Tempel von Garni

Unsere nächste größere Wanderung führte uns entlang des Flusses Azat zum Tempel von Garni. Der Aufstieg vom Flusstal zum Hochplateau, auf dem der Tempel steht, war sehr anstrengend, aber durchaus lohnend. Unterwegs gab es großartige Felsformationen zu sehen, bizarre Basaltfelsen, die wie Orgelpfeifen aussehen. Auf den 3 letzten Fotos seht ihr das Flusstal und die Felsformationen. Der Tempel selbst stammt aus römischer Zeit, allerdings gibt es mehrere Versionen über das genauere Entstehungsdatum. Das Original wurde jedenfalls zerstört und erst Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Der Wiederaufbau des Tempels fand von 1969 bis 1975 statt. Bei der Ankunft oben im Dorf konnten wir uns am frischen armenischen Brot und sonstigen armenischen Spezialitäten laben.

Armenische Landschaften

Auf dieser Reise mußte ich Landschaften am häufigsten aus dem fahrenden Bus fotografieren. Bei den Wanderungen hatte ich meine schwere Kamera im Rucksack und in den Händen die Wanderstöcke, und die Stopps erfolgten meist bei Klöstern und Kirchen. Und obwohl wir einen echt schnellen Fahrer hatten und die Scheiben auch noch getönt waren, gelang mir doch immer wieder ein schönes Landschaftsfoto. Für mich gehören Landschaften, Menschen und Tiere unbedingt zu meinen Reiseberichten dazu, nicht nur die Kulturschätze. Erst aufgrund dieser Vielfalt könnt ihr euch – hoffentlich – ein Bild von Armenien machen. Wie man sieht, gibt es gelegentlich Ruinen zu sehen, und immer wieder Viehherden: Rinder, Schafe und Pferde. Die letzten 3 Fotos wurden in einer Schaubäckerei und ihrer Umgebung gemacht. Das traditionelle armenische Brot schmeckt übrigens köstlich!