Abschied von Armenien

Den Abschied von Armenien nahmen wir in Jerewan, seiner Hauptstadt. Wir hatten einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Auf unserem Programm war nochmals „die Kaskade“ mit ihren Kunstwerken; ein unterirdisches Einkaufszentrum, wo historische Musikinstrumente ausgestellt sind; die Fußgängerzone; das Sergei Parajanov Museum; eine Moschee und die U-Bahn. Jerewan hat genau eine U-Linie, und die sind wir abgefahren. Der Heimflug nach Wien fand leider noch vor dem Sonnenaufgang statt, sodass die Fotos (bei wenig Licht gemacht) technisch suboptimal sind, mir gefallen sie aber trotzdem. Diese Reise wird mir mit Sicherheit als eine meiner schönsten in Erinnerung bleiben!

Armenien – Jerewan 1.

Ich bin aus Armenien zurück und begrüße euch hier auf meinem Blog ganz herzlich! Es war eine wunderschöne Reise in das Land, welches als die Wiege der Christenheit gilt. Armenien hat im Jahre 301 nach Christus als erstes Land der Erde das  Christentum zur Staatsreligion erhoben. Ich erwähne das deswegen, weil Armenien für seine frühchristlichen Klöster und Kirchen berühmt ist, und das ganz zu recht. Wir haben viele sehr berühmte und auch weniger berühmte Klöster gesehen, und manchmal dachte ich, schon wieder, das wiederholt sich doch. Und dann betritt man die nächste Kirche, und kann wieder den offenen Mund kaum schließen vor Begeisterung und Erstaunen! Aber natürlich werde ich euch nicht nur Kirchen und Klöster präsentieren, sondern auch das Leben in Armenien so, wie es heute eben ist. Wir beginnen mit der Haupstadt Jerewan, wo wir angekommen sind, und besuchen das berühmte Matenadaran Museum, das die größte Sammlung altarmenischer Handschriften beherbergt. Vom 1. Stock des Museums hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt!

Egon Schiele Museum in Krumau

Wir kehren kurz nach Krumau zurück, zum versprochenen kleinen Beitrag über das Egon Schiele Museum. In diesem Museum gibt es die permanente Ausstellung über Leben und Werk Egon Schieles (1890-1918) und dessen Mutter Marie Soukupová, die hier geboren wurde. Weiters sind Zeichnungen, eigene Möbel, persönliche Briefe, Fotografien sowie eine Dokumentation über Schieles Krumau Aufenthalte und die Motive auf seinen Gemälden und Zeichnungen zu sehen. Parallel dazu laufen Wechselausstellungen klassischer und zeitgenössischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sehr beeindruckt haben mich die kleinen Schiele-Figuren der japanischen Künstlerin Ikuko Miyazaki!

Die Kaiservilla in Bad Ischl

Bevor wir nach Wien heimgefahren sind, haben wir uns in Bad Ischl den Kaiserpark mit der Kaiservilla und dem Photo Museum, sowie die St. Nikolaus Kirche angesehen. Mich als Fotografin hat das Photo Museum am meisten beeindruckt – das Gebäude selbst und die kleine, aber feine Sammlung!

Steyr in Oberösterreich

Die über 1000 Jahre alte Stadt Steyr liegt malerisch am Zusammenfluss von Enns und Steyr. Unterwegs nach Krumau in Tschechien – darüber kommt ein eigener Beitrag – haben wir uns dieses wunderschöne Städchen und das dort beheimatete Museum Arbeitswelt (MAW) angesehen. Wie ihr seht, hat es mir der kleine Roboter ganz besonders angetan. Er konnte ein paar Sätze verstehen und auf bestimmte Fragen auch ausführlich antworten. Sogar ein kleines Tänzchen hat er hingelegt!

Lichtbilder – eine Ausstellung der Galerie Gugging

Vor einigen Tagen waren wir bei der Vernissage der „Lichtbilder“ Ausstellung in der Galerie Gugging. 3 Künstler – Lejo, Leopold Strobl und August Walla – haben sich in unterschiedlicher Weise mit Fotografien/Lichtbildern beschäftigt, und eine Auswahl ihrer Werke wird derzeit präsentiert. Ich zeige euch einen Querschnitt aus der dauerhaften Sammlung des Museums Gugging und aus der aktuellen temporären Ausstellung. Zu meinen Lieblingsobjekten zählen die Installationen des birdman Hans Langner und seines Freundes Jens Mohr – diverse Vögelwesen und Tierfiguren. Hans Langner stimmte einem Portrait vor seinem Werk gerne zu!

Naturhistorisches Museum Wien

Das Naturhistorische Museum Wien ist bautechnisch ein Zwilling des Kunsthistorischen Museums – genauso prächtig und absolut sehenswert. Und erst die Exponate – die Fülle und Vielfalt kann ich hier nicht wiedergeben, aber meine „Favoriten“ möchte ich euch gerne zeigen! Das Hündchen ist übrigens das echte Schoßhündchen Maria Theresias.