Ein Abend am Fluss Mae Nam Ping in Chiang Mai

Chiang Mai, die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai, liegt am Fluss Mae Nam Ping, und wir haben beschlossen, den ersten Abend in einem Restaurant am Fluss zu verbringen. Der Weg vom Hotel zum Wasser war recht beschwerlich – es war heiß, schwül, und der höllische Verkehrslärm kaum zu ertragen – am Fluss selbst war es dann aber wunderschön. Die Thais haben den Zauber eines Flusses scheinbar noch nicht ganz entdeckt, denn direkt am Wasser gibt es nur eine sehr kurze Promenade, dann ist Schluss. Und dennoch, die Lichter in der Dämmerung, die Spiegelungen im Wasser waren unvergesslich!

Chinesischer Tempel in der Provinz Chiang Mai

Vom nördlichsten Punkt Thailands ging unsere Reise durch die Provinz Chiang Mai wieder zurück in Richtung Bangsaen, in der Nähe Bangkoks. Schon von Weitem sahen wir eine riesige Buddha-Figur über der Landschaft thronen. Ein chinesischer Tempel mit dem Buddha, einem ebenfalls riesigen Stupa und vielen Drachen erwartete uns. Im Inneren des Stupa gelangten wir über unzählige Stufen ganz hinauf zum „Gipfel“ und genossen den grandiosen Ausblick. Ein junger Schüler-Mönch, ein Kind noch, ging mit seinem Essgeschirr an uns vorbei.

Reisanbau in Thailand und eine Teeplantage

In Thailand wird Reis angebaut – und wie das gemacht wird, zeige ich euch hier. Früher wurde die schwerste Arbeit von Wasserbüffeln verrichtet, die heute immer öfter von Traktoren abgelöst werden. Aber das Einsetzen der Jungpflanzen geschieht nach wie vor händisch. Und die vielen Fischreiher gibt es auch noch immer. Sehr lohnenswert war der Besuch einer Teeplantage, gelegen mitten in wundervoller Landschaft!

Nachtmarkt von Chiang Rai

Nach der kleinen Unterbrechung für das Palmenhaus Hirschstetten geht es nun mit Thailand weiter – mit der Provinz Chiang Rai. Da wir diesmal direkt in der Stadt Chiang Rai übernachtet haben, war ein Besuch des hiesigen Nachtmarktes am Programm. Hier gab es neben Bekleidung, Schmuck, Lebensmitteln und Garküchen auch viel Handwerk zu sehen, und das möchte ich euch zeigen!

Provinz Buriram

In der Provinz Buriram haben wir 2 Tage und 2 Nächte verbracht. Unterwegs von Tempel zu Tempel sind uns die an sich sehr guten Strassen positiv aufgefallen. Allerdings sieht hier die Strassenpflege so aus, dass entlang der großen Strassen alles einfach abgefackelt wird… Neben den wunderschönen Khmer-Tempeln, die ich euch schon gezeigt habe, gibt es hier natürlich auch neue, und die beinhalten nicht selten so was wie „Vergnügungsparks“. Die Thais lieben Vergnügungen aller Art, wie Rollerblades-Fahren, Musikdarbietungen, Shopping und Essen, Essen, Essen!

Fahrt übers Land zum Wat Khao Angkhan – Tempel

Nach der Übernachtung in einem ökologisch einwandfreien Hotel – eigener großer Gemüsegarten, wiederbefüllbare Wasserflaschen – ging unsere Fahrt übers Land zu mehreren Tempeln. Der erste, Wat Khao Angkhan, war nicht wirklich alt, aber dennoch wunderschön. Er wurde auf einem erloschenen Vulkan, auf Überresten aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, 1982 erbaut. Hier wird Buddha von 200 Jungfrauen bewacht. Aber zunächst seht ihr Wasserbüffel und thailändische Rinder – diese sind für unsere Verhältnisse ziemlich mager…

Unterwegs in den Norden Thailands – Alter traditioneller Markt

Unterwegs in den Norden Thailands, zunächst nach Buriram, war unsere erste Station bei einem traditionellen chinesisch-thailändischen Markt. Er liegt an einem Fluß, wie viele alte Märkte, und sein Warenangebot ist schier unendlich. Mir hat die Teigtascherln-Produktion am besten gefallen, und der etwas seltsam anmutende Brauch, zuvor gefangen genommene Schildkröten gegen eine „Opfergabe“ freilassen zu dürfen. Auch ein kleines Museum beherbergt dieser Markt.