Tempel von Garni

Unsere nächste größere Wanderung führte uns entlang des Flusses Azat zum Tempel von Garni. Der Aufstieg vom Flusstal zum Hochplateau, auf dem der Tempel steht, war sehr anstrengend, aber durchaus lohnend. Unterwegs gab es großartige Felsformationen zu sehen, bizarre Basaltfelsen, die wie Orgelpfeifen aussehen. Auf den 3 letzten Fotos seht ihr das Flusstal und die Felsformationen. Der Tempel selbst stammt aus römischer Zeit, allerdings gibt es mehrere Versionen über das genauere Entstehungsdatum. Das Original wurde jedenfalls zerstört und erst Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Der Wiederaufbau des Tempels fand von 1969 bis 1975 statt. Bei der Ankunft oben im Dorf konnten wir uns am frischen armenischen Brot und sonstigen armenischen Spezialitäten laben.

Wanderung zum verlassenen Kloster in der Schlucht

Vom Kloster Tatew ging unsere Wanderung ca. 500 Höhenmeter hinunter, zum kleineren und verlassenen Kloster unten in der Schlucht. Ebenfalls unten im Tal befindet sich die sogenannte Teufelsbrücke, die mich aber enttäuscht hat. Ein großer, in das Flußbett herabgefallener Felsen bildet eine natürliche, kleine Brücke. Schon interessanter fand ich die Thermalquelle, die sich dort befindet – da gehen die Einheimischen tatsächlich baden! Die 3 letzten Fotos von der Seilbahn sind auf der Rückreise im Bus zum Hotel in Goris entstanden.

Weißsee Gletscherwelt

Die allerschönste Wanderung haben wir – für mich jedenfalls – in der Weißsee Gletscherwelt gemacht. Nach der Fahrt mit der Gondel zur Bergstation (2300 m Seehöhe) kommt man beim Berghotel Rudolfshütte an. Hier bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf unzählige Gipfel der umliegenden 3-Tausender. Wir sind zuerst in Richtung Tauernmoossee weiter hinauf gegangen (ein weiterer herrlicher Stausee in dieser Gletscherregion), und haben danach den Weißsee umrundet, so weit das möglich ist. Es war seit langem mein schönstes alpines Erlebnis. Und heute fliegen wir nach Armenien, was eine neuerliche kleine Pause hier auf meinem Blog bedeutet. Ich wünsche euch eine gute Zeit, und melde mich bald wieder!

Krimmler Wasserfälle

Die Nebeln im Tal haben sich erwartungsgemäß rasch aufgelöst, und wir konnten den Aufstieg von Krimml entlang der 3 Krimmler Wasserfälle bereits im Sonnenschein bewältigen. Die schönste Wanderstrecke war jedoch der Weg oberhalb des 3. Wasserfalls, hinein ins Krimmler Achental, das vielleicht schönste Hochtal im Nationalpark Hohe Tauern. Nach einer Stärkung auf der Veitn Alm haben wir den Rückweg angetreten. Fotos, die zum Talschluß schauen, zeigen euch viele Wolken und kommendes Schlechtwetter, während es in Richtung Krimml noch viel blauen Himmel und Sonne gab.

Nebeln im Salzachtal – Oberpinzgau

An dem Tag, an dem wir zu den Krimmler Wasserfällen wollten, blickten wir morgens von unserer Almhütte auf ein riesiges Nebelmeer – das ganze Salzachtal war im Nebel versunken! Minuten später schien schon die Sonne von oben auf die Nebeln, in die wir zunächst hineinfahren mußten. Fasziniert von diesem Naturschauspiel stieg ich aus dem Auto und machte ein Foto nach dem anderen …

Höhenwandergebiet Wildkogel

Am zweiten Tag sind wir von Bramberg aus mit der Smaragdbahn zur Bergstation des Wildkogels auf rund 2.100 m Seehöhe hinaufgefahren. Oben bietet sich eine fantastische Aussicht auf die vielen Gipfel der Hohen Tauern, und ein wunderschöner Höhen-Rundwanderweg führt zum Gipfel auf 2.224 m. Fast immer hatten wir den imposanten Großen Rettenstein im Blick – ein herrlicher „Monolith“!

Wandern im Oberpinzgau bei Mittersill – Salzburg

Ich bin aus den Bergen zurück und begrüße euch alle hier auf meiner Website ganz herzlich! Entgegen den schlechten Wetterprognosen hatten wir ein durchaus gutes Wanderwetter, und ich kann euch Fotos von unseren Touren zeigen. Wir beginnen mit der frühabendlichen Ankunft in unserer Almhütte, auf ca. 1600 m Höhe. Die Anfahrt zur Hütte auf zum großen Teil nur geschotterter Straße war recht mühsam, aber der Ausblick dafür ein wahrlich grandioser. Die erste Wanderung am folgenden Tag galt der Erkundung der unmittelbaren Umgebung – diese war, auch bei Nebel, einfach nur wunderschön!