Auf zu neuen Abenteuern – Tag 5. in Venedig

Am 5. Tag, einem Sonntag, machten wir uns auf zum Lido. Zunächst aber sahen wir uns die berühmteste Buchhandlung Venedigs an – Libreria Acqua Alta, wo morgens noch die dort ansäßigen Katzen anzutreffen sind. Danach besuchten wir die Basilica dei Santi Giovanni e Paolo, eine der größten Kirchen Venedigs, und anschließend das Museo di Palazzo Grimani, das in einem ehemaligen Palast der Familie Grimani untergebracht ist.

Sonnenuntergang und Blaue Stunde

Auf der Überfahrt Murano-Venedig sank die Sonne bereits immer tiefer, und nach unserer Ankunft ging sie in den Wolken unter. Die Zeit unmittelbar nach dem Sonnenuntergang, Blaue Stunde genannt, ist für FotografInnen eine wahre Freude! Ihr seht auch mein Lieblingsstück aus Venedig – eine kleine rote Schale, Kunstwerk aus Murano-Glas, für mich leider unerschwinglich …

Von Murano nach Venedig

Müde vom „Inselhüpfen“ fuhren wir zurück nach Venedig. Die Sonne stand schon recht tief, und das Meer glitzerte in der Abendsonne. Unter anderem genau wegen diesem Glitzern liebe ich Venedig so sehr!

Murano

Murano, berühmt für seine Glaskultur und Glaskunst, war die best besuchte Insel dieses Tages. Uns hat es trotzdem gefallen, es lassen sich auch dort wunderschöne Plätze finden. Und die Qualität der Glaswaren könnte nicht unterschiedlicher sein – von feinsten, teuren Kunstwerken bis zum Billigkitsch aus „garantiert chinesischer Erzeugung“ ist alles zu finden!

Torcello

Die kleine Insel Torcello, in der Hauptsaison von vielen Touristen besucht, präsentierte sich uns zunächst fast menschenleer und wunderschön. Die wichtigste Sehenswürdigkeit, die Basilika Santa Maria Assunta mit ihren venezianisch-byzantinischen Mosaiken und weiteren Kunstschätzen, haben wir uns natürlich auch angesehen. Aber für mich war die Landschaft dieser zauberhaften Insel mindestens so schön!

Burano

Von Mazzorbo führt eine Brücke auf die Insel Burano. Wer kennt nicht ihre bunten Häuser, das Wahrzeichen dieser Venezianischen Insel? Noch ein Blick auf Torcello und die Basilika Santa Maria Assunta, und wir tauchen im bunten Gewirr der Gässchen und Kanäle ein.

Mazzorbo

Kurz nach dem Sonnenaufgang begann unsere Überfahrt nach Mazzorbo. Unzählige Möwen begleiteten uns, ich habe keine Ahnung warum. Saßen wir doch in einem Vaporetto, und nicht in einem Fischkutter. Wir durchquerten die kleine Insel Mazzorbo und schauten uns ihre Schätze an – Reste der Chiesa San Michele Arcangelo und die Chiesa Santa Caterina, in deren Campanile die älteste Glocke der Lagune (1318) hängt.

Sonnenaufgang über der Lagune

Am 4. Tag sind wir sehr früh morgens zu den schönsten Inseln Venedigs aufgebrochen. Der Sonnenaufgang über der Lagune war die erste Etappe!

Der 3. Tag geht zu Ende

Der lange 3. Tag näherte sich seinem Ende zu. Wir schlenderten nach Hause, schauten uns noch dies und das an, z.B. die wunderschöne Chiesa di San Stefano. Dann ging es am Gran Teatro La Fenice vorbei zur Piazza di. S. Marco, wo ganz in der Nähe unser Quartier lag.

Giudecca – Molino Stucky

Unsere weitere Giudecca Erkundung hat uns zunächst zur ehemaligen Mühle Molino Stucky geführt, wo sich ist seit 2007 ein Hilton-Hotel befindet. Anschließend schlenderten wir an den „Fortuny“- Stoffwerken und der ehemaligen Bierbrauerei „Birreria Dreher“ vorbei, die in ein modernes Wohnhaus umgebaut wurde. Das Frauengefängnis und die Kunstwerkstätten im Convento dei Santi Cosma e Damiano waren die nächsten Ziele unseres Herumwandelns. Der Kreuzgang des Convento ist noch sehr gut erhalten. Am späten Nachmittag brachte uns ein Vaporetto wieder zum Markusplatz.