Schloss Belvedere bei Sturm

Seit Tagen haben wir in Wien heftigen Wind und immer wieder auch richtigen Sturm. Letzten Sonntag war es wieder so weit, der Botanische Garten war wegen Sturm geschlossen. Also blieb uns „nur“ das Belvedere – Schloss samt Gartenanlage. Der ständige Wind war schon unangenehm, aber der Wolkenhimmel dafür umso schöner. Mit diesem Beitrag sage ich euch für ein paar Tage adé, es geht heute ab nach Nizza!

Wiener Eistraum 2020

Den Wiener Eistraum vor dem Rathaus habe ich schon öfter fotografiert. Meine Herausforderung dabei ist, dass ich Mitzieher von den EisläuferInnen machen möchte. Diesmal sind sie mir nicht so gut gelungen, leider, dennoch zeige ich die Fotos her – weil diesmal waren die Bäume so wunderbar mit Lichterketten geschmückt! Ich habe Doppelbelichtungen (in der Kamera) von den Bäumen gemacht, und die gefallen mir richtig gut.

Donauinsel in lieber Begleitung

Was gibt es Schöneres, als bei herrlichstem Wetter mit einer lieben Freundin und ihrem Hund – der Mina – spazieren zu gehen. Und besonders Mina hat diesen Vorfrühlings-Nachmittag auf der Donauinsel offensichtlich sehr genossen!

Leopoldsberg – die Wandersaison hat begonnen!

Die Temperatur ist wieder dort angekommen, wo man gerne hinausgeht. Es ist Februar, und wir haben jetzt öfters über 10° – da zieht es uns in die Natur. Der Leopoldsberg war das erste Ziel. Sogar 2 Leberblümchen schauten schon neugierig in die Sonne!

Blaue Stunde von Gottfried Benn

Zum gestrigen Valentinstag habe ich etwas Nachdenkliches für euch, ein Gedicht von Gottfried Benn aus dem Jahre 1950 (den ersten Teil).

BLAUE STUNDE

Ich trete in die dunkelblaue Stunde –
da ist der Flur, die Kette schließt sich zu
und nun im Raum ein Rot auf einem Munde
und eine Schale später Rosen – du!

Wir wissen beide, jene Worte,
die jeder oft zu anderen sprach und trug,
sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte:
Dies ist das Ganze und der letzte Zug.

Das Schweigende ist so weit vorgeschritten
und füllt den Raum und denkt sich selber zu
die Stunde – nichts gehofft und nichts gelitten –
mit ihrer Schale später Rosen – du.

Heeresgeschichtliches Museum HGM

Heute zeige ich euch etwas für mich recht Ungewöhnliches, ein ehemaliges Kriegsmuseum, das heutige Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Seit einiger Zeit ist eine Debatte entbrannt, ob die Darstellungsweise des 2. Weltkrieges in diesem Museum noch zeitgemäß ist. Die Kritik, bei einer Tagung am 24.1.2020 (im Objekt 1 im Arsenal) wissenschaftlich äußerst fundiert vorgebracht, lautete kurz zusammengefasst: die an sich guten Objekte der Ausstellung werden ohne Kontextualisierung und ohne kritischer Distanzierung zur Rolle Österreichs im 2. Weltkrieg gezeigt. Z.B. hängt ein Bild des Nazi-Malers Otto Jahn völlig unkommentiert in der Dauerausstellung. Diese Tagung hat mich dazu motiviert, das HGM aufzusuchen. Der dort vorgebrachten Kritik kann ich mich nur anschließen. Mich persönlich hat am meisten schockiert, dass dem Holocaust nur ca. 1m² der riesigen Ausstellungsfläche gewidmet ist, und auch diese Objekte völlig unkommentiert bleiben. Ihr seht zunächst den Ort der Tagung, Objekt 1 im Arsenal, und danach das HGM.