Tag 12 – Heraklion

Heraklion, die Hauptstadt Kretas, gehört immer zu unserem Programm. Diesmal schlenderten wir von der Festung über die Altstadt hinauf auf die alte Stadtmauer, wo sich das Grab und eine Gedächtnisstätte von Nikos Kazantzakis befinden. Die Grabinschrift lautet übersetzt: „Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.“ Von dort hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, und am letzten Foto seht ihr ein gigantisches Kreuzfahrtschiff im Hafen!

Tag 9 – Klöster und Kazantzakis Museum

Das erste Kloster, Moni Spiliotissa, war recht schwierig zu erreichen. Umso größer war unsere Enttäuschung, dass es verschlossen war. Auf einem Schild am Eingang stand auf Griechisch zu lesen, dass es aufgrund massiver Erdbebenschäden von 2021 geschlossen werden mußte. Auch in den Dörfern der Umgebung – z.B. in Myrtia – haben wir viele zerstörte Häuser gesehen. Überhaupt muss gesagt werden, dass es im Hinterland Kretas, abseits der Küsten, noch viel Armut gibt. In Myrtia haben wir das Nikos Kazantzakis Museum besucht. Es ist dem berühmten Intellektuellen, Autor, Denker, Philosophen, Politiker und Reisenden Nikos Kazantzakis gewidmet. Berühmt ist er unter anderem für den Roman Alexis Sorbas, der 1964 mit Anthony Quinn in der Hauptrolle verfilmt und zu einem der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte wurde. Beim 2 Kloster, Moni Angarathou, das ebenfalls verschlossen war, hatten wir wenigstens das Glück, dass uns ein Pope die Kirche aufgesperrt hat und extra nur für uns die Lichter angezündet hat. Natürlich haben wir uns mit einer Spende bedankt!