Saint-Paul de Vence

Den letzten Tag unserer Côte d’Azur Reise haben wir in Saint-Paul de Vence verbracht, einem mittelalterlichen Städtchen mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen. Der tägliche morgendliche Blick auf den Strand in Nizza hat wettermäßig nichts Gutes verheißen. Immerhin hatten wir keinen Regen. Das kleine Städtchen mit den vielen Kunstgalerien hat uns sehr gut gefallen, und wir sind kreuz und quer und auf der Stadtmauer umhergewandert. Wieder mal waren wir sehr froh, ohne Touristenmassen unterwegs zu sein!

Insel Sainte-Marguerite

Die Insel Sainte-Marguerite ist gut von Cannes aus zu sehen und mit einer Fähre in 15 Minuten zu erreichen. Pablo Picasso, ein Wahlbürger von Cannes, liebte diese Insel, auf der Eukalyptus und Kiefern wachsen. Die ehemalige Militärfestung Fort Royal heißt heute Fort Vauban und diente über Jahrhunderte als Staatsgefängnis. Der berühmteste Gefangene der Festung war 1687 bis 1698 der ominöse „Mann mit der eisernen Maske“, dessen Identität bis heute nicht restlos geklärt ist. Die Insel ist weitgehend naturbelassen und ohne Touristenmassen wunderschön zu bewandern!

Cannes

Bei bereits stark bewölktem Himmel ging es per Bahn – wir nahmen den TGV – von Nizza nach Cannes, der Stadt der Filmfestspiele. (Aktueller Einschub: Nach der Corona-bedingten Absage des Filmfestivals dient der Filmpalast derzeit als Notunterkunft für Obdachlose. Es werden Betten, Mahlzeiten und Duschen zur Verfügung gestellt.) Um diese Jahreszeit war nicht viel los in Cannes, und nach einem Rundgang inklusive Flohmarkt setzten wir über auf die Insel Sainte-Marguerite – die zeige ich euch im kommenden Beitrag.