Ein Kaffeehaus im Khao Kho Nationalpark

In Blickweite vom Khao Kho Palast entfernt steht im Khao Kho Nationalpark ein neu errichtetes Kaffeehaus. Es bietet nicht nur köstlichen Kaffee und allerlei Süßes, sondern auch einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge. Und wird auch sehr gerne als Kulisse für Familien-Shootings genutzt!

Khao Kho Royal Palace

Als nächstes haben wir uns den Khao Kho Royal Palace angesehen. Er liegt im Khao Kho Nationalpark in der Provinz Phetchabun und bietet einen herrlichen Weitblick auf die Umgebung. Seine Besonderheit ist die „Außenhaut“ aus Millionen bunter Keramik-Teilchen. Auch die in Thailand übliche Verehrung des Königs hat hier ihren gebührenden Platz.

Provinz Phetchabun

Unser nächstes Ziel war die Provinz Phetchabun, schon näher an den Bergen Thailands. Hier wird an den Straßen Honig direkt in den Waben (samt einzelnen Bienen!) verkauft. Und die wunderschönen Sperbertauben, viel kleiner als unsere, werden mit riesigen Netzen gefangen, wie ich später selbst sehen mußte – die ganze Geschichte darüber kommt an passender Stelle. In einer neuen Tempelanlage haben wir, gegen eine angemessene Spende, köstliche Klostersuppe erhalten. Jeder kann hier essen und dafür das geben, was ihm passend erscheint und möglich ist. Überhaupt möchte ich hier erwähnen, dass es  – trotz wirklich viel Armut – in Thailand für jeden genug zu essen gibt, und Betteln hier höchst selten ist.

Provinz Buriram

In der Provinz Buriram haben wir 2 Tage und 2 Nächte verbracht. Unterwegs von Tempel zu Tempel sind uns die an sich sehr guten Strassen positiv aufgefallen. Allerdings sieht hier die Strassenpflege so aus, dass entlang der großen Strassen alles einfach abgefackelt wird… Neben den wunderschönen Khmer-Tempeln, die ich euch schon gezeigt habe, gibt es hier natürlich auch neue, und die beinhalten nicht selten so was wie „Vergnügungsparks“. Die Thais lieben Vergnügungen aller Art, wie Rollerblades-Fahren, Musikdarbietungen, Shopping und Essen, Essen, Essen!

Prasat Hin Khao Phnom Rung

Der zweite historische Tempel unserer Thailand-Reise war Prasat Hin Khao Phnom Rung. Es ist das größte und besterhaltene  Khmer-Monument in Thailand. Wikipedia: „Die in 381 Metern Höhe liegende Tempelanlage symbolisierte einst die Wohnstätte Shivas auf dem heiligen Berg Krailasa (Kailash) und wurde zwischen dem frühen 10. Jahrhundert und dem späten 12. Jahrhundert von den damals dort herrschenden Khmer errichtet.“ Man erreicht das zentrale Heiligtum nur sehr mühsam, über unzählige steile Stufen, und ist am Ende wirklich glücklich, dieses wundervolle Bauwerk betreten zu dürfen.

Prasat Muang Tam – Tempel

Nach einigen neueren Tempeln kamen wir endlich zum ersten historischen Tempel, dem Prasat Muang Tam. Es ist ein sehr schön restaurierter Khmer-Tempel. Wikipedia: „Aufgrund der architektonischen Ausführung und der Gestaltung der Türstürze kann die Entstehung des Prasat Muang Tam auf das 11. Jahrhundert datiert werden.“ Mir hat die Atmosphäre dieser uralten Tempel-Anlage wahnsinning gut gefallen, hier spürt man wirklich den Geist der Geschichte!

Moderner Tempel bei Buriram

Die zweite Sehenswürdigkeit dieses Tages war ein moderner buddhistischer Tempel, wunderschön an einem See gelegen. Und wieder waren Fischreiher vor Ort… An Reisfeldern im Abendlicht haben wir einen Foto-Stopp eingelegt.

Fahrt übers Land zum Wat Khao Angkhan – Tempel

Nach der Übernachtung in einem ökologisch einwandfreien Hotel – eigener großer Gemüsegarten, wiederbefüllbare Wasserflaschen – ging unsere Fahrt übers Land zu mehreren Tempeln. Der erste, Wat Khao Angkhan, war nicht wirklich alt, aber dennoch wunderschön. Er wurde auf einem erloschenen Vulkan, auf Überresten aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, 1982 erbaut. Hier wird Buddha von 200 Jungfrauen bewacht. Aber zunächst seht ihr Wasserbüffel und thailändische Rinder – diese sind für unsere Verhältnisse ziemlich mager…

Unterwegs in den Norden Thailands – Alter traditioneller Markt

Unterwegs in den Norden Thailands, zunächst nach Buriram, war unsere erste Station bei einem traditionellen chinesisch-thailändischen Markt. Er liegt an einem Fluß, wie viele alte Märkte, und sein Warenangebot ist schier unendlich. Mir hat die Teigtascherln-Produktion am besten gefallen, und der etwas seltsam anmutende Brauch, zuvor gefangen genommene Schildkröten gegen eine „Opfergabe“ freilassen zu dürfen. Auch ein kleines Museum beherbergt dieser Markt.

Der Affenberg und ein Tempel in Bangsaen

Am 4. Tag haben wir den Affenberg und einen Tempel in Bangsaen besucht. Auf den Affenberg steigt man über 270 Stufen hinauf, und das bei einer Affenhitze! In dem Tempel, den wir anschließend besucht haben, gibt es „Höllendarstellungen“ zu sehen, die wirklich absolut abschreckend sind. Und einen dicken Buddha, in dessen Nabel ein Loch ist – wer mit einer Opfermünze hineintrifft, darf mit Glück rechnen. Mir ist es gelungen!