Chianciano Terme, Monticchiello und Castello di Ripa d’Orcia

Den nächsten Tag verbrachten wir in der Altstadt von Chianciano Terme, in Monticchiello und im Castello di Ripa d’Orcia – da konnten wir aber nur einen sehr kleinen Blick hineinwerfen. Chianciano wurde bereits von Etruskern bewohnt und 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Monticchiello wurde ebenfalls schon von Etruskern besiedelt, und 973 erstmals schriftlich genannt. Hier sehen wir uns die Kirche Pieve dei Santi Leonardo e Cristoforo von Monticchiello an. Die Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert und das gotische Portal mit Fensterrose sind absolut sehenswert. Das Castello di Ripa d’Orcia, heute touristisch genutzt, sehen wir nur aus der Ferne und vor Ort von außen. Unterwegs  gab es natürlich wieder wunderschöne Natur, z.B. einen Widehopf!  Und den Abend lassen wir auf der Terrasse beim Sonnenuntergang ausklingen…

 

 

Die Rettung einer Sperbertaube – Fortsetzung der Thailandberichte

Liebe Besucherinnen und Besucher, ich bin aus der Toskana zurück und mache mich an die Bearbeitung meiner Fotos. Und derweil setze ich meinen Thailand-Reisebericht fort!

Das schönste und wichtigste Erlebnis dieser Thailand-Reise war für mich die Rettung einer Sperbertaube. Unterwegs in der Provinz Chiang Mai machten wir einen Foto-Stopp bei einem Dorf am Fluss. Wunderschöne Landschaft, ich ging näher an den Fluss heran, und sah zu meinem Entsetzen eine Sperbertaube im Netz zappeln. Die dünnen Nylonfäden hatten sich bereits tief in die Flügeln hinein gebohrt. Ich habe rasch ein (technisch mieses) Foto von der Taube gemacht und um Hilfe geschrien – ohne einem Messer war da nichts zu machen! Ein Mitreisender hatte ein Taschenmesser dabei, und gemeinsam gelang es uns tatsächlich, den Vogel zu befreien. Niemals werde ich vergessen, wie ruhig die Taube in meinen Händen lag, während Norbert vorsichtig die Fäden aufschnitt. Kaum hat das Tier gespürt, dass es sich wieder bewegen kann, flog es aus meinen Händen davon. Erst danach habe ich die weiteren riesigen Netze bemerkt, in denen wohl schon hunderte Vögel gestorben sind. Aber auch wenn ich nur eine einzige Sperbertaube retten konnte – für mich war das der schönste Moment dieser Reise!

Provinz Phetchabun

Unser nächstes Ziel war die Provinz Phetchabun, schon näher an den Bergen Thailands. Hier wird an den Straßen Honig direkt in den Waben (samt einzelnen Bienen!) verkauft. Und die wunderschönen Sperbertauben, viel kleiner als unsere, werden mit riesigen Netzen gefangen, wie ich später selbst sehen mußte – die ganze Geschichte darüber kommt an passender Stelle. In einer neuen Tempelanlage haben wir, gegen eine angemessene Spende, köstliche Klostersuppe erhalten. Jeder kann hier essen und dafür das geben, was ihm passend erscheint und möglich ist. Überhaupt möchte ich hier erwähnen, dass es  – trotz wirklich viel Armut – in Thailand für jeden genug zu essen gibt, und Betteln hier höchst selten ist.

Sevilla – die Haupstadt Andalusiens

Von Córdoba fuhren wir an zahllosen Olivenheinen vorbei nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Hier blieben wir 2 Tage, und es ist wirklich schwer, aus der Fülle meiner Fotos die schönsten und interessantesten auszusuchen. Ich beginne mit den Nachtfotos vom Plaza de España, wo die Iberoamerikanische Ausstellung im Jahre 1929 stattfand, und wo meine Fotoschau aus Sevilla auch endet. Wir fahren auf den „Pilz“ hinauf und schauen uns um, dann besuchen wir kurz die Kathedrale (Grab von Christoph Kolumbus) und blicken vom Turm hinunter. Der Maria Luisa Park darf auch nicht fehlen, und schon sind wir wieder am Plaza de España, also am Ende!