Bulgarien – Dorfleben am Fuße der Rhodopen

Meine Lieben, die Bulgarien-Fotos sind fast alle fertig, es kann losgehen. Ich zeige euch zunächst das Dorf am Rande der Rhodopen, wo wir bei Freunden stationiert waren. Aufgelassene Kolchosen, streunende Hunde, Pferdefuhrwerke und Roma-Ansiedlungen gehören zum Straßenbild. Jedes Haus hat hier seinen Weingarten, und viele Bulgaren keltern ihren eigenen, ausgezeichneten Wein!

6 Gedanken zu “Bulgarien – Dorfleben am Fuße der Rhodopen

  1. Liebe Hania, das sind tolle Fotos, wie man sie in Reiseprospekten niemals sehen würde. Hast Du sie alle in einen Dorf gemacht? Denn es gibt schon Unterschiede. Ganz passabele Häuser in einer Strassenzeile, auch wenn die Strasse nicht asphaltiert ist. Und diesen totalen Verfall. Altes Graffelwerk, aber auch Häuser, die von der Natur zurück erobert werden. Sieht natürlich schön aus, so ein unterm dem bunten Weinlaub verschwindendes Dach, besonders wenn das Laub besonnt ist. Aber leben kann da niemand mehr. Auf einigen Bildern liegt eine Tristesse, anderseits sieht man ja manches nicht, das noch in einem sehr ursprünglichen Sinn schön ist. Denn die Weinblätter sind ja keine Dekoration, die Leute haben ja wirklich ihre eigenen Weinkeller, wie Du schreibst. Wahrscheinlich ist es auch gar nicht so schlecht mit einem Pferdefuhrwerk zu fahren. Und die streunenden Hunde schauen nciht verhungert aus. Bei den Jugenlichen, die vor dieser Blechbude mit den herunter gelassenen Rollos sitzen, bin ich mir nicht sicher, ob das ihr Treffpunkt ist oder ob sie vielleicht doch auf den Bus warten. Stell mir vor, dass die Arbeitslosigkeit enorm ist, dass viele, die können wegziehen. Dass die Hiergebliebenenen sehr bescheiden und sich selbst versorgend leben, nciht nur was den Wein betrifft.
    Liebe Grüße,
    Eva

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    • Liebe Eva, die Fotos sind alle in einem Dorf entstanden. Und ja, hier gibt es Verfall und Leben ganz nah beieinander. Viele gehen weg, besonders natürlich Junge, „nach Europa“ wie sie sagen. Die Bulgaren am Land fühlen sich nicht als Europäer, Europa mit ihrem Wohlstand ist woanders. Dennoch hat das Land auch was Fröhliches, Buntes, die Gemeinschaft ist oft noch intakt. Übrigens warten die Jugendlichen nicht auf den Bus – das sind Roma ohne jede Perspektive…
      Und herzliches Dankeschön für deine Betrachtungen, die mich – wie immer – sehr freuen! Liebe Grüße, Hania

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