Chianciano Terme, Monticchiello und Castello di Ripa d’Orcia

Den nächsten Tag verbrachten wir in der Altstadt von Chianciano Terme, in Monticchiello und im Castello di Ripa d’Orcia – da konnten wir aber nur einen sehr kleinen Blick hineinwerfen. Chianciano wurde bereits von Etruskern bewohnt und 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Monticchiello wurde ebenfalls schon von Etruskern besiedelt, und 973 erstmals schriftlich genannt. Hier sehen wir uns die Kirche Pieve dei Santi Leonardo e Cristoforo von Monticchiello an. Die Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert und das gotische Portal mit Fensterrose sind absolut sehenswert. Das Castello di Ripa d’Orcia, heute touristisch genutzt, sehen wir nur aus der Ferne und vor Ort von außen. Unterwegs  gab es natürlich wieder wunderschöne Natur, z.B. einen Widehopf!  Und den Abend lassen wir auf der Terrasse beim Sonnenuntergang ausklingen…

 

 

Castello di Spedaletto und Pienza

Der nächste Ausflug führte uns nach Pienza, seit 1996 Weltkulturerbe. 1405 wurde hier Aeneas Silvius Piccolomini, der spätere Papst Pius II, geboren. Er ließ die entzückende kleine Stadt nach humanistischen Gesichtspunkten umbauen, und sie gilt als erstes Beispiel für humanistische Stadtplanung. Wir schauen in den Dom von Pienza hinein und machen einen Rundgang durch die kleinen Gässchen. Und unbedingt muss ich euch die kunstvollen Fensterläden-Halterungen zeigen, die es vielerorts in der Toskana gibt, aber wohl nirgends so wunderschöne! Zuvor sehen wir uns aber das nahe gelegene Agriturismo Castello di Spedaletto an – ein mittelalterliches Schloss, das heute dem Tourismus dient.

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Horti Leonini in San Quirico d’Orcia

Horti Leonini in San Quirico d’Orcia ist ein italienischer Barockgarten, angelegt im 16. Jahrhundert von Diomede Lioni. Wir betrachten ihn zunächst von oben, von der Terrasse aus, und danach gehen wir natürlich auch hinein!

Geschichtspark Ayutthaya

Wikipedia: „Ayutthaya war von 1351 bis 1767 Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die wichtigste Metropole des südostasiatischen Festlands. Die Ruinen der 1767 nach einem Siamesisch-Birmanischen Krieg zerstörten und aufgegebenen Altstadt sind heute als Geschichtspark Ayutthaya geschützt, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt.“ Es war einfach herrlich, inmitten dieser geschichtsträchtigen Ruinen herumzugehen! Was mir nicht gefallen hat, war das Angebot, auf Elefanten zu reiten. Hier ein kleiner Auszug aus einem Artikel, der diesen „Geschäftszweig“ heftig kritisiert: „Der Tourismus kann auch zur Gefahr für wild lebende Rüsseltiere werden, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert. Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. So sei es bekannt, dass in Myanmar Schmuggler Jahr für Jahr illegal bis zu 100 Elefantenkinder ins Nachbarland Thailand liefern, die dann in den Strandressorts als Streichelobjekte herhalten müssten oder als Reittiere gefügig gemacht würden. 4000 Elefanten würden allein in Thailand für touristische Zwecke gehalten.“ Also bitte nicht auf gequälten Wildtieren reiten!

Sukhotai – Teil 2

Am nächsten Tag sind wir, bald nach dem Sonnenaufgang, wieder in die Ruinenstadt gefahren. Außer der herrlichen Ruinen haben mich hier die wundervolle Natur und der etwas seltsame Rasenmäher begeistert!

Die Ruinenstadt – Sukhothai Historical Park

Die Ruinenstadt Sukhothai (Sukhothai Historical Park) gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Gegründet wurde sie 1238 aus einer alten Khmer-Siedlung, und wenig später wurde sie für 120 Jahre Hauptstadt des gleichnamigen unabhängigen Königreiches Sukhothai. Wir haben in der Ruinenstadt 2 halbe Tage verbracht, und ich kann euch hier nur die für mich allerschönsten Tempel und Stupas zeigen.

Ein vergessener Tempel bei den Hot Springs

Bevor wir die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai erreicht haben, ist uns an einem Touristen- Ort, den so genannten Hot Springs, ein wunderschöner, vergessener Tempel untergekommen. Die durchaus zahlreichen Touristen sitzen hier an den heißen Quellen und kochen Eier in kleinen Körbchen. Niemand, keine Seele, interessiert sich für diesen Tempel! Es ist ein alter Tempel, dessen Restaurierung irgendwann begonnen und vor langer Zeit wieder aufgegeben wurde. Heute wird er vom Gras überwuchert, hat aber von seiner Schönheit und Würde nichts eingebüßt.