Die Nebelkrähe

Zu Nebelkrähen habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis. Ich bewundere ihre Intelligenz und ihre Flugkünste, aber bei mir im Garten habe ich sie nicht so gerne. Solange sie nur Wasser trinken oder Käfer von den Blumen abfressen ist alles gut. Aber wenn sie gefundenes Fressen in meinen Wassertränken einweichen oder die Rosinen für die Stare aufpicken bin ich nicht begeistert. Naja, man sich eben nicht alle Gäste aussuchen :-)!

Der Star des Tages

Erstmals habe ich heuer Stare zu Gast in meinem Garten. Ich denke, sie brüten ganz in der Nähe, und sie kommen mehrmals am Tag bei mir vorbei, um Futter zu suchen. Ich mag diese eleganten Vögel sehr, daher streue ich ihnen täglich eine Handvoll Rosinen.

Alles was singt, zwitschert und trällert!

Alles was singt, zwitschert und trällert – das sind natürlich meine vielen Vögel. Und täglich kommen neue hinzu! Seit 2 Tagen besucht uns eine Türkentaube. Wir haben hier am Heuberg seit über 25 Jahren keine Tauben gesehen, keine Ahnung, warum. Jedenfalls ist sie mir deutlich lieber als die Nebelkrähen, da sie sich rein vegetarisch ernährt. Die Krähen hingegen rauben Nestgelege aus und töten auch mal ausgewachsene Vögel. Sie gehören aber zur Natur, die auch sehr grausam sein kann. Viel Freude macht mir der Anblick des Grünfinken, der auch heuer zum ersten mal bei mir erschienen ist. Die Stare, Spechte, Spatzen und  Meisen kennt ihr ja schon!

Letzter Gruß vom April

Noch nie waren wir im Frühling durchgehend 6 Wochen am Heuberg – und dafür bin ich Corona fast dankbar. Ich lerne meinen Garten jetzt viel intensiver kennen, mit all seinen BewohnerInnen und BesucherInnen. Meine Buntspechte kennt ihr schon, den kleinen Wollschweber aber wohl noch nicht. Die Feuerwanzen und die Wespen sind allgemein bekannt, die winzige Zikade wird aber gerne übersehen!

Ein Abend am Heuberg

Meine Lieben, mangels Reisen oder sonstiger Aktivitäten kann ich euch „nur“ Fotos von meinem heiß geliebten Garten am Heuberg zeigen. Zuerst den (derzeit) absolut seltenen Anblick eines Fliegers; danach die oft bei mir anzutreffende Nebelkrähe; dann gehen wir aufs Dach und schauen auf Wien hinunter, direkt auf den Stephansdom. Und während wir auf den Vollmond warten, trällert uns die Amsel ihr Abendlied. Die letzten 3 Fotos sind vom nächsten Tag, da war der Vollmond unglaublich rot!

Meine tierischen Gäste

Da Corona uns sozial völlig isoliert hat, bleiben mir nur die tierischen Gartengäste. Da wären: die Nebelkrähe, die Kohlmeise, das Eichhörnchen, der Star, der Grünspecht, der Buntspecht, der Star, der Buchfink, der Hausrotschwanz, der Spatz, die Blaumeise, die Amsel und das Eichhörnchen.

Das Wetter schlägt um in Monaco/Monte Carlo

Wir sind vom Hafen mit einer kleinen Fähre nach Monte Carlo gefahren, einem Bezirk von Monaco, noch bei schönstem Sonnenschein. Aber schon bald kam Sturm auf, und schwarze Wolken verfinsterten den Himmel. Bevor wir wieder nach Nizza fuhren, suchten wir Schutz in einer Kirche.

Vorläufiger Abschied vom Heuberg

Heute ziehen wir vom Heuberg wieder in die Stadt hinunter, und zum Abschied zeige ich euch meine schönsten Fotos der letzten 2 Tage. Wir beginnen mit dem Sonnenaufgang, setzen fort mit einer vom Wind zerrupften Blaumeise und einer leider etwas unscharfen Schwanzmeise. Diese hat am Beinchen einen Ring, das heißt, sie wurde schon mal von Ornithologen gefangen und markiert. Einige Makros vom derzeitigen Leben der Pflanzen und mein süßes Eichhörnchen folgen, und den Schlusspunkt setzt der Vollmond von vorgestern!

Mein Garten bei Regen und Sturm

Ja, die Sonne, die war tatsächlich nur genau am Sonntag da, und seither ist es wieder trüb. Vorgestern, am 4.2., hatten wir in ganz Österreich – und somit auch am Heuberg – richtigen Sturm und Regen. In den Regenpausen kamen aber meine lieben Gartengäste zu Besuch. Das Eichhörnchen hat im Vogelfutterhaus Nahrung und Zuflucht gesucht. Nüsse und Samen gab es genug, aber windstill wars nicht, die süßen Puschelöhrchen flogen in alle Richtungen!

02.02.2020 – endlich wieder Sonne!

Sonntag 02.02.2020 – endlich wieder Sonne! Nach Wochen voller Hochnebel, ohne den Himmel sehen zu können, kam heute die Sonne wieder hervor. Meine Freude darüber könnt ihr in den Fotos sehen – das Leben im Garten war nicht zu übersehen!