Marrakesch – Jardin Majorelle

Der Garten „Jardin Majorelle“ wurde 1923 vom französischen Maler Jacque Majorelle angelegt. Er liebte die Farbe Kobaltblau, und diese Farbe ist hier auch – neben Gelb und Rot – vorherrschend. In diesem kleinen Paradies gedeihen hauptsächlich Kakteen und Bougainvilleen. Von 1980 bis 2008 gehörte der Garten dem französischen Modeschöpfer Ives Saint Laurent, nach seinem Tod 2008 ging er an seinen Lebensgefährten Pierre Bergé. Man sieht diesem prächtigen Garten an, dass er bereits Jahrzehnte Zeit hatte, um seine Schönheit zu entfalten!

Marokkanische Landschaft rund um den Anima-Garten

Der Anima-Garten befindet sich unweit von Marrakesch, und liegt in einer wunderschönen Landschaft mit Blick auf den Hohen Atlas. Da ich noch etwas Zeit hatte, verließ ich den Garten und erkundete die Umgebung …

Anima – Der Garten von André Heller

Am Nachmittag haben wir Anima – den Garten von André Heller – besichtigt. Auch der Schöpfer selbst, André Heller, war da und ließ sich von mir fotografieren. Der Garten ist zauberhaft schön, die Pflanzen und Skulpturen fügen sich harmonisch in das Gelände. Ich kann mir aber vorstellen, dass er erst in einigen Jahren seine volle Schönheit wird entfalten können, etwas Zeit braucht es noch bis zur „vollen Blüte“. Was ich persönlich André Heller am höchsten anrechne ist, dass er der beste Arbeitgeber der Region ist – seine Arbeitskräfte sind angestellt und sozialversichert, keine Selbstverständlichkeit in Marokko!

Fahrt von Quarzazate über den Tizi n’Tichka Pass

Von Quarzazate ging unsere Fahrt nach Marrakesch über den Tizi n’Tichka Pass weiter. Der Pass ist 2260 m hoch und quert den Hauptkamm des Hohen Atlas. Die Aussicht war – obwohl zumeist nur vom Bus aus – grandios schön!

Todra-Schlucht und die Straße der Kasbahs

Die Todra-Schlucht liegt im östlichen Atlasgebirge. Die Steilwände sind hier bis zu 300 Meter hoch, und bei Kletterern ist die sie sehr beliebt. Wir haben die Todra-Schlucht, wie auch viele andere, zu Fuß erkundet. Danach fuhren wir über die „Straße der Kasbahs“ (Lehmburgen) zu unserem nächsten Hotel in Quarzazate, und sahen unterwegs eine der schönsten renovierten Kasbahs Marokkos.

Aït-Ben-Haddou

Unser nächstes Ziel war Aït-Ben-Haddou – ein Ksar, ein befestigtes Dorf. Es liegt an einem Berghang in etwa 1300 m Höhe am Ufer des Asif Mellah. Entstanden ist dieses Ksar zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert, und bis zu 1000 Menschen sollen hier in 6 ineinander verschachtelten Kasbahs (Lehmburgen) gelebt haben. Heute ist Aït-Ben-Haddou UNESCO Weltkulturerbe und absolut sehenswert!

Die Straße der Kasbahs

Von Erfoud ging unsere Reise nach Westen – Quarzazate – weiter. Unterwegs sahen wir das älteste funktionierende Bewässerungssystem Marokkos. Seltsame kleine Hügeln mit tiefen Löchern speichern hier das Wasser. An einer lokalen Raststation schlief ein Mann seelenruhig, obwohl so ein voller Bus ganz schön viel Lärm macht. Weitere Oasenstädte mit den Lehmburgen (Kasbahs) folgten, und überall waren die Menschen mit ihren Tieren und mit ihren Waren zu sehen.