Albertina Modern 2 – das Künstlerhaus

Neben der Albertina Modern beherbergt das Künstlerhaus noch den Verein Künstlerhaus und das Künstlerhaus-Kino. Der Verein Bildender KünstlerInnen hat hier eigene Ausstellungsräume, die ich nicht aufgesucht habe. Aber das wunderschöne Stiegenhaus konnte ich fotografieren. Die Foto-Ausstellung im Untergeschoß gehört zu Albertina Modern.

KHM – die Ägyptische Sammlung

Die Ägyptische Sammlung gehört bei mir zu JEDEM Besuch im Kunsthistorischen Museum. Es gibt hier Werke von solcher Schönheit und menschheitsgeschichtlicher Bedeutung, dass es mir den Atem verschlägt. Das kleine Nilpferd z.B., ca. 20cm x 11cm groß, diente 2000 v. Ch. als Grabbeigabe, „da das Nilpferd als Symbol für die Regeneration im Jenseits galt. Die Zeichnungen auf der Figur bilden den Lebensraum des Tieres ab, aufgeblühte Lotosblumen und Lotosknospen, ein auffliegender Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Das Nilpferd befindet sich gleichsam mitten im sumpfigen Papyrusdickicht“. Es gehört zu meinen absoluten Favoriten des KHM!

KHM – Alte Meister

Nun ist es so weit – wir gehen ins KHM hinein und schauen uns die alten Meister an. Natürlich sind Corona-Zeichen auch hier nicht zu übersehen, abgesehen von den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Alles mit Maske. Abstand halten war nicht schwer, noch sind kaum Kunstinteressierte da. Für mich ist das der wahre Luxus, Kunst fast allein und völlig ungestört genießen zu können!

KHM – Kunsthistorisches Museum Wien

Endlich haben die Museen wieder offen, und schon mache ich mich auf den Weg ins KHM. Mit dem Blick einer Touristin (haben wir ja derzeit nicht) gehe ich durch den Burggarten zum Museumsplatz mit dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum. Und hinein ins KHM führe ich euch im nächsten Beitrag!

Wiener Staatsoper – Eugen Onegin Matinee

Ich bin nicht direkt ein Opernfan, aber unlängst war ich in einer Opernmatinee, die mich voll begeistert hat. „Eugen Onegin“ von Tschaikowski wurde vom neuen Operndirektor Bogdan Roscic vorgestellt. Die HauptsängerInnen und der Regisseur waren dabei, es wurden Arien gesungen und das Regiekonzept erläutert. Ich war hingerissen! Der Standart vom 26.10.2020 schreibt über die Premiere: „Andrè Schuen ist ein souveräner Onegin, fulminant Bogdan Volkov als Lenski: Der Tenor, dessen Kraft immer dosiert den passenden Ausdruck findet (auch den Gebrochen-Zierlichen), verfügt über ein exquisites Timbre. Anna Goryachova wiederum ist eine lebenslustige, vokal durchdringende Olga, Nicole Car (Tatjana) jedoch der wahre Mittelpunkt der Inszenierung. Sie klingt in jeder Ausdruckslage ausbalanciert und präsent.“ Da wegen Corona die Sitzplätze personalisiert waren und wir schon 30 Min. vor Beginn der Matinee im Haus waren, hatte ich genügend Zeit, die wunderschöne Staatsoper auch im Inneren zu fotografieren!

Buddhistischer Stupa am Wagram

In NÖ, in der Gemeinde Grafenwörth, steht der buddhistische „Stupa am Wagram“. Es ist ein Friedensdenkmal und ein Meditationshaus, das am Wochenende für alle Interessierten geöffnet hat. Das Gebäude ist hell und freundlich, und lädt zum Verweilen ein. Und auch die nähere Umgebung, der Wagram, ist einen Besuch wert!

Schloss Ort am Traunsee

Das Seeschloss Ort liegt auf einer Insel im Traunsee und zählt zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes. 909 wurde es erstmals (als Wasserburg) urkundlich erwähnt. Zu großer Bekanntheit gelangte es durch die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ – die Außenszenen wurden hier gedreht. Das Schloss Ort ist jedoch kein Hotel. Es beherbergt ein Restaurant und einen Souvenirladen, und es finden oft Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen) sowie bis zu 362 Hochzeiten im Jahr hier statt.

Schloss Trautenfels

Der Bau des Schlosses Trautenfels geht ins 13. Jahrhundert zurück, es wurde jedoch bereits ca. 25 Jahre nach seiner Errichtung weitgehend zerstört. Langsam wurde es wieder errichtet und erlebte zahlreiche Besitzerwechsel. Seit 1983 gehört das Schloss der Gemeinde Pürgg-Trautenfels und ab 1998 dient es als Landschaftsmuseum. Wir konnten es leider nur von Außen besichtigen, sahen aber das Wichtigste: die großartige Lage am Fuße des Grimming. Bei einer Wanderung zur Grimminghütte am nächsten Tag sind wir nochmal beim Schloss Trautenfels vorbeigekommen. Auf dem letzten Foto seht ihr Kühe, die den ganzen Tag eng beieinander gegrast haben – das habe ich noch nie gesehen!

Die Wiener Votivkirche

Die Wiener Votivkirche ist eine römisch-katholische Kirche in der Nähe des Hauptgebäudes der Universität Wien. Mit einer Höhe von 99 Metern ist sie die zweithöchste Kirche Wiens. Die Votivkirche ist eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Der sogenannte Ringstraßendom wurde nach den Plänen des damals erst 26 jährigen  Architekten Heinrich von Ferstel errichtet, und nach 23 Jahren Bauzeit am 24. April 1879 feierlich eingeweiht. Ich zeige euch die Votivkirche von Außen, die seit einiger Zeit eingerüstet ist und renoviert wird, vom Fenster eines Gästezimmers im Hotel Regina aus. Die wunderschönen Glasfenster wurden im 2 Weltkrieg zerstört und sind größtenteils neu errichtet – eines davon ist Franz Jägerstätter, einem selig gesprochenen Kriegsdienstverweigerer, gewidmet.

Beaulieu-sur-Mer und die Villa Kérylos

Auf dem Friedrich Nietzsche-Weg gelangten wir von Èze Village hinunter zum Meer, und von Èze-sur-Mer mit dem Bus nach Beaulieu-sur-Mer. Hier steht  – in bester Lage am Meer – die Villa Kérylos, 1908 nach hellenistischen Vorbildern vom Architekten Emmanuel Pontremoli für den französischen Archäologen Théodore Reinach errichtet. Heute ist sie ein Museum und kann besichtigt werden. Ich war überwältigt von der Schönheit jedes einzelnen Details!