Der Berg ruft!

Liebe Besucherinnen und liebe Besucher – es ist Zeit für mich, in die Berge zu fahren. Die nächsten 10 Tage wird es hier still sein, aber danach zeige ich euch, was ich in Vorarlberg so alles erklommen habe…Ich wünsche auch euch eine gute Zeit und freue mich, wenn ihr hier wieder vorbeischaut!

Ein Sonntag auf dem Lande

Letzten Sonntag haben wir mit lieben Freunden eine entzückende Wanderung von der Mamauwiese zum Öhlerschutzhaus gemacht. Man kommt mit dem Auto von Gutenstein durch das Klostertal auf die Mamauwiese, und von dort geht man ca. 1,5 Stunden zum Schutzhaus. Das Wetter hätte nicht schöner sein können, und das kulinarische Angebot auf der Hütte nicht besser. Auf dem Rückweg sind die meisten Fotos entstanden, das wunderbar sanfte Licht des Spätsommer-Nachmittags hat die Landschaft verzaubert!

Neue Reichenberger Hütte 2.586 m

Unsere letzte Wanderung führte uns auf die Neue Reichenbergerhütte auf 2586 m. Wir sind insgesamt ca. 10 km durch das Trojer Almtal (von der Vorderen zur Hinteren Trojer Alm) und weiter zur Hütte und dem Bödensee gewandert, und haben dabei etwa 1000 Höhenmeter bewältigt. Es war die längste und anstrengendste Tour, aber der gemütliche Abstieg mit seinen traumhaften Ausblicken hat uns für die Strapatzen mehr als entschädigt!

Wanderung zur Mooser Alm auf 2368 m

Nach unserem Rasttag (mit dem Südtirol-Ausflug) ging es am nächsten Tag wieder in die Berge. Mit der Bergbahn in St. Jakob fuhren wir bis zur Mittelstation, und von dort stiegen wir noch ca. 300 Höhenmeter zur Mooser Alm (2368 m) auf. Dort befindet sich ein wunderschöner kleiner See, und nach seiner Umrundung machten wir eine sehr gemütliche Almenwanderung zum Talschluss.

Über den Stallersattel nach Italien

Am dritten Tag – einem Rasttag – sind wir vom Defereggental über den Stallersattel nach Italien gefahren. In diese Richtung ist er nur 15 Min. pro Stunde passierbar, umgekehrt 45 Min. Ein wunderschöner kleiner See liegt direkt am Übergang. Erste Kaffeepause war in Antholz, wo ich die Pfarrkirche zur Heiligen Walpurga, erbaut um 1500, besichtigt habe. Weiter in Richtung der 3 Zinnen liegt der malerische Dürrensee. Da das Gebiet der 3 Zinnen nicht erreichbar war – Strassensperre -, fuhren wir nach Innichen im Pustertal. Dieser Ort hat uns außerordentlich gut gefallen, und ganz besonders seine Kirchen. Die romanische Pfarrkirche zum Hl. Michael stammt aus dem 12. Jh. und wurde nach 1735 zu einem Barockjuwel umgebaut. Noch interessanter fand ich die Stiftskirche von Innichen, wohl den schönsten Sakralbau romanischen Stils im Ostalpenraum.  Die Krypta ist absolut sehenswert und faszinierend!

Kals-Matrei-Törl auf 2.207 m

Von unserem schönen Ferienhaus aus starten wir diese herrliche Wanderung. Sie beginnt mit der Gondelfahrt von Matrei zur Kals Matrei Hütte. Von dort führt der traumhafte Europa-Panoramaweg zum Kals-Matrei-Törl auf 2.207 m. Herrlichste 3000er der Großglockner-, Schober- und Großvenedigergruppe sind ständig in Sichtweite. Vom Törl aus geht man verschiedene Rundwege und genießt die Aussicht!

Jagdhausalm am Ende des Defereggentales

Im Talschluss des osttiroler Defereggentales, auf 2000 m Seehöhe, liegt die aus dem 13 Jahrhundert stammende Jagdhausalm. Sie zählt zu den ältesten Almen Österreichs und erinnert in ihrem Gesamtbild an ein Gebirgsdorf im Himalaya – sie ist wunderschön und hervorragend restauriert. Wir sind von St. Jakob, wo wir kurz in die Kirche blicken, zum Parkplatz Oberhausalm hinaufgefahren, und von dort in ca. 2 Stunden zur Alm aufgestiegen. Das Hüttendorf aus Stein hat sogar eine kleine Kapelle, in der 1x jährlich eine Messe gefeiert wird. Auch der Abstieg war wunderschön, wie ihr den Fotos entnehmen könnt!