Erlaufsee

Irgendwie bin ich mit den Tagen in Mariazell durcheinander gekommen – den letzten Tag haben wir am Erlaufsee verbracht, Mosshuben war am vorletzten Tag. Ihr werdet es mir wohl verzeihen. Und wieder war die kleine Wanderung in der Wintersonne purer Genuss!

Wintermärchen in Mooshuben

Die letzte Wanderung unseres Mariazeller Aufenthaltes führte uns in die Mosshuben – da erwartete uns ein echtes Wintermärchen! Bei angenehmer Temperatur und herrlichstem Sonnenschein spazierten wir zu einem kleinen Gasthof, wo wir uns stärken konnten. Da gibt es diverse Schießscheiben, und diese eine kann ich euch nicht vorenthalten.

Hubertussee

Bevor wir am nächsten Tag, dem Neujahrstag, zum Hubertussee aufbrechen, zeige ich euch Mariazell bei Nacht – die Basilika bei romantischer Beleuchtung! Und im herrlichsten Sonnenschein wanderten wir am 1.1.2020 entlang des Hubertussees, der kaum zugefroren war. Aber der „Eiszapfen-Durchgang“ verriet sehr wohl die kalten Temperaturen der letzten Tage.

Winterwanderung von Puchenstuben nach Gösing

Unsere nächste Wanderung führte uns von Puchenstuben nach Gösing, allerdings über den Turmkogel, ein kleines Schigebiet. Schon der Sonnenaufgang über der Gemeindealm versprach einen wunderschönen Tag! Wir fuhren zunächst mit der Mariazeller Bahn nach Puchenstuben, bei vollem Sonnenschein. Der Ötscher war ganz herrlich anzusehen. Kaum ging unsere Wanderung los, begann sich der Himmel zu bewölken – das Winterlicht blieb aber dennoch wunderschön. Über den Turmkogel auf einem verschneiten Wanderweg zu gehen war sehr anstrengend und dauerte seine Zeit. Umso mehr freute uns die Pause im Hotel Gösing, bei Tee und Toast. Ziemlich müde, aber sehr zufrieden fuhren wir mit der Bahn zurück nach Mariazell.

Basilika von Mariazell

Jedes Jahr, wenn wir in Mariazell den Silvester verbringen, gehe ich in die Basilika. Diese Wallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert ist der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs und einer der wichtigsten Europas. Die Mariazeller Basilika führt als Einzige im deutschsprachigen Raum den Titel eines katholischen Nationalheiligtums. Im Sommer wird sie von Pilgern aus aller Welt überrannt, im Winter ist es hier etwas ruhiger.

 

Waldviertel im Herbst

Vor einiger Zeit haben wir mit lieben Freunden einen Ausflug ins nördliche Waldviertel unternommen. Unser Ziel war das Gebiet rund um Weitra, inklusive Stadtspaziergang und Schlossbesichtigung mit Turmbesteigung. Begonnen haben wir aber unsere Tour mit dem wunderschönen Moorteich bei Karlstift, einem im Sommer äußerst beliebten Badesee. Nach der Stadt Weitra sind wir auf den Nebelstein hinaufgefahren, beziehungsweise auch ein kleines Stück gewandert. Der Ausblick war einfach herrlich!

Abschied von Armenien

Den Abschied von Armenien nahmen wir in Jerewan, seiner Hauptstadt. Wir hatten einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Auf unserem Programm war nochmals „die Kaskade“ mit ihren Kunstwerken; ein unterirdisches Einkaufszentrum, wo historische Musikinstrumente ausgestellt sind; die Fußgängerzone; das Sergei Parajanov Museum; eine Moschee und die U-Bahn. Jerewan hat genau eine U-Linie, und die sind wir abgefahren. Der Heimflug nach Wien fand leider noch vor dem Sonnenaufgang statt, sodass die Fotos (bei wenig Licht gemacht) technisch suboptimal sind, mir gefallen sie aber trotzdem. Diese Reise wird mir mit Sicherheit als eine meiner schönsten in Erinnerung bleiben!