ALLES BLAU – Eine Ausstellung im Mühlviertel

Liebe Leserinnen und liebe Leser, liebe Gäste!

Heute zeige ich euch etwas GANZ ANDERES, zeige mich von einer völlig anderen Seite. Ich beschäftige mich seit Jahren auch mit dem Blaudruckverfahren, der Cyanotypie – und gemeinsam mit Anita Prammer, einer ganz lieben Freundin, haben wir bei ihr im Mühlviertel die Ausstellung „Alles Blau“ gestaltet. Dort ist der textile Blaudruck noch ein aktives Gewerbe, und wir dachten, dass der fotografische Blaudruck gut zu den blau gefärbten Stoffen passen würde. Oben im Heustadl hängen also die textilen Blaudrucke (Dirndl-Leihgaben aus der Region und von Anita selbst bedruckte Stoffe); unten im sogenannten Steinhaus meine Fotos. Ich habe mühlviertler Motive als Cyanotypien und Scharzweiß-Fotos ausgearbeitet, und finde, dass sie nicht besser präsentiert werden könnten als im Steinhaus! Die Ausstellung ist noch bis 10. September zu sehen, nähere Infos findet ihr hier. Eine sehr interessante Radiosendung zu dieser Ausstellung könnt ihr nachhören. Und Fotos gibt es natürlich von mir!

 

Zu Besuch im Technischen Museum Wien

Vor ein paar Tagen habe ich das Technische Museum Wien und seine Direktorin, Fr. Dr. Zuna-Kratky besucht. Von einem Besprechungszimmer unter dem Dach konnte ich den fantastischen Blick auf das Schloss Schönbrunn und die Gloriette fotografisch festhalten. Aber eigentlich will ich euch von der aktuellen Ausstellung „Die Zukunft der Stadt _weiter_gedacht“ erzählen. Städte haben eine ganz besondere Innovationskraft und brauchen sie auch. Derzeit leben in den Städten auf 2% der Weltoberfläche ca. 50% aller Menschen, und bis 2050 werden es sogar ca. 2/3 sein. Wie werden also in Zukunft die Energiegewinnung, der Wohnraum, der Verkehr, die Ernährung usw. aussehen? Mit diesen und vielen anderen Fragen befasst sich diese sehenswerte Ausstellung. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier:

Instawalk | #NeoÖsterreich

Gestern habe ich am Instawalk/#NeoÖsterreich teilgenommen, zu dem Instawalk, die Albertina und BIBER eingeladen haben. Zuerst wurden wir im Museum Albertina vom Kurator Dr. Walter Moser durch die tolle Ausstellung: ÖSTERREICH. FOTOGRAFIE 1970 – 2000  geführt (das letzte Foto ist vom Manfred Willmann), und danach ging es durch das Quartier Belvedere in das neu entstehende Sonnwendviertel, zum Fotografieren.  Die Gegend um den neuen Hauptbahnhof wird richtig hipp!

Egon Schiele – Sammlung Leopold im MuseumsQuartier

Vor kurzem war ich im MuseumsQuartier und habe mir die Egon Schiele Werke der Sammlung Leopold angesehen. Schiele ist einer meiner Lieblingsmaler seit ich Kunst zu schätzen lernte, also schon sehr lange. Viele „Schieles“ haben seitdem mein Heim verziert, eine Art von Kunstkonsum, die ich vor langem abgelegt habe. In Museen gehe ich aber sehr gerne, die Originale strahlen für mich eine ganz andere Kraft aus, als Duplikate. Und meine kleine Schiele-Schau hier soll euch Lust machen, doch wieder mal in eine Ausstellung zu gehen!

Jean Dubuffet im Museum Gugging

Letzten Samstag haben wir – zum wiederholten mal – das Museum Gugging besucht und uns die aktuelle Ausstellung angesehen „Jean Dubuffet ART BRUT: Vorzüge gegenüber der kulturellen Kunst“. Wer sich näher für diese Kunstform interessiert, möge bitte hier reinschauen Gugging. Ich hingegen zeige euch zunächst meine Lieblingsbilder der Gugginger Künstler und danach eine kleine Auswahl aus der aktuell ausgestellten Sammlung Jean Dubuffet.

Daniel Spoerri in Wien!

In der „GALERIE elisabethzeigt“ in der Spiegelgasse 25 sind noch bis 28. Februar 2017 Werke von Daniel Spoerri zu sehen. Die kleine, aber wirklich feine Ausstellung Détrompe-l’oeil zeigt 12 Bilder mit meist phantastischen Titeln wie: „Die strenge Gouvernante“ (Dame mit 2 Teddybären); „Bauernfamilie mit Ahnen“ (Bauernfamilie mit Skeletten) oder „Fleischfressende Pflanzen“ (Blumenstrauß mit Gebissen). Für Nicht-Wiener gibt es die Kunstwerke hier zu sehen!

Theater Museum in Wien

Am Lobkowitz Platz im Zentrum von Wien steht das Palais Lobkowitz, in dem das Theater Museum seit Oktober 1991 seinen Sitz hat. In diesem wunderschönen barocken Stadtpalast, erbaut 1694, ist eine der weltweit größten und bedeutendsten Dokumentationsstätten ihrer Art (Zeugnisse der Bühnenkunst österreichischer und internationaler Prägung vom Sprech- und Musiktheater über Tanz und Film bis hin zum Figuren- und Puppentheater) untergebracht. Neben der ständigen Sammlung gibt es auch Wechselausstellungen, derzeit „Papiertheater“ und „Spettacolo barocco!“  Hier könnt ihr einen kleinen Eindruck vom Gebäude und den Exponaten bekommen: