Kloster Goschawank

Wir verlassen heute den Norden Armeniens und fahren in Richtung Süden. Vorbei an einem einzigartigen Dorf, bewohnt von einer russischen Sekte, die ohne Fernsehen und Internet lebt. Kurz schauen wir in einem Tierpark vorbei, und dann startet die Wanderung zum ersten Kloster dieses Tages, zum gut erhaltenen Gebäudekomplex von Goschawank. Erbaut wurde Goschawank im 12. bis 13. Jahrhundert, und das ehemalige Kloster beherbergt einige wunderbare Steinmetzarbeiten und den vielleicht schönsten Kreuzstein (Chatschkar) Armenines.

Wanderung zum Kloster Sanahin

Unsere erste größere Wanderung führte uns vom Kloster Haghpat zum Kloster Sanahin, auf einem alten Pilgerweg. Die beiden Klöster sind durch die tiefe Schlucht des Flußes Debed getrennt, die wir durchwandern mußten. Die ersten 3 Fotos sind mit dem Handy gemacht, da meine Kamera im Rucksack war, und das allererste zeigt das Kloster Haghpat aus einiger Entfernung. Die Klosteranlage Sanahin stammt aus dem 10. Jahrhundert und gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Armeniens. Sie besteht aus 5 Kirchen, 2 Vorhallen (Gawits), einer Schule, Bibliothek, einem Glockenturm und dem Friedhof. Viele Chatschkare (Kreuzsteine/Gedenksteine) und mehrere Gräber von Bischöfen sind hier zu sehen. Und auch wenn sich diese spezielle Architektur der armenischen Klöster zu wiederholen scheint – ich war von jeder Kirche und jeder wundervollen Vorhalle ergriffen!

Stift Neuberg an der Mürz

Das Stift Neuberg an der Mürz, ein ehemaliges Münster – Kloster, liegt in der Steiermark. Nach einer wunderschönen Wanderung in der näheren Umgebung haben wir abends ein großartiges Konzert im früheren Schlafsaal der Mönche genossen!

Ausflug nach Myrthios im Süden Kretas

Am dritten Tag, wieder bei schönstem Sonnenschein, fuhren wir nach Myrthios im Süden Kretas. Das kannten wir von unserem ersten Kreta-Urlaub, und dieses idyllische Bergdorf wollten wir auf jeden Fall wiedersehen. Es liegt oberhalb von Plakias, einem bekannten und bei Touristen sehr beliebten Küstenort. Auf dem Weg in den Süden durchquerten wir die Berge und besuchten unterwegs ein kleines Kloster. Der ansässige Pope hat uns freundlichst mit Kaffee und Keksen bewirtet und sich anschließend, seine religiösen Gebete singend, wieder seiner Arbeit  zugewandt.

Abtei Seckau – Basilika Mariä Himmelfahrt

Die Abtei Seckau ist heute ein Benediktiner Kloster und befindet sich in der Steiermark. Die dazugehörige Stiftkirche – Basilika Mariä Himmelfahrt – war für mich die eigentliche Sehenswürdigkeit. Der Bau der romanischen Kirche dauerte von 1143 bis 1164. Später wurde sie zum Teil im barocken Stil umgestaltet. Erhalten hat sich die romanische Kreuzigungsgruppe, ein wunderbares Kunstwerk aus dem frühen 13. Jahrhundert, das in seiner Schlichtheit ganz modern erscheint. Diese Christusdarstellung mit seinen wie Flügeln ausgebreiteten Armen berührt nicht nur gläubige Menschen, mich hat sie tief beeindruckt.