Egon Schiele Museum in Krumau

Wir kehren kurz nach Krumau zurück, zum versprochenen kleinen Beitrag über das Egon Schiele Museum. In diesem Museum gibt es die permanente Ausstellung über Leben und Werk Egon Schieles (1890-1918) und dessen Mutter Marie Soukupová, die hier geboren wurde. Weiters sind Zeichnungen, eigene Möbel, persönliche Briefe, Fotografien sowie eine Dokumentation über Schieles Krumau Aufenthalte und die Motive auf seinen Gemälden und Zeichnungen zu sehen. Parallel dazu laufen Wechselausstellungen klassischer und zeitgenössischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sehr beeindruckt haben mich die kleinen Schiele-Figuren der japanischen Künstlerin Ikuko Miyazaki!

Krumau – Český Krumlov

Krumau oder Český Krumlov ist eine kleine, malerisch in einer Schleife der Moldau gelegene Stadt. Im Mai dieses Jahres waren wir dort. Egon Schiele hat eine Zeit lang in Krumau gelebt und gemalt, und es gibt hier ein sehr schönes Schiele-Museum, über welches es einen eigenen, kleinen Beitrag geben wird. Seit 1992 gilt die gesamte Innenstadt – ein Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex – als Weltkulturerbe. Die ursprüngliche Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut, im 16. Jahrhundert erfogte die Umgestaltung im Stil der Spätgotik und Renaissance. Vom runden Glockenturm des Schlosses hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Krumau!

Die Kaiservilla in Bad Ischl

Bevor wir nach Wien heimgefahren sind, haben wir uns in Bad Ischl den Kaiserpark mit der Kaiservilla und dem Photo Museum, sowie die St. Nikolaus Kirche angesehen. Mich als Fotografin hat das Photo Museum am meisten beeindruckt – das Gebäude selbst und die kleine, aber feine Sammlung!

Abschied von Strobl am Wolfgangsee

Nach 3 Wochen Kur fahre ich, um 5 kg leichter, wieder heim. Die Anwendungen und die vielen herrlichen Wanderungen haben mir sehr gut getan. Und meinen Lieblingsplatz – das Blinklingmoos – habe ich zum Abschied mit dem Makro aufgesucht. Mit diesen Fotos verlassen wir den Wolfgangsee.

Postalm

Die Postalm ist das größte Almplateau Österreichs und erstreckt sich im Süden des Wolfgangsees auf vielen Kilometern zwischen 1.000 und 2.000 Metern Seehöhe. Es ist ein ideales Wandergebiet mit vielen gut gekennzeichneten Touren und bewirtschafteten Hütten. Wir haben uns für die Wanderung über das Wieslerhorn entschieden, wobei ich den Gipfel aber mangels meiner Stöcke auslassen mußte – es war mir echt zu steil und unwegsam. Sonst eine wunderschöne Wanderung, mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge, soweit es das Wetter zuließ. Die kleine, malerisch gelegene Kapelle, war mein persönlicher Höhepunkt.

Abendstimmung am Wolfgangsee

Fast jeden Abend bin ich noch zum See gegangen, um das schöne Abendlicht zu genießen. Einmal ist mir dabei eine Kreuzotter begegnet – sie wärmte sich auf dem noch warmen Weg, und ist mir fast davongerannt!

Wanderung von St. Gilgen über den Falkenstein nach Ried

Von St. Gilgen über Fürberg führt ein historischer Pilgerweg über den Falkenstein bis zum Ort Ried nahe St. Wolfgang. Der Weg selbst geht weiter bis St.Wolfgang, ich habe aber in Ried das Schiff für die Heimfahrt nach Strobl genommen. Vom Fürberg hat man eine herrliche Sicht auf St. Gilgen, den Wolfgangsee und das Zwölferhorn. Eine kleine Blindschleiche hat meinen Weg gekreuzt. Und das Schönste vom Falkenstein war für mich die kleine, zum Teil in den Fels gehauene Pilgerkirche. Zum Abschluß schwamm noch ein Haubentaucher vorbei …