Hainburg an der Donau

Mit der Bahn ist Hainburg in ca. 1 Stunde zu erreichen. Dort könnte man über 3 Berge wandern – wir haben uns für den höchsten, den Hundsheimer Berg entschieden. Der Anstieg war sehr angenehm, meist im Wald, und bei mäßigem Wind. Leider war die Sicht auf die Ebene durch starken Dunst nicht optimal, aber dennoch recht schön. Überhaupt finde ich das Plateau dieses Berges mit seiner Trockenvegetation wunderschön! Von den 480 m ging es dann sehr steil hinunter, das war weniger fein, und trotz Einsatz von Stöcken tat mir mein linkes Knie weh. In Summe war diese Wanderung aber sehr schön, und auch die Heimfahrt bei untergehender Sonne war ein Genuss!

Neusiedl am See

Mit dem Klimaticket ging es am 07.01.22 vom Hauptbahnhof in 40 Minuten nach Neusiedl am See. Bereits vom Zug aus konnten wir den Schneeberg bewundern! Von Bahnhof spazierten wir etwas über 1 Stunde zum Neusiedler See. Es war sonnig und mäßig warm. Am See angekommen, mußten wir häßliche Veränderungen sehen – wie überall in attraktiven Lagen, haben Investoren eine riesige Appartementanlage hingestellt. Direkt am See, versteht sich. Für stinkreiche Leute als 3.- oder 4. Wohnsitz, reine Geldanlage. Völlig nutzlos stehen die Appartements leer. Im Sommer haben wir genauso eine Anlage am Millstätter See gesehen. Mich macht diese Entwicklung richtig WÜTEND! Wie kann es sein, dass immer weniger Menschen über immer mehr Geld verfügen, nicht mehr wissen, wohin damit, und die Welt kaputt machen. Passend zu meiner Stimmungslage ging am See ein eiskalter Wind, und wir machten uns schleunigst auf den Heimweg.

Wanderung auf der Mooshuben

Am letzten Tag unseres Mariazeller Urlaubes machten wir eine wunderschöne Wanderung auf der Mooshuben. Die Sonne schien, und das Licht war perfekt für Winterfotos! Beim Eiblbauer – einer kleinen Jausenstation im Halltal, die Gänse leben dort – haben wir uns für den Rückweg gestärkt. Auf ein Wiedersehen im Mariazeller Land, bis zum nächsten Silvester!

Erlaufklause

Am Neujahrstag, der wettermäßig nicht ganz so schön war, fuhren wir mit der Mariazeller Bahn ( Himmelstreppe) von Mariazell zur Erlaufklause. Von dort wanderten wir nach Mitterbach, zum Bahnhof, und fuhren wieder heim. Es war nicht spektakulär, aber doch recht schön, und bewegt hatten wir uns auch!

Mariazell 2021/22

Dieses Jahr konnten wir wieder unseren traditionellen Silvesterurlaub in Mariazell verbringen. Das Wetter war unglaublich warm, meist um 12° plus, und kein Schnee – also ideal zum Wandern! Zunächst schaut euch aber Mariazell und die Basilika an:

Mit dem Klimaticket ins Mühlviertel

Wir haben seit kurzem das Klimaticket und sind damit zu Freunden ins Mühlviertel gefahren. Die Hinreise verlief völlig problemlos, Wien-Linz per Bahn; dann nach St. Peter am Wimberg mit dem Bus. Insgesamt ca. 2,5 Stunden, also schneller als mit dem PKW! Aber bei der Heimfahrt kam der besagte Bus nicht, bei ca. 2° und Nebel hätten wir 2 Stunden auf den nächsten warten müssen, hätten uns nicht unsere Freunde wieder mit nachhause genommen. Ich finde das katastrophal, wie soll da der Umstieg vom Auto auf die Öffis gelingen. Der Fahrer war erkrankt, das erfährt man per Anruf bei einer Hotline, und weiter NICHTS. Keinerlei Krisenmanagement! Ich finde, da hätte z.B. das lokale Taxiunternehmen die Fahrgäste entlang dieser Strecke bei den Haltestellen abholen können, sehr viele waren es ohnehin wahrscheinlich nicht. Menschen ohne Handy – die soll es geben – konnten nicht einmal erfahren, ob sie noch warten sollen oder wieder heimgehen. ABER, das Mühlviertel selbst hat damit natürlich nichts zu tun, und es hat sich uns von seiner schönsten herbstlichen Seite gezeigt!

Venedig experimentell

Wie ihr wisst, experimentiere ich gerne mit meiner Kamera. In Venedig habe ich erstmals durch eine Frischhaltefolie fotografiert. Leider habe ich mich für doppelte Folie entschieden, um einen stärkeren Effekt zu haben, und heute würde ich die einfache Folie bevorzugen. Aber auch so gefallen mir die „altertümlichen“ Venedig-Ansichten. Der Einsatz einer Glaskugel und Doppelbelichtungen in der Kamera waren weitere Experimente.

Dürnstein am 25.10.21

Am 25.10., nach dem herrlichen Sonnenaufgang, sind wir nach Dürnstein in die Wachau gefahren. Hinauf zur Ruine Dürnstein haben wir den steilsten Weg genommen, was durchaus anstrengend war. Aber der Blick von oben auf die Donau und die Wachau lohnt diese Mühe allemal! Hinunter ging es auf einem gemütlicheren, weniger steilem Wanderweg. Nach einem feinen Mittagessen haben wir noch oberhalb von Krems einen wunderschönen Spaziergang durch die Weingärten unternommen, mit gelegentlichem Blick auf das Benediktinerstift Göttweig.

Abschied von Venedig

Am letzten Tag sind wir noch einmal nach Murano gefahren, um dort etwas hübsches Lokales zu kaufen – am liebsten Kunst aus Murano Glas. Tatsächlich habe ich 2 kleine Glasvögel günstig erstanden. Günstig wahrscheinlich deshalb, weil sie nicht vollkommen perfekt waren, die Schnäbel dieser 2 Kleinen könnten perfekter sein. Aber was ist schon perfekt im Leben! Ich habe die beiden mitgenommen und erfreue mich täglich an ihnen.