Abschied von Thailand

Am letzten Tag dieser Thailand-Reise fuhren wir von unserem Flußhotel zum Flughafen in Bangkok. Morgens konnte ich diesen wunderschönen Vogel fotografieren, eine Eisvogelart – den Halsbandliest. Später kamen wir am berühmten Maeklong Railway Market vorbei, wo 8 x täglich ein Zug mitten durch den Markt fährt. Auch in Bangkok, der Großstadt mit 12 Millionen Einwohnern, gibt es ruhige Tempelanlagen am Fluß, wo man entspannen kann. Zuletzt hat uns aber Bangkok verschluckt…

Das Leben am Fluß Mae Nam Khwae Yai

Unser südlichst gelegenes Hotel in Thailand lag direkt am Fluß Mae Nam Khwae Yai. Es ist auf Stelzen erbaut, weil der Fluß die Meeresgezeiten mitmacht. Nachmittags, bei tiefstem Wasserstand, kommen die in den Mangroven lebenden Wesen zum Vorschein – Schlammspringer, Bindenwarane und Krabben. „Unser“ Waran war mit seinen ca. 1,5 m noch eher klein – sie können 3m lang werden. Abends haben wir noch einen schwimmenden Markt besucht.

Die schwimmenden Märkte von Amphawa

Die schwimmenden Märkte von Amphawa sind eine große touristische Attraktion und ziemlich überlaufen. Ob die Märkte noch eine lokale Bedeutung für die Versorgung der einheimischen Bevölkerung haben, weiß ich nicht – Fremde lieben sie. Man kann Waren und frisch zubereitete Speisen direkt von den Booten kaufen und am Ufer essen, was wir auch gemacht haben, und es hat köstlich geschmeckt.

Unterwegs nach Hua Hin…

Nach unserer großen Binnenreise in den Norden Thailands sind wir, wieder von Bangsaen aus, für 3 Tage in den Süden gefahren. Unterwegs gab es viel zu sehen – einen Riesenelefanten; Salzgewinnung; wunderschöne Landschaften und eine tolle Brücke in Bangkok. Hua Hin selbst ist eine touristische Stadt, mit sehr schönem Sandstrand und klarem Wasser. Abends ist der Strand von Millionen kleiner Krabben okkupiert – ein herrliches Schauspiel. Und erst der Sonnenuntergang…

Abschied von Bangsaen

Bevor es für 3 Tage in den Süden (Hua Hin) ging, waren wir noch mal für ein paar Tage in Bangsaen. Hier war das Wetter wieder eher trüb, was uns aber nichts ausmachte, da die Temperatur dadurch angenehmer war. Und wieder mal waren ein Seidenreiher und ein Eichhörnchen meine Top-Favoriten!

Pattaya

Nach der großen Tour in den Norden Thailands haben wir, zur Erholung, 4 Tage in Bangsaen verbracht. Von dort ist es nicht weit nach Pattaya, einem touristisch sehr gut besuchten Ort. Pattaya hat einen breiten und sauberen Strand, und einen in den 80-Jahren erbauten Tempel mit großartigen Holzschnitzereien!

Geschichtspark Ayutthaya

Wikipedia: „Ayutthaya war von 1351 bis 1767 Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die wichtigste Metropole des südostasiatischen Festlands. Die Ruinen der 1767 nach einem Siamesisch-Birmanischen Krieg zerstörten und aufgegebenen Altstadt sind heute als Geschichtspark Ayutthaya geschützt, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt.“ Es war einfach herrlich, inmitten dieser geschichtsträchtigen Ruinen herumzugehen! Was mir nicht gefallen hat, war das Angebot, auf Elefanten zu reiten. Hier ein kleiner Auszug aus einem Artikel, der diesen „Geschäftszweig“ heftig kritisiert: „Der Tourismus kann auch zur Gefahr für wild lebende Rüsseltiere werden, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert. Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. So sei es bekannt, dass in Myanmar Schmuggler Jahr für Jahr illegal bis zu 100 Elefantenkinder ins Nachbarland Thailand liefern, die dann in den Strandressorts als Streichelobjekte herhalten müssten oder als Reittiere gefügig gemacht würden. 4000 Elefanten würden allein in Thailand für touristische Zwecke gehalten.“ Also bitte nicht auf gequälten Wildtieren reiten!