Der rostfarbige Dickkopffalter

Der Rostfarbige Dickkopffalter ist weit verbreitet. Seine bevorzugten Lebensräume können sowohl trocken als auch feucht sein – wichtig ist nur, dass sie möglichst naturbelassen sind. Das spricht doch sehr für meine naturbelassene Blumenwiese!

Bled

Mit Bled geht mein Slowenien-Urlaubsbericht zu Ende. Bled ist ein sehr berühmter Luftkurort mit dem gleichnamigen See – Bleder See, und einer Burg aus dem 11. Jahrhundert. Auf einer Insel im See liegt die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die über eine steile Treppe erreicht wird. Wir sind mit einer Pletna auf die Insel gekommen, und haben sie zu Fuß umrundet. Nicht zu übersehen war der Pavillon Belvedere, der auf 30 Meter Säulen aufliegt, bekannt als Titos Teehaus. Die dazugehörige Villa Bled ist die historisch bedeutendste im Ort. An ihrer Stelle stand einst ein Schloss, die Sommerresidenz der jugoslawischen Königsfamilie Karađorđević. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss abgerissen und die Villa Bled errichtet, die als Residenz Titos diente. Wir haben vom Pavillon Belvedere den Blick auf den See und die Insel genossen, bis uns ein heftiges Gewitter vertrieb.

Ein kleiner Wasserfall

Eine schöne Wanderung führte uns zu einem kleinen Wasserfall. Da mußte ich, obwohl kein Stativ und kein Graufilter dabei, eine Langzeitbelichtung versuchen. Und siehe da, mit aufgelegter Kamera gelang es – nicht perfekt, aber brauchbar!

Mit der Gondel auf den Vogel

Eine der schönsten Wanderungen dieses Urlaubs war auf dem Hochplateau des Vogels. Mit der Gondel sind wir hinaufgefahren, und haben die herrlichen Ausblicke und die ganz spezielle Vegetation genossen. Bergklematis, Akelei und die Triglav-Rose (ganz klein!) haben mich am meisten begeistert.

Abendstimmung am See

Nach den Wanderungen sind wir immer zum See – Bohinjsko Jezero – gefahren, um uns im herrlich kühlen Wasser zu erfrischen. Und ein mal sind wir erst nach unserem Abendessen zum See gefahren, und haben die Abendstimmung am Wasser genossen. Die Brücke und die Kirche gehören zur Gemeinde Stara Fužina, einem Ort mit wunderschönen alten Gebäuden.

Mit dem Zug nach Goricia/Gorizia

Goricia, italienisch Gorizia, deutsch Görz, ist eine kleine Stadt an der slowenisch-italienischer Grenze. Wir sind mit dem Zug von Bohinjska Bistrica nach Goricia gefahren. Die Zugfahrt wird als sehr schön empfohlen, was ich so nicht bestätigen kann. Man fährt praktisch ständig entlang von Bäumen, und nur ganz selten kommt ein herrlicher Ausblick auf die Landschaft und die Soča. Aber der italienische Teil der Stadt war den Ausflug jedenfalls wert – wir haben die Atmosphäre des Südens inklusive köstlichem Eis sehr genossen!

Unsere Unterkunft

Unser schönes Ferienhaus lag auf einer Hochebene, auf ca. 700m Höhe. Die Luft hier oben war unglaublich gut, kühl, frisch, und duftete nach Heu! Ich habe mich jeden Tag darauf gefreut, nach der Hitze des Tages diese herrliche Luft zu atmen und mich abzukühlen.

Wanderung rund um den See

Der Bohinjer See (slowenisch Bohinjsko Jezero; deutsch auch Wocheiner See) hat ca. 12 km Seeufer, die wir erwandert haben. Fast überall kann man im wunderschönen, türkis blauem Wasser baden. Die Südseite hat flache Schotterstrände, zeitweise auch etwas sandig, wo man gut reingehen kann. Auf der Nordseite liegt zwischen dem Wanderweg, der höher oben verläuft, und dem Seeufer die Strasse. Aber auch hier gibt es gelegentlich kleine Badebuchten. Insgesamt war es eine herrliche Wanderung mit viel Badevergnügen!

Ankunft in Slowenien

Heuer haben wir unsere jährliche Wanderwoche mit FreundInnen in Slowenien, im Triglav-Nationalpark verbracht. Nach der Ankunft in unserem Ferienhaus in Bohinjska Bistrica sind wir noch zum See, dem Bohinjsko Jezero, gefahren. Der größte Gletschersee Sloweniens ist eine wahre Perle! Er ist rundherum unverbaut und frei zugänglich. Am nächsten Tag haben wir ihn umrundet.

St. Andrä am Zicksee

Wie ihr wißt, liebe ich den Seewinkel ganz besonders, und jedes Jahr sind wir bei lieben Freunden in St. Andrä am Zicksee eingeladen. Nach einem herrlichen Mittagessen sind wir in den Garten gegangen, und abends, als es nicht mehr so heiß war, zum Zicksee und zu den nahe gelegenen Salzlacken gefahren. Dort waren gerade Graugänse und Säbelschnäbler zu sehen!