In meinem Garten…

Der Garten im Wonnemonat Mai – das muss sein! Dafür verlassen wir kurz die Toskana. Ich zeige euch, neben meinen Pflanzen, die tierischen Mitbewohner – Bienen, eine winzige grüne Schrecke, einen jungen Steinmarder, einen Hirschkäfer, eine Schwebefliege, eine Hornisse und Jungmeisen bei der Fütterung. Sie alle bereichern meinen Garten und machen mir große Freude!

Montisi

Montisi ist ein kleiner Ort in den Crete Senesi und gehört zur Gemeinde Montalcino. Das Besondere in Montisi, neben schönen alten Kirchen, ist eine Grancia – eine Art „Bauernhof“, errichtet im 14. Jahrhundert zur autonomen Versorgung des Hospitals Santa Maria della Scala in Siena. Noch heute können hier landwirtschaftliche Produkte erworben werden, siehe letztes Foto.

Spaziergang durch San Quirico d’Orcia

An einem sonnigen Tag habe ich beschlossen, einen Rundgang durch San Quirico d’Orcia, wo wir stationiert waren, zu unternehmen. Mit einem Blick von der herrlichen Terrasse auf Montalcino und Horti Leonini begann dieser Vormittag. Entlang der Stadtmauer und durch die Porta dei Cappuccini führte mich mein Spaziergang; dann an der Collegiata-Kirche vorbei und wieder zurück zum Park Horti Leonini.

Chianciano Terme, Monticchiello und Castello di Ripa d’Orcia

Den nächsten Tag verbrachten wir in der Altstadt von Chianciano Terme, in Monticchiello und im Castello di Ripa d’Orcia – da konnten wir aber nur einen sehr kleinen Blick hineinwerfen. Chianciano wurde bereits von Etruskern bewohnt und 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Monticchiello wurde ebenfalls schon von Etruskern besiedelt, und 973 erstmals schriftlich genannt. Hier sehen wir uns die Kirche Pieve dei Santi Leonardo e Cristoforo von Monticchiello an. Die Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert und das gotische Portal mit Fensterrose sind absolut sehenswert. Das Castello di Ripa d’Orcia, heute touristisch genutzt, sehen wir nur aus der Ferne und vor Ort von außen. Unterwegs  gab es natürlich wieder wunderschöne Natur, z.B. einen Widehopf!  Und den Abend lassen wir auf der Terrasse beim Sonnenuntergang ausklingen…

 

 

Castello di Spedaletto und Pienza

Der nächste Ausflug führte uns nach Pienza, seit 1996 Weltkulturerbe. 1405 wurde hier Aeneas Silvius Piccolomini, der spätere Papst Pius II, geboren. Er ließ die entzückende kleine Stadt nach humanistischen Gesichtspunkten umbauen, und sie gilt als erstes Beispiel für humanistische Stadtplanung. Wir schauen in den Dom von Pienza hinein und machen einen Rundgang durch die kleinen Gässchen. Und unbedingt muss ich euch die kunstvollen Fensterläden-Halterungen zeigen, die es vielerorts in der Toskana gibt, aber wohl nirgends so wunderschöne! Zuvor sehen wir uns aber das nahe gelegene Agriturismo Castello di Spedaletto an – ein mittelalterliches Schloss, das heute dem Tourismus dient.

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Rocca d’Orcia

Wir kehren zurück in die wunderschöne Toskana. Unweit von San Qirico d’Orcia sitzt auf einem Hügel die Burg Rocca d’Orcia aus dem 8. Jahrhundert. Sie ist restauriert und kann, bei günstigem Eintritt, besichtigt werden. Der Aufstieg ist beschwerlich, teils über steile Leitern im Inneren, der Ausblick dafür aber grandios! Über das Orcia-Tal und bis zum Monte Amiata schweift der Blick, und sogenannte Crete – eine spezielle Verwitterungsform der Landschaft hier – haben wir auch gesehen.

 

Wilder Mohn – könnte in der Toskana sein, ist aber in Kledering!

Meine Lieben, ich muß heute kurz etwas einschieben – wilden Mohn! Genauso könnte ein Mohnfeld in der Toskana aussehen, es war aber noch nicht die Zeit dafür, als wir dort waren. Gestern aber war die richtige Zeit, und dieses Mohnfeld ist in Kledering bei Wien. Ich hoffe, ihr seid von dieser Blütenpracht ebenso begeistert wie ich!