Die Strudlhofstiege bei Tag und bei Nacht

Die Strudlhofstiege im 9. Bezirk ist ein bedeutendes Bauwerk des Wiener Jugendstils. Entworfen hat sie Johann Theodor Jaeger, ein österreichischer Architekt und Bauingenieur. Sie wurde aus Mannersdorfer Kalkstein erbaut, und verbindet die Strudlhofgasse mit der Liechtensteinstrasse. Die Strudlhofstiege wurde am 29. November 1910 zur Benützung freigegeben, und fast exakt 109 Jahre später von mit fotografiert. Meine neue Leidenschaft – die Doppelbelichtungen – kommen auch hier nicht zu kurz!

Advent beim Schloss Belvedere

Ihr Lieben, der erste Adventsonntag war schon da, höchste Zeit für vorweihnachtliche Fotos! Als erstes besuchen wir den Adventmarkt beim Schloss Belvedere. Leider war das Wetter nicht wirklich gut, es hat sogar etwas getröpfelt, aber stimmungsvoll fand ich es trotzdem.

Stadtspaziergang mit Stephansdom-Besuch

Die Wiener Innenstadt ist immer einen Besuch wert, erst recht, wenn der Stephansdom dabei ist. Nach der Dombesichtigung gehen wir in die Griechisch Orthodoxe Kirche, und anschließend zum Donaukanal. Und zum Abschluss zeige ich euch den Josefsplatz vor der Nationalbibliothek mit dem Denkmal vom Kaiser Joseph II. Die orange Beleuchtung (Handyfoto) ist eine Lichtinstallation im Rahmen der internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, und findet jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember statt. Österreich liegt mit 41 Frauenmorden im Jahr 2018 an der traurigen Spitze Europas. Auch heuer sind bereits sehr viele Frauen von ihren Ex- oder Noch-Partnern getötet worden. Und nach wie vor wird diese extremste Form der Gewalt von Männern an Frauen verharmlost, als „Beziehungstat“ oder „Verzweiflungstat“ bezeichnet. Und ja, 2 Doppelbelichtungen sind wieder dabei!

Jerewan 3. – Spaziergang durch das Zentrum

Nach der Besichtigung der Kaskade ging es weiter zum Historischen Museum am Platz der Republik. Da durfte ich leider nicht fotografieren, dabei gab es hier phantastische Objekte, z.B. den ältesten Schuh der Welt (5-6 Tausend Jahre alt!). Jerewan hat eine – ich wiederhole: eine U-Bahnlinie – mit der sind wir am letzten Tag der Reise auch gefahren, jetzt sehen wir aber nur eine Metro-Station. Bei der Oper wurden wir vom Bus abgeholt, und am späten Abend wieder zum Platz der Republik gebracht, zum „singenden Springbrunnen“, der im Lichterglanz erstrahlte und tatsächlich klassische Musik von sich gab. Es war ein herrliches Spektakel!

Jerewan 2. – die Kaskade

Die Kaskade ist ein imposantes Bauwerk und Museum für moderne Kunst zugleich. Ein reicher armenischer Kunstsammler aus den USA, Gerard Gafesjian, hat sie finanziert. “Gafesjian Zentrum für die Kunst” heißt die Kaskade offiziell, und wurde 2007 fertiggestellt. Über 200 Kunstwerke sind auf den Etagen der Kaskade ausgestellt, und weitere befinden sich unten auf der Allee, im Freien. Wir gehen direkt vom Matenadaran Museum zur Kaskade und kommen oben an, unterwegs ständig den heiligen Berg Ararat im Blick, 5.137 m hoch, doch dazu später mehr.

Krumau – Český Krumlov

Krumau oder Český Krumlov ist eine kleine, malerisch in einer Schleife der Moldau gelegene Stadt. Im Mai dieses Jahres waren wir dort. Egon Schiele hat eine Zeit lang in Krumau gelebt und gemalt, und es gibt hier ein sehr schönes Schiele-Museum, über welches es einen eigenen, kleinen Beitrag geben wird. Seit 1992 gilt die gesamte Innenstadt – ein Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex – als Weltkulturerbe. Die ursprüngliche Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut, im 16. Jahrhundert erfogte die Umgestaltung im Stil der Spätgotik und Renaissance. Vom runden Glockenturm des Schlosses hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Krumau!

Abendstimmung am Wolfgangsee

Fast jeden Abend bin ich noch zum See gegangen, um das schöne Abendlicht zu genießen. Einmal ist mir dabei eine Kreuzotter begegnet – sie wärmte sich auf dem noch warmen Weg, und ist mir fast davongerannt!