Insel Sainte-Marguerite

Die Insel Sainte-Marguerite ist gut von Cannes aus zu sehen und mit einer Fähre in 15 Minuten zu erreichen. Pablo Picasso, ein Wahlbürger von Cannes, liebte diese Insel, auf der Eukalyptus und Kiefern wachsen. Die ehemalige Militärfestung Fort Royal heißt heute Fort Vauban und diente über Jahrhunderte als Staatsgefängnis. Der berühmteste Gefangene der Festung war 1687 bis 1698 der ominöse „Mann mit der eisernen Maske“, dessen Identität bis heute nicht restlos geklärt ist. Die Insel ist weitgehend naturbelassen und ohne Touristenmassen wunderschön zu bewandern!

Cannes

Bei bereits stark bewölktem Himmel ging es per Bahn – wir nahmen den TGV – von Nizza nach Cannes, der Stadt der Filmfestspiele. (Aktueller Einschub: Nach der Corona-bedingten Absage des Filmfestivals dient der Filmpalast derzeit als Notunterkunft für Obdachlose. Es werden Betten, Mahlzeiten und Duschen zur Verfügung gestellt.) Um diese Jahreszeit war nicht viel los in Cannes, und nach einem Rundgang inklusive Flohmarkt setzten wir über auf die Insel Sainte-Marguerite – die zeige ich euch im kommenden Beitrag.

Die Leichtigkeit des Seins an der Promenade des Anglais

Ich kann es selbst kaum glauben, vor nicht einmal 3 Wochen waren wir in Nizza, war das Leben noch ganz normal. Man hörte schon was von Corona, aber das war ganz weit weg, in China. Und jetzt ist es mitten unter uns! Die Promenade des Anglais gänzlich gesperrt. Genießt mit mir einen unbeschwerten Nachmittag in Nizza!

Beaulieu-sur-Mer und die Villa Kérylos

Auf dem Friedrich Nietzsche-Weg gelangten wir von Èze Village hinunter zum Meer, und von Èze-sur-Mer mit dem Bus nach Beaulieu-sur-Mer. Hier steht  – in bester Lage am Meer – die Villa Kérylos, 1908 nach hellenistischen Vorbildern vom Architekten Emmanuel Pontremoli für den französischen Archäologen Théodore Reinach errichtet. Heute ist sie ein Museum und kann besichtigt werden. Ich war überwältigt von der Schönheit jedes einzelnen Details!

Èze Village und der Exotische Garten

Nach einem morgendlichen Blick auf den Strand von Nizza ging es per Bus nach Èze Village. Das kleine Städtchen liegt an der mittleren Corniche (Küstenstraße) und bezaubert mit seinen schmalen, mittelalterlichen Gassen – daher ist es auch weitgehend autofrei. Wikipedia: „Vom Exotischen Garten aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Steilküste und das Mittelmeer. Hier dichtete Friedrich Nietzsche nach eigenen Angaben im Winter 1883/84 einen Teil seines epochalen Werks „Also sprach Zarathustra.Ende Februar konnten wir dieses Kleinod noch ziemlich alleine genießen!

Es wird Abend in Nizza

Nach unserer Rückkehr aus Monaco ging es sofort zum Strand von Nizza. Auch hier war das Wetter dabei, sich umzustellen, und der Himmel wurde in der untergehenden Sonne immer dramatischer!

Das Wetter schlägt um in Monaco/Monte Carlo

Wir sind vom Hafen mit einer kleinen Fähre nach Monte Carlo gefahren, einem Bezirk von Monaco, noch bei schönstem Sonnenschein. Aber schon bald kam Sturm auf, und schwarze Wolken verfinsterten den Himmel. Bevor wir wieder nach Nizza fuhren, suchten wir Schutz in einer Kirche.

Monaco – Besuch bei den „Reichen und Schönen“

Ihr wißt es sicher schon alle, wir dürfen seit gestern, Montag, in Wien nur noch zu wichtigen Zwecken die Wohnung verlassen. Geschäfte (außer Lebensmittel, Apotheken), Lokale, Museen usw.  sind geschlossen. Da tut es gut, die vergangene Reise am PC nochmal zu genießen. Monaco, der zweitkleinste Staat der Erde und Domizil der „Reichen und Schönen“ war unser nächstes Ziel. Mit dem Zug von Nizza ist man gleich da, und staunt nicht wenig über diesen kleinen Staat mit seinen Wolkenkratzern und Luxusjachten!

Kleiner Spaziergang durch Nizza

An diesem Tag wollten wir nach Monaco/Monte Carlo fahren, also gingen wir zum Bahnhof von Nizza. Unser Weg führte uns am Stadtpark „Promenade du Paillon“ vorbei, durch einen kleinen Blumenmarkt und bei einer Kathedrale vorbei. Da sie geöffnet war, schauten wir auch gerne hinein. An den großen Karnevalsfiguren – der Königin und dem König – seht ihr, dass dort gerade Karneval war. In Zeiten von Corona mieden wir aber die großen Umzüge.

Der frühe Vogel fängt den Wurm (Fisch)

Am nächsten Tag sind wir früh am Morgen zur Promenade des Anglais gegangen, um die Morgenstimmung einzufangen. Das Licht an der Côte d’Azur ist zu jeder Tageszeit ein Traum! Ihr seht die wunderschöne Promenade und – etwas Besonderes – einen Kormoran mit ausgebreiteten Flügeln.