Welttierschutztag

Liebe Leserschaft, ich möchte euch heute, am Welttierschutztag, mit einem (zumindest mir) recht unangenehmen Thema konfrontieren, dem bedenkenlosen Fleischkonsum. Natürlich ist dieser Tag sämtlichen Tieren und ihrem Schutz gewidmet, aber dieser Aspekt – Lebewesen extra dafür zu züchten, um sie dann für den Fleischverzehr zu töten – beschäftigt mich schon lange und macht mir großes Unbehagen. Ich bin keine Vegetarierin! LEIDER! Fleisch schmeckt mir, und auch wenn wir immer auf die Herkunft achten und insgesamt WENIG und fast immer biologisches Fleisch kaufen, bleibt mir das schlechte Gefühl. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will: Auch wenn das Tier „ein schönes Leben“ hatte und nicht unter der entsetzlichen Massentierhaltung leiden mußte, habe ich die moralische Berechtigung, es töten zu lassen? Ich selbst könnte, außer einer Gelse, kein Tier töten. Gut, hätte ich die Wahl zu verhungern oder ein Tier zu töten, könnte ich mich vielleicht überwinden es zu tun. Aber am Verhungern ist bei uns wirklich niemand, und Fleisch wird viel zu billig „produziert“ und angeboten. Mehr möchte ich zu diesem Thema gar nicht schreiben, obwohl es schier unerschöpflich ist, die Liste der Publikationen dazu wäre unendlich. Ich zeige euch dafür Kühe auf der Weide, die ich letztes Wochenende am Joachimsberg beim Ötscher fotografiert habe. Und hier ist noch ein Link zu Ö1 „Gedanken für den Tag“ zum Thema Welttierschutztag.