Die Menschen Bulgariens

Zum Abschluss meiner Bulgarien-Reiseberichte zeige ich euch die Menschen Bulgariens. Natürlich kann ich nicht ein umfassendes, objektives Bild liefern, sondern nur die Menschen im öffentlichen Raum zeigen, wie ich sie gesehen habe. Persönlich durfte ich 2 Familien bißchen kennenlernen, und war von ihrer Gastfreundschaft und Großzügigkeit sehr beeindruckt!

Bulgariens Tierwelt

Meine Lieben, wie euch sicher schon aufgefallen ist, bin ich eine große Tierliebhaberin. Keine Reise ohne Tierbilder! Da diese Reise aber keine Natur-Expedition war, kommen hier nur Tiere vor, die ich als „normale Touristin“ zu sehen bekommen habe. Positiv aufgefallen ist mir, dass auch streunende Katzen und Hunde von den Menschen gut behandelt und gefüttert werden. Wir haben keine abgemagerten Tiere gesehen!

 

Sofia – Bulgariens Hauptstadt

Zum Abschluss unserer Bulgarien-Reise haben wir die Hauptstadt Sofia an 2 halben Tagen erkundet. Die Alexander-Newski-Kathedrale im Zentrum ist ein Wahrzeichen der Stadt. Viel älter  – aus dem 4. Jahrhundert! – und weit schöner finde ich jedoch die bulgarisch-orthodoxe Sophienkirche. Auch die Synagoge von Sofia, die drittgrößte Europas, hat uns sehr beeindruckt. Aber auch die großzügige Fußgängerzone und die vielen Parks gehören zu dieser Stadt, und werden von den Menschen sehr gerne genutzt!

Unterwegs nach Shumen – Steinskulpturen und der Reiter von Madara

Nach der Flußfahrt zum Schwarzen Meer und dem Besuch im Felsenkloster ging es weiter in Richtung Shumen. Unterwegs sahen wir typische Plattenbauten, aber auch wieder großartige Steinformationen, von denen man bis heute nicht weiß, ob sie durch den Menschen oder durch die Natur entstanden sind. In den allerletzten Sonnenstrahlen kamen wir beim Reiter von Madara an, einem wichtigen Monument des Ersten Bulgarischen Reiches, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses frühmittelalterliche Monumentalrelief, absolut einzigartig in Europa, stammt aus dem 8. Jahrhundert.

Nessebar am Schwarzen Meer

Unsere zweite „Binnenreise“ in Bulgarien führte uns zum Schwarzen Meer, das ich unbedingt sehen wollte. Im wunderschönen Küstenort Nessebar – die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe – haben wir den Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem Rundgang durch die Altstadt und der Besichtigung der Sweti Stefan Kirche (erbaut im 14. Jahrhundert, großartige Fresken!) konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Am nächsten Morgen bin ich ganz allein vor Sonnenaufgang losgezogen und habe die Schönheit Nessebars erforscht…

Plovdiv – die zweitgrößte Stadt Bulgariens

Plovdiv, mit 350.000 EinwohnerInnen die zweitgrößte Stadt Bulgariens, bezaubert sowohl mit ihren antiken Schätzen (Ausgrabungen; Byzantinische Kirchen; römisches Theater; Moscheen) als auch mit ihrem „post-kommunistischen“ Charme. Die großen Boulevards und die Fußgängerzone sind blitzsauber, und die Altstadt und das Kapana-Viertel locken mit verwinkelten Gässchen und herrlichen Gebäuden. Auch Wiedergeburtshäuser sind hier zu finden – eines der Schönsten, das Hindliyan-Haus konnten wir besichtigen und fotografieren. Kommt man in Bulgarien auf eine Schnellstrasse, taucht schon ein Schild auf, welches Pferdefuhrwerke und Fahrräder verbietet!

Smoljan und Zlatograd – die bulgarischen Wiedergeburtshäuser

Smoljan und Zlatograd sind kleine bulgarische Orte mit wunderbar restaurierten „Wiedergeburtshäusern„. Diese prachtvollen Häuser wurden ab ca. 1810 im Geiste des wieder erstandenen Bulgariens von reichen Kaufleuten errichtet. Den Baustil gibt es heute noch, um historische Ensembles zu erhalten. In Zlatograd haben wir, neben der wunderschönen bulgarisch-orthodoxen Kirche, die ehemalige Schule mit der dazugehörigen Lehrerwohnung besichtigt.

Bulgarische Landschaften…

Meine lieben Besucherinnen und Besucher, zwischen all den großartigen Sehenswürdigkeiten Bulgariens, die ich euch hier zeige, liegen wunderschöne Landschaften, die ich keinesfalls auslassen möchte. Von endlosen bulgarischen Wäldern über grasbewachsene Weiden und traumhaft schöne Seen, bis zu schneebedeckten Bergen haben wir alles gesehen!

Dyavolski Most und Perperikon – 2 weitere Highlights Bulgariens

Im Süden Bulgariens befinden sich 2 weitere touristische Highlights – Dyavolski Most (Teufelsbrücke) und die Felsenstadt Perperikon. Der Tag begann mit malerischem Morgennebel, auf den später jedoch Regen folgte. Die Teufelsbrücke stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, und ihre Vorgängerin war Teil der römischen Straße von der Thrakischen Ebene durch die Rhodopen zur Ägäis. Die Felsenstadt Perperikon haben wir spät abends bei Starkregen erreicht, und ich habe da nur mit meinem Handy fotografiert. Ich hoffe, dass sich die Besonderheit dieser antiken Stadt mit dem Palast und dem Thrakischen Heiligtum – hier soll sich das berühmte, von Herodot beschriebene Orakel von Dionysos in den Rhodopen befunden haben – dennoch vermittelt. Wir konnten, auch weil wir diese Kultstätten ganz allein für uns hatten, den Geist der Jahrhunderte förmlich spüren…

Zwei großartige Felsen-Monumente Bulgariens

Nach dem Klosterbesuch ging es  – es wurde spät, das Licht schwand langsam – zu einem großartigen Felsen-Denkmal bei Oresec. Es dürfte sich um prähistorische Kultstätten handeln, mit kreisrunden Löchern und seltsamen „Schienen“ im Fels. Und am nächsten Tag, dem einzigen Regentag dieser Reise – schauten wir uns „Tatul“ an, ein thrakisches Felsen-Monument. Auch hier gibt es keine definitive Erklärung für diese „Felsengräber“ , wie ich sie nenne. Beide Kultstätten haben uns sehr beeindruckt!