Pattaya

Nach der großen Tour in den Norden Thailands haben wir, zur Erholung, 4 Tage in Bangsaen verbracht. Von dort ist es nicht weit nach Pattaya, einem touristisch sehr gut besuchten Ort. Pattaya hat einen breiten und sauberen Strand, und einen in den 80-Jahren erbauten Tempel mit großartigen Holzschnitzereien!

Doi Inthanon – der höchste Berg Thailands

Unvergesslich ist der Ausflug auf den Doi Inthanon, den höchsten Berg Thailands. Er liegt in einem Nationalpark, und nach dem Kauf eines Tickets gelangten wir in Begleitung einer Bergführerin zu den schönsten zugänglichen Gebieten. Auch ein thailändischer Tempel kann dort besucht werden. Der Blick auf die umliegenden Hügeln und die hier ganz andere Vegetation war wunderschön!

Ein vergessener Tempel bei den Hot Springs

Bevor wir die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai erreicht haben, ist uns an einem Touristen- Ort, den so genannten Hot Springs, ein wunderschöner, vergessener Tempel untergekommen. Die durchaus zahlreichen Touristen sitzen hier an den heißen Quellen und kochen Eier in kleinen Körbchen. Niemand, keine Seele, interessiert sich für diesen Tempel! Es ist ein alter Tempel, dessen Restaurierung irgendwann begonnen und vor langer Zeit wieder aufgegeben wurde. Heute wird er vom Gras überwuchert, hat aber von seiner Schönheit und Würde nichts eingebüßt.

Provinz Chiang Rai

Das nächste Etappenziel war die Provinz Chiang Rai, und in der Hauptstadt der Provinz – Chiang Rai – haben wir ein sehr schönes Hotel bezogen. Unterwegs gab es wieder Büffel in den Feldern zu sehen; einen der vielen Seen; und natürlich auch einen Tempel – den „Weißen Tempel“. Bemerkenswert habe ich die unzähligen „Gebetsfähnchen“ der Gläubigen gefunden, die man gegen eine kleine Opfergabe erwirbt und dort deponiert.

Provinz Phetchabun

Unser nächstes Ziel war die Provinz Phetchabun, schon näher an den Bergen Thailands. Hier wird an den Straßen Honig direkt in den Waben (samt einzelnen Bienen!) verkauft. Und die wunderschönen Sperbertauben, viel kleiner als unsere, werden mit riesigen Netzen gefangen, wie ich später selbst sehen mußte – die ganze Geschichte darüber kommt an passender Stelle. In einer neuen Tempelanlage haben wir, gegen eine angemessene Spende, köstliche Klostersuppe erhalten. Jeder kann hier essen und dafür das geben, was ihm passend erscheint und möglich ist. Überhaupt möchte ich hier erwähnen, dass es  – trotz wirklich viel Armut – in Thailand für jeden genug zu essen gibt, und Betteln hier höchst selten ist.

Provinz Buriram

In der Provinz Buriram haben wir 2 Tage und 2 Nächte verbracht. Unterwegs von Tempel zu Tempel sind uns die an sich sehr guten Strassen positiv aufgefallen. Allerdings sieht hier die Strassenpflege so aus, dass entlang der großen Strassen alles einfach abgefackelt wird… Neben den wunderschönen Khmer-Tempeln, die ich euch schon gezeigt habe, gibt es hier natürlich auch neue, und die beinhalten nicht selten so was wie „Vergnügungsparks“. Die Thais lieben Vergnügungen aller Art, wie Rollerblades-Fahren, Musikdarbietungen, Shopping und Essen, Essen, Essen!

Fahrt übers Land zum Wat Khao Angkhan – Tempel

Nach der Übernachtung in einem ökologisch einwandfreien Hotel – eigener großer Gemüsegarten, wiederbefüllbare Wasserflaschen – ging unsere Fahrt übers Land zu mehreren Tempeln. Der erste, Wat Khao Angkhan, war nicht wirklich alt, aber dennoch wunderschön. Er wurde auf einem erloschenen Vulkan, auf Überresten aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, 1982 erbaut. Hier wird Buddha von 200 Jungfrauen bewacht. Aber zunächst seht ihr Wasserbüffel und thailändische Rinder – diese sind für unsere Verhältnisse ziemlich mager…