Stadtspaziergang mit Stephansdom-Besuch

Die Wiener Innenstadt ist immer einen Besuch wert, erst recht, wenn der Stephansdom dabei ist. Nach der Dombesichtigung gehen wir in die Griechisch Orthodoxe Kirche, und anschließend zum Donaukanal. Und zum Abschluss zeige ich euch den Josefsplatz vor der Nationalbibliothek mit dem Denkmal vom Kaiser Joseph II. Die orange Beleuchtung (Handyfoto) ist eine Lichtinstallation im Rahmen der internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, und findet jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember statt. Österreich liegt mit 41 Frauenmorden im Jahr 2018 an der traurigen Spitze Europas. Auch heuer sind bereits sehr viele Frauen von ihren Ex- oder Noch-Partnern getötet worden. Und nach wie vor wird diese extremste Form der Gewalt von Männern an Frauen verharmlost, als „Beziehungstat“ oder „Verzweiflungstat“ bezeichnet. Und ja, 2 Doppelbelichtungen sind wieder dabei!

Wasserpark – mal anders …

Der Wasserpark in Wien Floridsdorf ist meine erste Adresse, wenn ich Fischreiher fotografieren will, weil hier in den Bäumen eine große Kolonie lebt. Diesmal aber war ich mit einem Fotografie-Freund unterwegs, um Doppelbelichtungen zu üben. Ich zeige euch, zum Vergleich, mal „normal“ belichtete und mal doppelt belichtete Fotos. Bei manchen Motiven gefallen mir die doppelt belichteten Fotos besser, aber nicht immer. Wenn durch die Doppelbelichtung eine interessante Verdichtung oder malerische Effekte entstehen, dann mag ich das sehr.

Naturhistorisches Museum Wien

Wir haben seit fast einem Jahr die Museums-Card der Bundesmuseen in Wien, und bevor sie Ende Dezember abläuft besuchen wir natürlich die 8 Museen. Als erstes zeige ich euch das NHM, und da speziell die aktuelle Mond-Ausstellung. Der Mensch hat sich seit fast 4ooo Jahren mit dem Himmel und den astronomischen Phänomenen beschäftigt – das erste Foto zeigt die Himmelsscheibe von Nebra mit Sonne, Mond und den Plejaden. Es ist schon unglaublich toll, wie weit es die Menschheit gebracht hat, aber zunehmend beschleicht mich die Angst, dass die Profitgier unseren Planeten in nicht allzu weiter Zukunft zerstören könnte. Jedenfalls als Lebensgrundlage für Menschen. Die Exponate habe ich willkürlich, nur nach meinem Geschmack ausgewählt.

Leopoldsberg – experimentell!

Ich habe euch schon öfters Fotos vom Leopoldsberg gezeigt, weil wir ihn einfach so oft wie möglich aufsuchen. Diesmal habe ich mit meiner Kamera auch bißl experimentiert – mal doppelt belichtet, mal die Kamera bewegt (ICM – Intentional Camera Movement), und auch „ganz normal“ die herbstliche Stimmung fotografiert. Bin mal gespannt, ob euch das gefällt!

Schloss Pottendorf

Vor einiger Zeit waren bei einer lieben Freundin in Pottendorf zu Besuch. Wie sie uns angekündigt hat, war genau an diesem Tag das sonst verschlossene Schloss Pottendorf im Rahmen einer Führung öffentlich zugänglich. Das bis 1955 weitgehend intakte Wasserschloss wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet und mehrmals umgestaltet. Es hat die Türkenkriege heil überstanden, diente im Zweiten Weltkrieg als Lazarett und danach in gleicher Funktion der russischen Besatzungsmacht. Erst nach 1955 wurde es geplündert und devastiert, und heute ist es dem Verfall preisgegeben. Das Schloss, die Kapelle und die Parkanlagen stehen unter Denkmalschutz. Die Gemeinde Pottendorf, der das Schloss seit 2006 gehört, hat die Kapelle sehr stimmungsvoll hergerichtet und nutzt diese für Hochzeiten. Pünktlich zum Ende der Führung hörte der Regen auf, und ich konnte  noch meine Fotos vom Schloss und Park machen.

Der Herbst am Heuberg

Der Herbst hat am Heuberg schon längst seine Spuren gelegt, bei Sonnenschein und bei Nebel. Besonders zauberhaft finde ich die „Perlenketten“ auf Spinnweben!

Schneeberg im Spätherbst

Am 26. Oktober, dem Österreichischen Nationalfeiertag, sind wir von Wien mit der Bahn zum und auf den Schneeberg gefahren. Es ging zunächst nach Puchberg am Schneeberg, und von dort mit dem „Salamander“, der Zahnradbahn, auf den mit 1.800 m Seehöhe höchstgelegenen Bahnhof Österreichs. Schon diese Fahrt hat großes Vergnügen gemacht, und erst dann der Ausblick und die Wanderung zur Fischerhütte! Das Wetter war fast sommerlich schön, nur das fehlende Grün der Wiesen hat die Jahreszeit korrekt angezeigt.