Zu Fuß vom Markusplatz zum Ghetto

Nach dem Museum Correr gönnten wir uns einen Kaffee im schönsten Lokal am Markusplatz (danke liebe Astrid für deine Einladung :-)). Ein Künstler, der dort ebenfalls die herrliche Aussicht genoss, erlaubte mir, seine soeben entstandene Zeichnung zu fotografieren – ich fand sie sehr gelungen. Zu Fuß ging es dann durch die kleinen Gässchen zum ehemaligen Jüdischen Ghetto. Die dort Fußball spielenden Buben haben mich begeistert! Das Stadtviertel lebt, mit und trotz seiner schwierigen Vergangenheit. Davor seht ihr noch das Teatro Italia, in dem heute ein Supermarkt unterbracht ist – so schön kann einkaufen sein. Und was mir die Möwe dermaßen heftig zugeschrien hat, kann ich beim besten Willen nicht sagen …

Chianciano Terme, Monticchiello und Castello di Ripa d’Orcia

Den nächsten Tag verbrachten wir in der Altstadt von Chianciano Terme, in Monticchiello und im Castello di Ripa d’Orcia – da konnten wir aber nur einen sehr kleinen Blick hineinwerfen. Chianciano wurde bereits von Etruskern bewohnt und 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Monticchiello wurde ebenfalls schon von Etruskern besiedelt, und 973 erstmals schriftlich genannt. Hier sehen wir uns die Kirche Pieve dei Santi Leonardo e Cristoforo von Monticchiello an. Die Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert und das gotische Portal mit Fensterrose sind absolut sehenswert. Das Castello di Ripa d’Orcia, heute touristisch genutzt, sehen wir nur aus der Ferne und vor Ort von außen. Unterwegs  gab es natürlich wieder wunderschöne Natur, z.B. einen Widehopf!  Und den Abend lassen wir auf der Terrasse beim Sonnenuntergang ausklingen…