Marokkanische Landschaft rund um den Anima-Garten

Der Anima-Garten befindet sich unweit von Marrakesch, und liegt in einer wunderschönen Landschaft mit Blick auf den Hohen Atlas. Da ich noch etwas Zeit hatte, verließ ich den Garten und erkundete die Umgebung …

Fahrt von Quarzazate über den Tizi n’Tichka Pass

Von Quarzazate ging unsere Fahrt nach Marrakesch über den Tizi n’Tichka Pass weiter. Der Pass ist 2260 m hoch und quert den Hauptkamm des Hohen Atlas. Die Aussicht war – obwohl zumeist nur vom Bus aus – grandios schön!

Aït-Ben-Haddou

Unser nächstes Ziel war Aït-Ben-Haddou – ein Ksar, ein befestigtes Dorf. Es liegt an einem Berghang in etwa 1300 m Höhe am Ufer des Asif Mellah. Entstanden ist dieses Ksar zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert, und bis zu 1000 Menschen sollen hier in 6 ineinander verschachtelten Kasbahs (Lehmburgen) gelebt haben. Heute ist Aït-Ben-Haddou UNESCO Weltkulturerbe und absolut sehenswert!

Die Straße der Kasbahs

Von Erfoud ging unsere Reise nach Westen – Quarzazate – weiter. Unterwegs sahen wir das älteste funktionierende Bewässerungssystem Marokkos. Seltsame kleine Hügeln mit tiefen Löchern speichern hier das Wasser. An einer lokalen Raststation schlief ein Mann seelenruhig, obwohl so ein voller Bus ganz schön viel Lärm macht. Weitere Oasenstädte mit den Lehmburgen (Kasbahs) folgten, und überall waren die Menschen mit ihren Tieren und mit ihren Waren zu sehen.

Fahrt durch den Mittleren Atlas

Von Fès im Norden Marokkos ging unsere Reise durch den Mittleren Atlas in den Süd-Osten, nach Erfoud. Ihr könnt sehen, wie sich die Landschaft von Grün zu Gelb wandelt. Wo immer noch irgend etwas wächst, weiden Schafe und Ziegen. Vor Erfoud, unserem Zielort, durchqueren wir das Tafilalet, laut Wikipedia „die südlichste einer vom Wadi Ziz durchzogenen Gruppe mehrerer Oasen in der marokkanischen Sahara. Diese Oasengruppe ist mit 1380 km², 300 Dörfern und bis zu 150.000 Einwohnern die ausgedehnteste der Welt.“

Ankunft in Fès – das Leben rund um unser Hotel

Wir sind immer noch im grünen Norden Marokkos, und fahren bei einem wunderschönen See vorbei nach Fès. Von unserem Fenster im 5. Stock des Hotels schauen wir auf die Stadt und die unzähligen Sat-Schüsseln. Nach der sehr langen Busfahrt erkunden wir die Umgebung unseres Hotels. Die Einheimischen scheinen große Picknick-Freunde zu sein!

Moulay Idriss und Volubilis

Moulay Idriss ist das „Mariazell“ Marokkos – die heiligste Wallfahrtsstätte des Landes. Muslime, die 7 x hierher pilgern, müssen nicht zur Großen Hadsch nach Mekka, welche für viele finanziell unerschwinglich ist. Bis heute dürfen Nichtmuslime in Moulay Idriss nicht übernachten und auch nicht das heilige Grabmal betreten. Auf der Strecke nach Fès liegt auch die bedeutendste archäologische Stätte Marokkos – Volubilis. 1997 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Hier sind die besterhaltenen Monumente aus der römischen Antike Nordafrikas.