Bulgarische Landschaften…

Meine lieben Besucherinnen und Besucher, zwischen all den großartigen Sehenswürdigkeiten Bulgariens, die ich euch hier zeige, liegen wunderschöne Landschaften, die ich keinesfalls auslassen möchte. Von endlosen bulgarischen Wäldern über grasbewachsene Weiden und traumhaft schöne Seen, bis zu schneebedeckten Bergen haben wir alles gesehen!

Dyavolski Most und Perperikon – 2 weitere Highlights Bulgariens

Im Süden Bulgariens befinden sich 2 weitere touristische Highlights – Dyavolski Most (Teufelsbrücke) und die Felsenstadt Perperikon. Der Tag begann mit malerischem Morgennebel, auf den später jedoch Regen folgte. Die Teufelsbrücke stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, und ihre Vorgängerin war Teil der römischen Straße von der Thrakischen Ebene durch die Rhodopen zur Ägäis. Die Felsenstadt Perperikon haben wir spät abends bei Starkregen erreicht, und ich habe da nur mit meinem Handy fotografiert. Ich hoffe, dass sich die Besonderheit dieser antiken Stadt mit dem Palast und dem Thrakischen Heiligtum – hier soll sich das berühmte, von Herodot beschriebene Orakel von Dionysos in den Rhodopen befunden haben – dennoch vermittelt. Wir konnten, auch weil wir diese Kultstätten ganz allein für uns hatten, den Geist der Jahrhunderte förmlich spüren…

Zwei großartige Felsen-Monumente Bulgariens

Nach dem Klosterbesuch ging es  – es wurde spät, das Licht schwand langsam – zu einem großartigen Felsen-Denkmal bei Oresec. Es dürfte sich um prähistorische Kultstätten handeln, mit kreisrunden Löchern und seltsamen „Schienen“ im Fels. Und am nächsten Tag, dem einzigen Regentag dieser Reise – schauten wir uns „Tatul“ an, ein thrakisches Felsen-Monument. Auch hier gibt es keine definitive Erklärung für diese „Felsengräber“ , wie ich sie nenne. Beide Kultstätten haben uns sehr beeindruckt!

Unterwegs zum Batschkovo-Kloster

Unser erster Ausflug in den Süden Bulgariens führte uns zum Batschkovo-Kloster, dem zweitgrößten nach dem Rila-Kloster. Es wurde 1083 von byzantinischen Befehlshabern gegründet, ist ein Nationalheiligtum und gehört zu den allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens. Im Innenhof des Klosters steht der mehr als 300 Jahre alte Baum „Dschindschifir“, aus dessen Früchten die Mönche einen Schnaps brennen. Unterwegs zum Kloster haben wir eine wunderschöne Festung aufgesucht.

Bulgarien – Dorfleben am Fuße der Rhodopen

Meine Lieben, die Bulgarien-Fotos sind fast alle fertig, es kann losgehen. Ich zeige euch zunächst das Dorf am Rande der Rhodopen, wo wir bei Freunden stationiert waren. Aufgelassene Kolchosen, streunende Hunde, Pferdefuhrwerke und Roma-Ansiedlungen gehören zum Straßenbild. Jedes Haus hat hier seinen Weingarten, und viele Bulgaren keltern ihren eigenen, ausgezeichneten Wein!