Sukhotai – Teil 2

Am nächsten Tag sind wir, bald nach dem Sonnenaufgang, wieder in die Ruinenstadt gefahren. Außer der herrlichen Ruinen haben mich hier die wundervolle Natur und der etwas seltsame Rasenmäher begeistert!

Die Ruinenstadt – Sukhothai Historical Park

Die Ruinenstadt Sukhothai (Sukhothai Historical Park) gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Gegründet wurde sie 1238 aus einer alten Khmer-Siedlung, und wenig später wurde sie für 120 Jahre Hauptstadt des gleichnamigen unabhängigen Königreiches Sukhothai. Wir haben in der Ruinenstadt 2 halbe Tage verbracht, und ich kann euch hier nur die für mich allerschönsten Tempel und Stupas zeigen.

Doi Inthanon – der höchste Berg Thailands

Unvergesslich ist der Ausflug auf den Doi Inthanon, den höchsten Berg Thailands. Er liegt in einem Nationalpark, und nach dem Kauf eines Tickets gelangten wir in Begleitung einer Bergführerin zu den schönsten zugänglichen Gebieten. Auch ein thailändischer Tempel kann dort besucht werden. Der Blick auf die umliegenden Hügeln und die hier ganz andere Vegetation war wunderschön!

Ein vergessener Tempel bei den Hot Springs

Bevor wir die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai erreicht haben, ist uns an einem Touristen- Ort, den so genannten Hot Springs, ein wunderschöner, vergessener Tempel untergekommen. Die durchaus zahlreichen Touristen sitzen hier an den heißen Quellen und kochen Eier in kleinen Körbchen. Niemand, keine Seele, interessiert sich für diesen Tempel! Es ist ein alter Tempel, dessen Restaurierung irgendwann begonnen und vor langer Zeit wieder aufgegeben wurde. Heute wird er vom Gras überwuchert, hat aber von seiner Schönheit und Würde nichts eingebüßt.

Die Rettung einer Sperbertaube – Fortsetzung der Thailandberichte

Liebe Besucherinnen und Besucher, ich bin aus der Toskana zurück und mache mich an die Bearbeitung meiner Fotos. Und derweil setze ich meinen Thailand-Reisebericht fort!

Das schönste und wichtigste Erlebnis dieser Thailand-Reise war für mich die Rettung einer Sperbertaube. Unterwegs in der Provinz Chiang Mai machten wir einen Foto-Stopp bei einem Dorf am Fluss. Wunderschöne Landschaft, ich ging näher an den Fluss heran, und sah zu meinem Entsetzen eine Sperbertaube im Netz zappeln. Die dünnen Nylonfäden hatten sich bereits tief in die Flügeln hinein gebohrt. Ich habe rasch ein (technisch mieses) Foto von der Taube gemacht und um Hilfe geschrien – ohne einem Messer war da nichts zu machen! Ein Mitreisender hatte ein Taschenmesser dabei, und gemeinsam gelang es uns tatsächlich, den Vogel zu befreien. Niemals werde ich vergessen, wie ruhig die Taube in meinen Händen lag, während Norbert vorsichtig die Fäden aufschnitt. Kaum hat das Tier gespürt, dass es sich wieder bewegen kann, flog es aus meinen Händen davon. Erst danach habe ich die weiteren riesigen Netze bemerkt, in denen wohl schon hunderte Vögel gestorben sind. Aber auch wenn ich nur eine einzige Sperbertaube retten konnte – für mich war das der schönste Moment dieser Reise!

Königlicher Garten Royal Park Ratchaphruek bei Chiang Mai

Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich für die nächsten 2 Wochen – ich fahre heute in die Toskana. Danach kommen die restlichen Thailand-Berichte mit den wichtigsten Hightlights wie Sukhothai, Ayutthaya und Doi Inthanon, dem höchsten Berg Thailands.

Und nun zum Königlichen Garten Royal Park Ratchaphruek in der Nähe von Chiang Mai. Der Garten ist ein riesiger Park, auf dem 2006 die erste Internationale Gartenbauausstellung von Chiang Mai stattfand. Wunderschöne Pflanzen sind hier zu sehen, und auch ein kleines Schmetterlinghaus, das ich natürlich aufgesucht habe.

Ein Abend am Fluss Mae Nam Ping in Chiang Mai

Chiang Mai, die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai, liegt am Fluss Mae Nam Ping, und wir haben beschlossen, den ersten Abend in einem Restaurant am Fluss zu verbringen. Der Weg vom Hotel zum Wasser war recht beschwerlich – es war heiß, schwül, und der höllische Verkehrslärm kaum zu ertragen – am Fluss selbst war es dann aber wunderschön. Die Thais haben den Zauber eines Flusses scheinbar noch nicht ganz entdeckt, denn direkt am Wasser gibt es nur eine sehr kurze Promenade, dann ist Schluss. Und dennoch, die Lichter in der Dämmerung, die Spiegelungen im Wasser waren unvergesslich!