Die wunderliche Welt der Insekten

Ich zeige euch heute – neben schon bekannten Insekten – ein ganz spezielles Exemplar, den Stahlblauen Grillenjäger, eine sehr seltene Wespenart. Sie ernährt sich von kleinen Grillen und Heuschrecken, aber das Besondere an ihr ist die Art und Weise, wie sie ihre Brutröhren anlegt: sie legt die Eier in einzelnen Kammern ab, die sie mit welken Grashalmen abtrennt. Anschließend stopft sie welke Grashalme als Verschluss in die Röhre. Ich konnte tatsächlich fotografieren, wie sie einen Grashalm abbeißt und zum „Nest“ transportiert. Am letzten Foto der kleinen Fotoserie (6 Fotos) könnt ihr genau sehen, dass der Halm bereits abgebissen ist. Die Fotos vom Abflug waren leider zu unscharf und wurden gelöscht. Eine andere Wildbienen-Art stopft für ihren Nachwuchs Heuschrecken als Lebensmittelvorrat in die Brutröhre – auch das könnt ihr deutlich sehen. Faszinierend, dieses Mini-Universum! Und das schwarze Insekt mit roten Flecken ist das Kleine Fünffleck-Widderchen.

Insekten – wer suchet, der findet …

Wir wissen alle, dass es ein großes Insektensterben gibt, schon seit Jahren. Und bei mir ist es nicht anders, trotz insektenfreundlicher Pflanzen muss ich sie schon „mit der Lupe“ suchen. Aber wie heißt es so schön? Wer suchet, der findet …

 

Clematis, Holzbiene und co.

Auf meiner Pergola wächst eine Clematis, neben weiteren Kletterpflanzen. Und auf der Glyzinie (Blauregen) tummeln sich die Holzbienen – die größte Art der bei uns heimischen Wildbienen. Ihr lautes Brummen, wenn sie manchmal zu 8 über die Blüten herfallen, ist nicht zu überhören. Vergissmeinnicht, Borretsch und Akelei waren auch meine Models, und zuletzt eine Ameise und eine Biene.

Die Langhornbiene

Die Langhornbiene ist ein einzelgängerische Wildbiene, also eine Solitärbiene. Sie ist sehr klein, aber durch ihre langen „Hörner“ gut zu erkennen. Und sie ist sehr wichtig! Es gibt Orchideenarten, welche nur durch diese Biene bestäubt werden und somit überleben können. Als Nahrung braucht sie Schmetterlingsblütler, die vor allem auf Trockenwiesen gedeihen. Leider geht der Lebensraum für Wildbienen (und andere Insekten) zunehmend verloren, und ALLE sind aufgerufen, in ihren Gärten insektenfreundliche Pflanzen anzubauen. Ich gestalte meinen Garten auch um – statt Rasen kommt jetzt eine Blumenwiese, mit einheimischen Wildblumen!

 

 

Im Wald und auf der Heide

Heute morgen war meine Kamera mit im Wald und auf der Heide. Ich habe die eher kleinen und unscheinbaren Pflanzen und Tiere einzufangen versucht. Da ist z.B. ein Hirschkäfer-Weibchen (?), ein kleiner Heuschreck, eine Wildbiene, eine Hummel, eine Spinne und ganz viele Wildpflanzen.

Meine geflügelten Freunde

Trotz fast unerträglicher Hitze suchen meine „geflügelten Freunde“ den Garten auf und erfreuen mein fotografisches Auge!