Belvedere 21

Das Belvedere 21 – eine Dependance des Belvedere – zeigt derzeit im Hauptraum eine Ausstellung von Eva Grubinger: Malady of the Infinite (Leiden am Unendlichen). Mir persönlich sagen die ausgestellten Objekte – eine angedeutete Jacht und am Boden liegende Wasserbomben – nicht viel, trotz mehr als ausführlicher Legende. Ich mag es nicht, wenn Kunst sich mir NUR über ein Konzept erschließt, möglichst lang und kompliziert. Aber das ist natürlich sehr subjektiv, ich bin eben ein Schau-Mensch und weniger ein Lese-Mensch (ausgenommen ist Literatur). Beides ist dann wieder ok, wenn mich ein Kunstwerk emotional berührt, und durch einen Text zusätzlich an Deutungsmöglichkeiten gewinnt. Das Belvedere 21 ist aber für mich selbst ein architektonisches Kunstwerk, wobei es seit der Renovierung 2011 die wunderbare Innen-Haupttreppe leider eingebüßt hat. Das Gebäude wurde von Karl Schwanzer als Österreich-Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel 1958 entworfen. Ab 1962 diente es als Museum des 20. Jahrhunderts, und wurde nach der Renovierung 2011 als 21er Haus wiedereröffnet. Seit 2017 gehört das Haus zum Belvedere und wurde in Belvedere 21 umbenannt.

Altlerchenfelder Pfarrkirche zu den Sieben Zufluchten

Durch Zufall hatte ich vor 3 Wochen ca. 45 Minuten Zeit in der Neulerchenfelder Strasse zu verbringen. Das Nikon 16 mm-80 mm/2,8-4, das ich dort gerade erstanden habe, sollte einem ersten Test unterzogen werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Katholische Kirche Altlerchenfeld. Nicht nur der Name war für mich äußerst überraschend – immerhin steht die Kirche an der NEUlerchenfelder Strasse – auch die Kirche selbst war eine große positive Überraschung. Wikipedia: „Sie ist kunsthistorisch insofern interessant, als sie eine Art Übergangswerk zwischen Klassizismus und Historismus in der Architektur bildet. Insbesondere gilt der Kirchenbau in seiner Verbindung von Architektur und Malerei als Beispiel eines Gesamtkunstwerkes im Sinne der Kunstauffassung der Romantik und eines der Hauptwerke des Historismus in der Architektur Wiens.“ Tatsächlich haben mich die Malereien sehr beeindruckt!

 

Die Ephrussis. Eine Zeitreise – Jüdisches Museum Wien

Derzeit ist im Jüdischen Museum in Wien die Ausstellung „Die Ephrussis. Eine Zeitreise“ zu sehen. „Kernstück der Ausstellung bildet das Familienarchiv der Ephrussis, das die Familie de Waal dem Jüdischen Museum schenkte, sowie 157 Netsukes, die dem Museum als Leihgabe von der Familie zur Verfügung gestellt wurden.“ Diese kleinen, geschnitzten „Gürtelgewichte“ aus Japan haben mich sofort fasziniert – so detailgetreu und wunderschön anzusehen! Der kleine Hase ist übrigens im Buch „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Edmund de Waal verewigt, welches das Schicksal der Familie Ephrussi zum Inhalt hat. Die Geschichte der Familie Ephrussi ist von Leid und Verfolgung während der NS-Zeit geprägt. Für mich erschütternd sind die originalen Enteignungsdokumente, die die staatliche Vernichtungsstrategie und den Terror dieser Un-Zeit widerspiegeln. Ein paar Exponate der ständigen Sammlungen zeige ich euch auch, z.B. eine Zeile aus dem „Verzeichnis der hier tolerierten Juden“ nach dem Toleranzpatent von Joseph II., und ein kleines Schachspiel, gemacht von jungen KZ-Überlebenden als Geschenk für ihre Retter.

 

 

Albertina

Die Krönung meiner Museumsbesuche war am 23.12.2019 die Albertina. Im Untergeschoß werden derzeit Werke von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Andy Warhol, Alex Katz, Maria Lassnig u.a. gezeigt. Die Sammlung Batliner im 2. Stock ist eine der bedeutendsten Kollektionen Europas zur Malerei der Klassischen Moderne, mit Werken von Chagall, Picasso, Degas, Cézanne, Kokoschka und v.a. Zeitgenössische Zeichnungen aus der Sammlung Florence und Daniel Guerlain sind ebenfalls auf Ebene 2. zu sehen. Im 1. Stock befinden sich die Prunkräume und die derzeit wichtigste Ausstellung der Albertina – die Albrecht Dürer Schau. Sie zeigt mit über 200 Exponaten Dürers zeichnerische, druckgrafische und malerische Werke. Im Erdgeschoss sind frühe Arbeiten von Arnulf Rainer ausgestellt, anlässlich seines 90. Geburtstages. Die größte Freude war für mich, dass bis auf 1. Bild von Dürer ALLES fotografiert werden durfte, das habe ich noch nie erlebt!

Erlaufsee

Irgendwie bin ich mit den Tagen in Mariazell durcheinander gekommen – den letzten Tag haben wir am Erlaufsee verbracht, Mosshuben war am vorletzten Tag. Ihr werdet es mir wohl verzeihen. Und wieder war die kleine Wanderung in der Wintersonne purer Genuss!

Wintermärchen in Mooshuben

Die letzte Wanderung unseres Mariazeller Aufenthaltes führte uns in die Mosshuben – da erwartete uns ein echtes Wintermärchen! Bei angenehmer Temperatur und herrlichstem Sonnenschein spazierten wir zu einem kleinen Gasthof, wo wir uns stärken konnten. Da gibt es diverse Schießscheiben, und diese eine kann ich euch nicht vorenthalten.

Hubertussee

Bevor wir am nächsten Tag, dem Neujahrstag, zum Hubertussee aufbrechen, zeige ich euch Mariazell bei Nacht – die Basilika bei romantischer Beleuchtung! Und im herrlichsten Sonnenschein wanderten wir am 1.1.2020 entlang des Hubertussees, der kaum zugefroren war. Aber der „Eiszapfen-Durchgang“ verriet sehr wohl die kalten Temperaturen der letzten Tage.

Winterwanderung von Puchenstuben nach Gösing

Unsere nächste Wanderung führte uns von Puchenstuben nach Gösing, allerdings über den Turmkogel, ein kleines Schigebiet. Schon der Sonnenaufgang über der Gemeindealm versprach einen wunderschönen Tag! Wir fuhren zunächst mit der Mariazeller Bahn nach Puchenstuben, bei vollem Sonnenschein. Der Ötscher war ganz herrlich anzusehen. Kaum ging unsere Wanderung los, begann sich der Himmel zu bewölken – das Winterlicht blieb aber dennoch wunderschön. Über den Turmkogel auf einem verschneiten Wanderweg zu gehen war sehr anstrengend und dauerte seine Zeit. Umso mehr freute uns die Pause im Hotel Gösing, bei Tee und Toast. Ziemlich müde, aber sehr zufrieden fuhren wir mit der Bahn zurück nach Mariazell.

Basilika von Mariazell

Jedes Jahr, wenn wir in Mariazell den Silvester verbringen, gehe ich in die Basilika. Diese Wallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert ist der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs und einer der wichtigsten Europas. Die Mariazeller Basilika führt als Einzige im deutschsprachigen Raum den Titel eines katholischen Nationalheiligtums. Im Sommer wird sie von Pilgern aus aller Welt überrannt, im Winter ist es hier etwas ruhiger.

 

Mariazell – erste kleine Wanderung

Hallo ihr Lieben, ich bin wieder zurück und begrüße euch hier auf meiner Website ganz herzlich! Heute kann ich euch bereits die Fotos von unserer ersten kleinen Wanderung rund um Mariazell zeigen. Mit dem Wetter hatten wir wieder einmal großes Glück!