Swartnoz-Tempel

Der Swartnoz-Tempel ist eine Ausgrabungsstätte nahe Etschmiadsin, mit den Resten einer Mitte des 7. Jahrhunderts errichteten, dem heiligen Gregor gewidmeten Kathedrale und des Palastes ihres Stifters Katholikos Nerses III. Die riesige runde Kathedrale gilt seit der Ausgrabung ihrer Ruinen von 1901-1907 als der Höhepunkt der armenischen Baukunst des 7. Jahrhunderts und als eines der bekanntesten baulichen Symbole der Armenisch-Apostolischen Kirche. Auch die Oper in Jerewan hat sie zum Vorbild. Seit dem Jahr 2000 gehört der Swartnoz-Tempel zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im kleinen Museum, das zur Anlage gehört, kann man Fotos von der Rekonstruktion der Kathedrale sehen. Der Anblick dieser Ruinen, mit dem Berg Ararat im Hintergrund, war unglaublich schön!

Jerewan 3. – Spaziergang durch das Zentrum

Nach der Besichtigung der Kaskade ging es weiter zum Historischen Museum am Platz der Republik. Da durfte ich leider nicht fotografieren, dabei gab es hier phantastische Objekte, z.B. den ältesten Schuh der Welt (5-6 Tausend Jahre alt!). Jerewan hat eine – ich wiederhole: eine U-Bahnlinie – mit der sind wir am letzten Tag der Reise auch gefahren, jetzt sehen wir aber nur eine Metro-Station. Bei der Oper wurden wir vom Bus abgeholt, und am späten Abend wieder zum Platz der Republik gebracht, zum „singenden Springbrunnen“, der im Lichterglanz erstrahlte und tatsächlich klassische Musik von sich gab. Es war ein herrliches Spektakel!

Jerewan 2. – die Kaskade

Die Kaskade ist ein imposantes Bauwerk und Museum für moderne Kunst zugleich. Ein reicher armenischer Kunstsammler aus den USA, Gerard Gafesjian, hat sie finanziert. “Gafesjian Zentrum für die Kunst” heißt die Kaskade offiziell, und wurde 2007 fertiggestellt. Über 200 Kunstwerke sind auf den Etagen der Kaskade ausgestellt, und weitere befinden sich unten auf der Allee, im Freien. Wir gehen direkt vom Matenadaran Museum zur Kaskade und kommen oben an, unterwegs ständig den heiligen Berg Ararat im Blick, 5.137 m hoch, doch dazu später mehr.

Armenien – Jerewan 1.

Ich bin aus Armenien zurück und begrüße euch hier auf meinem Blog ganz herzlich! Es war eine wunderschöne Reise in das Land, welches als die Wiege der Christenheit gilt. Armenien hat im Jahre 301 nach Christus als erstes Land der Erde das  Christentum zur Staatsreligion erhoben. Ich erwähne das deswegen, weil Armenien für seine frühchristlichen Klöster und Kirchen berühmt ist, und das ganz zu recht. Wir haben viele sehr berühmte und auch weniger berühmte Klöster gesehen, und manchmal dachte ich, schon wieder, das wiederholt sich doch. Und dann betritt man die nächste Kirche, und kann wieder den offenen Mund kaum schließen vor Begeisterung und Erstaunen! Aber natürlich werde ich euch nicht nur Kirchen und Klöster präsentieren, sondern auch das Leben in Armenien so, wie es heute eben ist. Wir beginnen mit der Haupstadt Jerewan, wo wir angekommen sind, und besuchen das berühmte Matenadaran Museum, das die größte Sammlung altarmenischer Handschriften beherbergt. Vom 1. Stock des Museums hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt!

Weißsee Gletscherwelt

Die allerschönste Wanderung haben wir – für mich jedenfalls – in der Weißsee Gletscherwelt gemacht. Nach der Fahrt mit der Gondel zur Bergstation (2300 m Seehöhe) kommt man beim Berghotel Rudolfshütte an. Hier bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf unzählige Gipfel der umliegenden 3-Tausender. Wir sind zuerst in Richtung Tauernmoossee weiter hinauf gegangen (ein weiterer herrlicher Stausee in dieser Gletscherregion), und haben danach den Weißsee umrundet, so weit das möglich ist. Es war seit langem mein schönstes alpines Erlebnis. Und heute fliegen wir nach Armenien, was eine neuerliche kleine Pause hier auf meinem Blog bedeutet. Ich wünsche euch eine gute Zeit, und melde mich bald wieder!

Krimmler Wasserfälle

Die Nebeln im Tal haben sich erwartungsgemäß rasch aufgelöst, und wir konnten den Aufstieg von Krimml entlang der 3 Krimmler Wasserfälle bereits im Sonnenschein bewältigen. Die schönste Wanderstrecke war jedoch der Weg oberhalb des 3. Wasserfalls, hinein ins Krimmler Achental, das vielleicht schönste Hochtal im Nationalpark Hohe Tauern. Nach einer Stärkung auf der Veitn Alm haben wir den Rückweg angetreten. Fotos, die zum Talschluß schauen, zeigen euch viele Wolken und kommendes Schlechtwetter, während es in Richtung Krimml noch viel blauen Himmel und Sonne gab.

Nebeln im Salzachtal – Oberpinzgau

An dem Tag, an dem wir zu den Krimmler Wasserfällen wollten, blickten wir morgens von unserer Almhütte auf ein riesiges Nebelmeer – das ganze Salzachtal war im Nebel versunken! Minuten später schien schon die Sonne von oben auf die Nebeln, in die wir zunächst hineinfahren mußten. Fasziniert von diesem Naturschauspiel stieg ich aus dem Auto und machte ein Foto nach dem anderen …