Von Gumpoldskirchen nach Pfaffstätten

Wir sind stolze Besitzer des ganz neuen Klima-Tickets und können nun 1 Jahr ALLE öffentlichen Verkehrsmittel Österreichs benutzen. Die erste Fahrt ging nach Gumpoldskirchen. Von dort wanderten wir bei einem Traumwetter nach Pfaffstätten (ca. 2,5 Stunden mit Picknickpause), und fuhren anschließend mit der Bahn wieder heim nach Wien. Wir haben diese spätherbstliche Stimmung mit all der Farbenpracht sehr genossen!

Lido di Venezia

Der Lido di Venezia ist eine schmale, 11km lange Insel. Sie ist der mittlere, Venedig vorgelagerte Teil einer Nehrung, welche die Lagune von der offenen Adria trennt. Im 19. Jahrhundert wurde der Lido ein mondänes Seebad mit luxuriösen Villen und Hotels. Die langen Sandstrände sind bis heute die wichtigsten Badeplätze für Venezianer und Touristen. Wir haben unsere Tour in Alberoni im Süden gestartet, wo sich ein Naturschutzgebiet befindet, und sind an der Adriaküste entlang spaziert. Besonders schön sind die Sandstrände bei der Bluemoon Bar und beim Grand Hotel Excelsior. Im Hauptort Lido steht der Filmpalast der Filmfestspiele von Venedig.

Sonnenuntergang und Blaue Stunde

Auf der Überfahrt Murano-Venedig sank die Sonne bereits immer tiefer, und nach unserer Ankunft ging sie in den Wolken unter. Die Zeit unmittelbar nach dem Sonnenuntergang, Blaue Stunde genannt, ist für FotografInnen eine wahre Freude! Ihr seht auch mein Lieblingsstück aus Venedig – eine kleine rote Schale, Kunstwerk aus Murano-Glas, für mich leider unerschwinglich …

Von Murano nach Venedig

Müde vom „Inselhüpfen“ fuhren wir zurück nach Venedig. Die Sonne stand schon recht tief, und das Meer glitzerte in der Abendsonne. Unter anderem genau wegen diesem Glitzern liebe ich Venedig so sehr!

Zicksee Ende September

Der Zicksee in St. Andrä im Seewinkel ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Wenn wir liebe Freunde im Burgenland besuchen, schauen wir immer auch zum See. Seit ich den Zicksee kenne, also seit etwa 40 Jahren, hatte er noch nie so wenig Wasser! Ich war dort mal schwimmen – heute völlig unvorstellbar. Ein riesiger Campingplatz erinnert noch an die längst vergangenen Badezeiten. Und dennoch, ich mag diese Lacke mit all ihren Vögeln sehr!

Estland – Am Strand von Pärnu

Der erste Halt in Estland war in Pärnu, einem schönen Badekurort an der Ostsee. Bereits 1838 wurde hier die erste Badeanstalt eröffnet. Pärnu hat einen ca. 3 km langen Sandstrand, der im Sommer von vielen inländischen und ausländischen Gästen (Letten, Finnen, Deutschen, Schweden,…) genutzt wird. Wir hatten den ganzen Strand fast ganz alleine für uns!

Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung war mein persönliches Highlight dieser Reise ins Baltikum. Die Sanddünen, die Strände und die Ostsee haben mich begeistert! Ihr seht die Überfahrt übers Haff auf die Halbinsel (52 km liegen in Litauen, diesen Teil haben wir gesehen, und 46 km in der russischen Provinz Kaliningrad); die Sandstrände und Möwen; das malerische Örtchen Nida (deutsch Nidden); eine Bachstelze und Kormorane; und zuletzt das Haus, das Thomas Mann 3 Sommer lang bewohnte.

Wasserburg Trakai

Die gotische Wasserburg Trakai liegt malerisch auf einer Insel zwischen 3 Seen. Ihr Ursprung liegt im 14. Jahrhundert. Sie wurde 1655 bei einem russischen Angriff zerstört und erst im 20. Jahrhundert wieder restauriert. Heute beherbergt die Burg ein Museum, in dem über die Geschichte des Großfürstentums Litauen und der Stadt Trakai informiert wird.

Trakai

Trakai ist eine kleine Stadt in der Nähe von Vilnius. In der Umgebung gibt es ca. 200 Seen, und der Ort ist für seine gotische Wasserburg berühmt. Heute leben in Trakai neben Litauern auch Polen, Russen, Weißrussen und Karäer. Die Holzhäuser von Trakai und die karäische Synagoge bilden ein wunderschönes Ensemble!