Jerewan 3. – Spaziergang durch das Zentrum

Nach der Besichtigung der Kaskade ging es weiter zum Historischen Museum am Platz der Republik. Da durfte ich leider nicht fotografieren, dabei gab es hier phantastische Objekte, z.B. den ältesten Schuh der Welt (5-6 Tausend Jahre alt!). Jerewan hat eine – ich wiederhole: eine U-Bahnlinie – mit der sind wir am letzten Tag der Reise auch gefahren, jetzt sehen wir aber nur eine Metro-Station. Bei der Oper wurden wir vom Bus abgeholt, und am späten Abend wieder zum Platz der Republik gebracht, zum „singenden Springbrunnen“, der im Lichterglanz erstrahlte und tatsächlich klassische Musik von sich gab. Es war ein herrliches Spektakel!

Jerewan 2. – die Kaskade

Die Kaskade ist ein imposantes Bauwerk und Museum für moderne Kunst zugleich. Ein reicher armenischer Kunstsammler aus den USA, Gerard Gafesjian, hat sie finanziert. “Gafesjian Zentrum für die Kunst” heißt die Kaskade offiziell, und wurde 2007 fertiggestellt. Über 200 Kunstwerke sind auf den Etagen der Kaskade ausgestellt, und weitere befinden sich unten auf der Allee, im Freien. Wir gehen direkt vom Matenadaran Museum zur Kaskade und kommen oben an, unterwegs ständig den heiligen Berg Ararat im Blick, 5.137 m hoch, doch dazu später mehr.

Krumau – Český Krumlov

Krumau oder Český Krumlov ist eine kleine, malerisch in einer Schleife der Moldau gelegene Stadt. Im Mai dieses Jahres waren wir dort. Egon Schiele hat eine Zeit lang in Krumau gelebt und gemalt, und es gibt hier ein sehr schönes Schiele-Museum, über welches es einen eigenen, kleinen Beitrag geben wird. Seit 1992 gilt die gesamte Innenstadt – ein Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex – als Weltkulturerbe. Die ursprüngliche Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut, im 16. Jahrhundert erfogte die Umgestaltung im Stil der Spätgotik und Renaissance. Vom runden Glockenturm des Schlosses hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Krumau!

Abendstimmung am Wolfgangsee

Fast jeden Abend bin ich noch zum See gegangen, um das schöne Abendlicht zu genießen. Einmal ist mir dabei eine Kreuzotter begegnet – sie wärmte sich auf dem noch warmen Weg, und ist mir fast davongerannt!

Schwarzensee und das „Flussdelta“ des Zinkenbaches

Am Vormittag sind wir, nach dem Besuch in St. Wolfgang, zum nahegelegenen Schwarzensee hinaufgefahren und sind um ihn herumgegangen – eine wunderschöne kleine Wanderung. Und am Nachmittag sind wir enlang des Zinkenbaches gewandert, bis zu einer Stelle, von wo aus man direkt im Flussbett zum Wolfgangsee gehen kann. Dieses wirklich große Flussdelta hat uns total überrascht! Man sieht direkt nach St. Wolfgang rüber, und es wird als Wildbadeplatz gerne genutzt.

Kur in Strobl am Wolfgangsee

Ihr Lieben, WLAN gibt es hier, also kann ich gelegentlich von meiner Kur berichten. Was mir alles mißfällt – und das ist nicht wenig – interessiert doch keinen, Jammern mag ich nicht. Was mir gut gefällt, das mag ich euch erzählen: Strobl ist ein schöner Ort, direkt am Wolfgangsee gelegen, und die meisten Fotos werden von hier sein. In den ersten 2 Tagen war ich aber noch nicht allein, und konnte 3 sehr schöne Ausflüge machen – nach St. Wolfgang (Weißes Rössl; prachtvolle Kirche; Fronleichnamsprozession), zum Schwarzensee, und in das „Flußdelta“ des Zinkenbaches. Laßt euch überraschen!

Schloss Hof in Niederösterreich

Schloss Hof – das dritte und letzte auf unserer Schlössertour – ist das größte von sechs so genannten Marchfeldschlössern, alle im niederösterreichischen Marchfeld gelegen. In der barocken Schlossanlage gibt es drei große Bereiche zu bewundern:  das Schloss selbst mit seinen prachtvollen Räumen, den neu rekonstruierten Barockgarten und den großen Gutshof mit vielen Tieren. Diesmal haben wir auch das Schlossinnere besichtigt, und ich kann euch den Speisesaal, den Festsaal und die Kapelle zeigen. Auch die „Jagdkammer“ hat uns sehr beeindruckt!