Michelberg im Weinviertel

Vor kurzem waren wir wandern, auf den Michelberg im Weinviertel. Das Wetter war endlich herrlich, warm und sonnig. Aber, der Sahara-Staub war in der Luft und nahm uns die Sicht. Das Licht war dadurch unglaublich schön, besonders bei der tief stehenden untergehenden Sonne. In der Ferne seht ihr die Burg Kreuzenstein.

Höllenstein im Winter

Wandern ist unsere liebste Beschäftigung in dieser schwierigen Zeit, und endlich sind wieder Treffen mit mehr als 1 Person aus einem fremden Haushalt erlaubt – nämlich mit genau 2. Und schon genießen wie die Gesellschaft lieber Familienmitglieder beim Aufstieg zum Höllensteinhaus.  Es gibt sogar Kleinigkeiten zum Essen, aber nur zur Abholung und zum Verzehr draußen vor dem Haus. Wir lassen uns Frankfurter Würstchen schmecken und treten den Rückweg an. Der Blick auf die nahen Berge Niederösterreichs, speziell auf den Schneeberg, ist herrlich! Und die Heimfahrt bietet auch noch interessante Motive.

Mondnacht (Rainer Maria Rilke)

Mondnacht (Rainer Maria Rilke)

 

Süddeutsche Nacht, ganz breit im reifen Monde,

und mild wie aller Märchen Wiederkehr.

Vom Turme fallen viele Stunden schwer

in ihre Tiefen nieder wie ins Meer, –

und dann ein Rauschen und ein Ruf der Ronde,

und eine Weile bleibt das Schweigen leer;

und eine Geige dann (Gott weiß woher)

erwacht und sagt ganz langsam:

Eine Blonde

aus: Rainer Maria Rilke Die Gedichte, Insel Verlag 2015, Seite 318

 

Sonnenuntergang und blaue Stunde in Podersdorf

Der Frühling hat in den letzten Tagen Vollgas gegeben – wir hatten bis zu 20°. Was lag da näher, als einen Foto-Ausflug zu machen. Mit drei lieben Fotofreundinnen habe ich den Leuchtturm von Podersdorf bei untergehender Sonne und in der blauen Stunde fotografiert. Der Himmel wurde immer intensiver blau, und die Kondensstreifen der vielen Flieger bedeckten ihn fast zur Gänze!

Lago di Bolsena – Bolsenasee

Der Bolsenasee ist ein fast kreisrunder See vulkanischen Ursprungs. Er liegt zwischen Rom und der Toskana, und das ist vielleicht ein Grund, warum dieses Gebiet bis heute kaum Touristen anzieht – die fahren eben nach Rom oder in die Toskana. Landschaftlich wunderschön und für Ruhesuchende bestens geeignet ist dieser See mit seinen kleinen Fischerdörfern. Marta ist eines davon. Ein Turm aus dem 12. Jahrhundert ist das Wahrzeichen des Ortes. Er ist das Überbleibsel einer Festung, die als Rocca di Marta bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Es war herrlich, durch die verwinkelten Gässchen von Marta zu wandeln und sich um Jahrhunderte zurückversetzt zu fühlen!