Historischer Friedhof in einem kurdischen Dorf

Auf der Fahrt von Jerewan nach Wanadsor im Norden Armeniens (in unser 2. Hotel) kamen wir durch die Provinz Aragazotn. Diese Hochebene ist heute überwiegend von kurdischen Jesiden bewohnt. In einem kleinen Dorf befindet sich direkt neben der Straße ein alter Friedhof mit wunderschönen Grabsteinen aus Basalt, die Schafe und Pferde darstellen. Sie sind Relikte der in vorislamischer Zeit aus Nordasien eingewanderten Turkvölker. Heute dienen sie den hier lebenden Kindern als Spielplatz. Die vor dem Haus gestapelten Dung-Quader werden verheizt, anderes Brennmaterial ist hier kaum zu finden. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass es in Armenien noch viel Armut gibt, auch weil das Land sehr hoch liegt, durchschnittlich auf 1800 m Seehöhe, und sehr gebirgig ist. In den größeren Städten beginnt aber der Wohlstand Einzug zu halten, und wirklich reiche Auslandsarmenier unterstützen ihre Heimat sehr großzügig.

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