Äußere Alster

Am Ende des 2 Tages sind wir noch – total müde – an der Äußeren Alster spaziert. Dieses Erholungsgebiet von Hamburg ist unglaublich schön und belebt! Wassersport wird hier groß geschrieben, besonders das Rudern, aber auch Laufen und Joggen. Und auch ganz besondere Vögel – Haubentaucher und Kormorane – fühlen sich hier wohl.

Speicherstadt

Wie gelangt man/frau in die Speicherstadt? An der Elbphilharmonie vorbei … Da ich sie wirklich sehr liebe, wurde wieder fleißig fotografiert. Aber auch die alten, wunderschön restaurierten Speicher haben mir echt gut gefallen.

Övelgönne Teil 2

Die hübschen ehemaligen Kapitänshäuschen am Ufer der Elbe prägen das Bild von Övelgönne. In einem davon hat Peter Rühmkorf, einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller nach 1945, zeitweise gelebt. Geschrieben hat er in einer winzigen Stube im Obergeschoß. Es ist das weiße Häuschen mit den 2 Buchsbaum-Töpfen vor der Eingangstür. Das Flair von Övelgönne, so direkt an der Elbe gelegen, ist einzigartig!

Sonnenuntergang in der Donau City

Die Donau City, auch Donauplatte genannt, ist architektonisch sehr interessant. Dass dort aber auch ein Sonnenuntergang, also ein voll romantisches Ereignis, wunderschön sein kann – das war mir völlig neu!

Die Wiener Donau City

Der DC Tower 1 in der Wiener Donau City wurde vom französischen Architekten Dominique Perrault geplant und errichtet. Der 2014 fertiggestellte Wolkenkratzer ist seitdem das höchste Gebäude und zweithöchste Bauwerk Österreichs (höchstes Bauwerk ist der nahe gelegene Donauturm). 

Wiener Eistraum 2022

Wie fast jedes Jahr, war ich auch heuer beim Wiener Eistraum, um sogenannte Mitzieher von EisläuferInnen zu machen. Es ist eine sehr schwierige Übung, mit viel Ausschuss, und nur selten gefällt mir ein Foto. Die Geschwindigkeit muss passen, der Abstand zu mir, und dann natürlich das möglichst gleichmäßige Mitziehen der Kamera. Aber ein paar Fotos gibt es dann doch zum Herzeigen, auch wenn sie nicht perfekt sind!

Retz

Nach Retz fahren wir sehr gerne und immer wieder – die liebliche Weingegend und die idyllische alte Mühle begeistern uns immer aufs Neue. Auch der Hauptplatz von Retz kann sich sehen lassen, und am Anger steht noch so manches schöne Haus. Was ihr jetzt nicht seht, ist der größte historischer Weinkeller Österreichs – der Retzer Erlebniskeller. Er ist ca. 20 Kilometer lang und geht 20 bis 30 Meter in die Tiefe. Seit 1279 wird hier, auch direkt unter dem Hauptplatz, in Schichten aus feinem Meeressand der Wein gelagert. Da wir diesen Keller schon kennen, haben wir diesmal auf eine Führung verzichtet und statt dessen eine schöne Wanderung gemacht!

Seestadt Aspern

Alle 1-2 Jahre fahre ich in die Seestadt Aspern im 22 Wiener Bezirk. Hier entsteht seit vielen Jahren ein völlig neues, modernes Wohnviertel. Die Meinungen, ob man hier leben möchte oder nicht, sind sehr geteilt. Hier leben möchte ich auch nicht unbedingt, und dennoch gefällt mir diese Seestadt sehr! Die Architektur, die großzügigen Freizeitbereiche finde ich sehr schön. Nur verschwindet leider nach und nach sehr viel Natur, Wiesen und Felder werden zunehmend verbaut. Für wilde Tiere wird es hier bald kein Überleben geben.

Neusiedl am See

Mit dem Klimaticket ging es am 07.01.22 vom Hauptbahnhof in 40 Minuten nach Neusiedl am See. Bereits vom Zug aus konnten wir den Schneeberg bewundern! Von Bahnhof spazierten wir etwas über 1 Stunde zum Neusiedler See. Es war sonnig und mäßig warm. Am See angekommen, mußten wir häßliche Veränderungen sehen – wie überall in attraktiven Lagen, haben Investoren eine riesige Appartementanlage hingestellt. Direkt am See, versteht sich. Für stinkreiche Leute als 3.- oder 4. Wohnsitz, reine Geldanlage. Völlig nutzlos stehen die Appartements leer. Im Sommer haben wir genauso eine Anlage am Millstätter See gesehen. Mich macht diese Entwicklung richtig WÜTEND! Wie kann es sein, dass immer weniger Menschen über immer mehr Geld verfügen, nicht mehr wissen, wohin damit, und die Welt kaputt machen. Passend zu meiner Stimmungslage ging am See ein eiskalter Wind, und wir machten uns schleunigst auf den Heimweg.

Mit dem Klimaticket ins Mühlviertel

Wir haben seit kurzem das Klimaticket und sind damit zu Freunden ins Mühlviertel gefahren. Die Hinreise verlief völlig problemlos, Wien-Linz per Bahn; dann nach St. Peter am Wimberg mit dem Bus. Insgesamt ca. 2,5 Stunden, also schneller als mit dem PKW! Aber bei der Heimfahrt kam der besagte Bus nicht, bei ca. 2° und Nebel hätten wir 2 Stunden auf den nächsten warten müssen, hätten uns nicht unsere Freunde wieder mit nachhause genommen. Ich finde das katastrophal, wie soll da der Umstieg vom Auto auf die Öffis gelingen. Der Fahrer war erkrankt, das erfährt man per Anruf bei einer Hotline, und weiter NICHTS. Keinerlei Krisenmanagement! Ich finde, da hätte z.B. das lokale Taxiunternehmen die Fahrgäste entlang dieser Strecke bei den Haltestellen abholen können, sehr viele waren es ohnehin wahrscheinlich nicht. Menschen ohne Handy – die soll es geben – konnten nicht einmal erfahren, ob sie noch warten sollen oder wieder heimgehen. ABER, das Mühlviertel selbst hat damit natürlich nichts zu tun, und es hat sich uns von seiner schönsten herbstlichen Seite gezeigt!