sein. Auch das leider eine Seltenheit …

Schloss Belvedere im November 2020

Das Schloss Belvedere und der Botanische Garten gehören zu unseren Lieblingsorten, wenn wir nicht am Heuberg, sondern im 4. Bezirk sind. Ende November ist hier normalerweise einer der schönsten Adventmärkte Wiens. Und heuer, wegen Corona, ist hier nichts … Im Botanischen Garten blühen die allerletzten Blumen, und am Heimweg habe ich doch noch Weihnachtsmotive gefunden.

Botanischer Garten im Spätherbst

Der Botanische Garten in Wien gehört zu meinen Lieblingsorten, wenn wir nicht am Heuberg sind. Die vielen uralten, riesigen Bäume und die vielen Blumen – derzeit speziell Dahlien – machen mir immer wieder große Freude. Die wunderschönen Farben des Herbstes tragen das ihre dazu bei, hier herrliche Fotos machen zu können!

Donauinsel im herbstlichen Licht …

Bevor ich euch endlich Fotos aus der Südsteiermark zeigen werde, kommt noch dieser Beitrag von der Donauinsel – wie immer mit der süßen Mina. Diesmal sind, neben Tauben und Möwen, auch Kormorane dabei, und die haben mir auch große Freude bereitet!

Saint-Paul de Vence

Den letzten Tag unserer Côte d’Azur Reise haben wir in Saint-Paul de Vence verbracht, einem mittelalterlichen Städtchen mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen. Der tägliche morgendliche Blick auf den Strand in Nizza hat wettermäßig nichts Gutes verheißen. Immerhin hatten wir keinen Regen. Das kleine Städtchen mit den vielen Kunstgalerien hat uns sehr gut gefallen, und wir sind kreuz und quer und auf der Stadtmauer umhergewandert. Wieder mal waren wir sehr froh, ohne Touristenmassen unterwegs zu sein!

Insel Sainte-Marguerite

Die Insel Sainte-Marguerite ist gut von Cannes aus zu sehen und mit einer Fähre in 15 Minuten zu erreichen. Pablo Picasso, ein Wahlbürger von Cannes, liebte diese Insel, auf der Eukalyptus und Kiefern wachsen. Die ehemalige Militärfestung Fort Royal heißt heute Fort Vauban und diente über Jahrhunderte als Staatsgefängnis. Der berühmteste Gefangene der Festung war 1687 bis 1698 der ominöse „Mann mit der eisernen Maske“, dessen Identität bis heute nicht restlos geklärt ist. Die Insel ist weitgehend naturbelassen und ohne Touristenmassen wunderschön zu bewandern!