Estland – Am Strand von Pärnu

Der erste Halt in Estland war in Pärnu, einem schönen Badekurort an der Ostsee. Bereits 1838 wurde hier die erste Badeanstalt eröffnet. Pärnu hat einen ca. 3 km langen Sandstrand, der im Sommer von vielen inländischen und ausländischen Gästen (Letten, Finnen, Deutschen, Schweden,…) genutzt wird. Wir hatten den ganzen Strand fast ganz alleine für uns!

Sigulda

Herzliches Hallo an Alle – ich bin aus Venedig zurück! Während ich die vielen neuen Fotos bearbeite, geht es weiter mit der Baltikum-Reise. Wir sind in Lettland – in Sigulda. Diese Stadt liegt im Gauja-Nationalpark, dem größten Nationalpark Lettlands, auch als „Lettische Schweiz“ bekannt. Ihr seht zunächst das 1878 im neugotischen Stil erbaute Neue Schloss, das als Wohnhaus der Familie Kropotkin diente. Vom Türmchen des Neuen Schlosses schauen wir auf die in unmittelbarer Nähe gelegene Ruine der Burg Sigulda, erbaut 1207 von dem Schwertbrüderorden. Nach der Vereinigung des Schwertbrüderordens mit dem Deutschen Orden ging die Burg in die Herrschaft des Livländischen Ordens über. Danach besichtigen wir die Burg von Turaida (ursprünglich aus Holz errichtet, 1214 gemauert), die sich ebenfalls in Blickweite vom Neuen Schloss entfernt befindet. Heute ist in den Räumen der Burg eine Ausstellung untergebracht, die die historischen Ereignisse dieser Region behandelt. Der Ausblick vom Turm auf die Gauja ist einmalig schön!

Riga von oben

Meine lieben Besucherinnen und Besucher – jetzt geht es nach Venedig!!! Eine kleine Pause folgt. Und zum Abschied zeige ich euch Fotos von Riga „aus der Luft“. Vom Turm der St.Petrikirche kann man die ganze Stadt und ihr Umland sehen. Der Ausblick auf alle Sehenswürdigkeiten Rigas ist überwältigend!

Riga – Stadtbesichtigung

Am nächsten Tag haben wir uns die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rigas angesehen: Jugendstilhäuser; die Oper; die Freiheitsstatue; die Bremer Stadtmusikanten (die Skulptur ist ein Geschenk Bremens an die lettische Hauptstadt); die St. Petrikirche – ihr Turm ist 123 m hoch und somit der höchste Punkt der Stadt; das wiederaufgebaute Rathaus und Schwarzhäupterhaus; den Dom zu Riga (wir hatten dort ein kleines, aber feines Orgelkonzert!); die „drei Brüder“ aus dem 15. Jahrhundert, sie gehören zum ältesten Wohnhauskomplex in Riga; und zum Schluss den Zentralmarkt, mit dessen Bau 1924 begonnen wurde. Nach der Eröffnung 1930 galt er als größter und modernster Markt Europas. Seinen Charme hat er sich bis heute bewahrt!

Lettland: Schloss Rundale

Lettland hat uns mit einem prächtigen Barockschloss empfangen – dem Schloss Rundāle. Es zählt zu den schönsten und bedeutendsten Baudenkmälern des Barock im Lande, und wurde nach dem Vorbild des französischen Schlosses Versailles errichtet. Schloss Rundāle wird auch oft als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Auf ca. 7000 m² sind hier 138 Zimmer und Säle vorhanden, die natürlich nicht alle besichtigt werden können. Auch der Schlosspark im französischen Stil ist wunderschön anzusehen!

Ankunft in Riga

Riga ist die Hauptstadt Lettlands und liegt an der Mündung der Düna in die Ostsee. Die Stadt ist für ihre Jugendstil-Architektur und die mittelalterliche Altstadt (Fußgängerzone) berühmt. Wir sind abends in Riga angekommen, und schon vom Bus aus konnte ich ihre Schönheit bewundern! Vom Lift zur Bar, ganz oben in unserem Hotel, habe ich die Christi-Geburt-Kathedrale (das größte orthodoxe Gotteshaus Rigas) fotografiert.

Berg der Kreuze – Abschied von Litauen

Mit dem Besuch am Berg der Kreuze verabschieden wir uns von Litauen. Der nur etwa 10 Meter hohe Hügel mit den unzähligen Kreuzen ist unter dem Namen „Berg der Kreuze“ zum Symbol für den Widerstand der Litauer geworden. Mehrfach zerstört, wurde er stets aufs Neue errichtet. Seit 1991 dient dieser Ort auch als Pilgerstätte und heiliger Ort der Katholiken – aus aller Welt kommen die Gläubigen auf den Hügel, um ein Kreuz aufzustellen oder einen Rosenkranz aufzuhängen. Auch für nicht tief Gläubige ein sehr beeindruckender Ort!

Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung war mein persönliches Highlight dieser Reise ins Baltikum. Die Sanddünen, die Strände und die Ostsee haben mich begeistert! Ihr seht die Überfahrt übers Haff auf die Halbinsel (52 km liegen in Litauen, diesen Teil haben wir gesehen, und 46 km in der russischen Provinz Kaliningrad); die Sandstrände und Möwen; das malerische Örtchen Nida (deutsch Nidden); eine Bachstelze und Kormorane; und zuletzt das Haus, das Thomas Mann 3 Sommer lang bewohnte.

Kleipeda

Nach einer Fahrt durch schöne litauische Landschaften kamen wir in Klaipėda an. Sie ist, mit etwa 183.000 Einwohnern, die drittgrößte Stadt Litauens und liegt an der Ostsee. Einst gehörte Klaipėda zu Deutschland und hieß Memel. Am Fluss Dane befindet sich die Promenade Klaipėdas mit kleinen Cafés und historischen Speichern, und hier liegt auch das berühmte Wahrzeichen der Stadt, das Segelschiff „Meridianas“. Sehenswert sind weiters die Alte Post und der Theaterplatz, wo das berühmte Denkmal des Dichters Simon Dach („Ännchen von Tharau“) steht.

Wasserburg Trakai

Die gotische Wasserburg Trakai liegt malerisch auf einer Insel zwischen 3 Seen. Ihr Ursprung liegt im 14. Jahrhundert. Sie wurde 1655 bei einem russischen Angriff zerstört und erst im 20. Jahrhundert wieder restauriert. Heute beherbergt die Burg ein Museum, in dem über die Geschichte des Großfürstentums Litauen und der Stadt Trakai informiert wird.