Wintermärchen!

Es gibt ihn noch, den Winter mit seinem Schneezauber – ein Wintermärchen!

Weihnachtstage …

Ich hoffe, ihr hattet schöne und entspannte Feiertage – bei mir war es so. Trotz Lockdown kein großer Unterschied zu den Jahren zuvor, außer natürlich, dass wir nicht die ganze Familie und alle Freunde sehen konnten. Aber der 24.12. war bei uns wie immer. Und in den Tagen danach kam sogar wieder mal die Sonne heraus! Ich experimentiere noch mit diversen Objektiven herum, die ersten Fotos sind mit einem Spiegel-Tele aufgenommen, das erzeugt diese Kringel, die ich sehr liebe. Und auf den letzten Fotos sind die Jubiläumswarte und das Schloss Wilhelminenberg zu sehen.

Vom Heuberg auf den Wilhelminenberg

Der Heuberg liegt zwischen dem Schafberg und dem Wilhelminenberg, und mal gehen wir auf den einen und mal auf den anderen hinauf. Eine wunderbare Wanderung führte uns unlängst auf den Wilhelminenberg. Es war einer der seltenen sonnigen Tage im November, und ich konnte mit meiner neuen Nikon z6 nach Herzenslust fotografieren: die Spatzen auf der Leitung, das Schloß Wilhelminenberg, den Ausblick auf die Stadt weit unten und den wunderschönen Schlosspark. Über die Jubiläumswarte ging es zurück zum Heuberg.

Wanderung vom Heuberg über den Schafberg

Vor ein paar Tagen sind wir vom Heuberg über den bekannteren Schafberg nach Pötzleinsdorf gewandert. Das Wetter war eine Pracht, und ich war zum 1. mal mit meiner neuen Kamera – der Nikon z6 – unterwegs. Diese spiegellose Vollformat-Kamera ist viel kleiner und leichter als meine geliebte Nikon D500, und darüberhinaus macht sie noch bessere Fotos. Ich bin noch in der Experimentierphase, welche Objektive ich an der Neuen mit einem Adapter verwenden kann und welche nicht. Mein erster Eindruck bestätigt mich voll in der Entscheidung, sie gekauft zu haben. Die Stadtsilhouetten und den Turmfalken habe ich mit 200mm Tele fotografiert und ausgeschnitten, und es sind echt gute und scharfe Fotos entstanden!

Vögelbeobachtung im Seewinkel

Vor 2 Wochen war ich mit einer lieben Freundin bei einer Birdwatching-Tour der St. Martins Therme. Zu 4 fuhren wir mit einem Ranger in das Naturschutzgebiet Seewinkel, um dort Vögel zu beobachten. Das Wetter war fürs Fotografieren sehr schwierig, weil durch den Hochnebel einfach zu wenig Licht vorhanden war. Dennoch gelang es mir, einige Vögel halbwegs scharf zu erwischen. Die sehr weit entfernten Exemplare – Falken, Silberreiher, Kormorane, Kornweihen und die Rohrweihe sind hingegen kaum zu erkennen. Die wunderschönen Hühner aber laufen bei der Lodge St. Martins frei herum und lassen sich sehr gut fotografieren!

Mühlviertel am frühen Morgen

Wie versprochen kommen jetzt die Fotos vom nächsten Tag, vom frühen Morgen. Ich liebe diese flach einfallende Sonne, wo man im Gegenlicht herrlich fotografieren kann. Und die Schwalbenversammlung hat mich ganz besonders fasziniert!

Die Nebelkrähe

Zu Nebelkrähen habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis. Ich bewundere ihre Intelligenz und ihre Flugkünste, aber bei mir im Garten habe ich sie nicht so gerne. Solange sie nur Wasser trinken oder Käfer von den Blumen abfressen ist alles gut. Aber wenn sie gefundenes Fressen in meinen Wassertränken einweichen oder die Rosinen für die Stare aufpicken bin ich nicht begeistert. Naja, man sich eben nicht alle Gäste aussuchen :-)!

Der Star des Tages

Erstmals habe ich heuer Stare zu Gast in meinem Garten. Ich denke, sie brüten ganz in der Nähe, und sie kommen mehrmals am Tag bei mir vorbei, um Futter zu suchen. Ich mag diese eleganten Vögel sehr, daher streue ich ihnen täglich eine Handvoll Rosinen.

Alles was singt, zwitschert und trällert!

Alles was singt, zwitschert und trällert – das sind natürlich meine vielen Vögel. Und täglich kommen neue hinzu! Seit 2 Tagen besucht uns eine Türkentaube. Wir haben hier am Heuberg seit über 25 Jahren keine Tauben gesehen, keine Ahnung, warum. Jedenfalls ist sie mir deutlich lieber als die Nebelkrähen, da sie sich rein vegetarisch ernährt. Die Krähen hingegen rauben Nestgelege aus und töten auch mal ausgewachsene Vögel. Sie gehören aber zur Natur, die auch sehr grausam sein kann. Viel Freude macht mir der Anblick des Grünfinken, der auch heuer zum ersten mal bei mir erschienen ist. Die Stare, Spechte, Spatzen und  Meisen kennt ihr ja schon!

Letzter Gruß vom April

Noch nie waren wir im Frühling durchgehend 6 Wochen am Heuberg – und dafür bin ich Corona fast dankbar. Ich lerne meinen Garten jetzt viel intensiver kennen, mit all seinen BewohnerInnen und BesucherInnen. Meine Buntspechte kennt ihr schon, den kleinen Wollschweber aber wohl noch nicht. Die Feuerwanzen und die Wespen sind allgemein bekannt, die winzige Zikade wird aber gerne übersehen!